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'Alex-Gedanken‘ zum Erntedankgottesdienst am 03.10.2021

 

Psalm 119, Vers 105 : „Dein Wort ist eine Leuchte für meinen Fuß und ein Licht auf meinem Weg.“ *

Alex Gedanken 2021.10.03


Im Winter bin ich mit unserem Hund am späten Nachmittag spazieren gegangen. Da war es schon stockdunkel. Darum habe ich mir eine Taschenlampe für den Weg mitgenommen. Die beleuchtete immer einen Kreis vor mir. Dort konnte ich klar und deutlich den Weg erkennen. Wenn ich mit der Taschenlampe in die Ferne vor mir geleuchtet habe, konnte ich nur schemenhaft erkennen, ob da Bäume, Häuser oder andere Hindernisse vor mi sind. Schaute ich zurück, war es dieselbe Situation.


Da kam mir der obige Vers in den Sinn. Gottes Wort ist wie eine Leuchte/Taschenlampe für meinen Fuß. Wenn ich sie genau vor mich halte, kann ich deutlich erkennen, ob da eine Pfütze kommt oder ob ein Stein da ist usw. . Will ich aber die Leuchte in die Zukunft (vor mir in die Ferne) halten, wird mein nächster Schritt ins Dunkel gehen. Eines geht nur. Direkt vor mich oder in die Ferne. Was ist da besser? Was ist da sicherer? Ich kann doch immer nur einen Schritt nach dem anderen machen. Da ist es besser, die Leuchte vor mich zu halten.


Es ist besser, immer zu schauen, was möchte Gott von mir an jedem Morgen neu. Und das geht nur, wenn ich mich mit Ihm, also mit seinem Wort beschäftige. Ihn frage, was an diesem Tag dran ist, welche Entscheidungen zu treffen sind. Wenn ich in seinem Wort, seinem Liebesbrief an mich lese, redet Gott persönlich zu mir,‘ leuchtet mir den nächsten Schritt aus‘. So daß ich klarer sehe, Stolpersteinen rechtzeitig ausweichen kann und die ‚Abzweigung‘ nicht verpasse. Wenn ich dann zurückschaue /zurückleuchte erkenne ich schemenhaft, was hinter mir liegt. Aber ich weiß, über welche Steine ich gestolpert bin, welche Abzweigungen ich bewältigt habe, durch welche Täler mich Gott getragen hat und wie viel ich mit Ihm schon geschafft habe.


Gut, daß Gott uns diese Leuchte geschenkt hat. Das allerbeste daran ist, dass die Batterien der ‚Leuchte Gottes‘ nie ‚ausgehen/leergehen‘ und beständig sind. Warum dann nicht auch nutzen und den Tag damit beginnen, in seinem Wort zu lesen und den Fahrplan für den Tag zu bekommen.
Geh deinen nächsten Schritt mutig und im Vertrauen und mit Gottes ‚Leuchte‘.


Eure Alexandra

* (Luther-Übersetzung)

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