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Bild Jahreslosung 2020

 

Dies ist die Jahreslosung für 2020:

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“  Markus 9,24

Ist das nicht ein Widerspruch? Entweder ich glaube und dann habe ich glauben, oder ich bin auf Grund meines Unglaubens ungläubig. Im praktischen Leben ist das offenbar nicht immer so leicht zu trennen. Theoretisch glauben wir. Aber wenn es in die Praxis geht?

Bitte hier weiterlesen ...  

 

 

Monatsspruch Januar 2020:

„Gott ist treu.“ 1. Korinther 1,9

 

Streiflichter zum Thema „Treue“:Eheliche Treue bleibt ungetrübt, wenn sie von keinem der beiden Partner gebrochen wird. Dieser Vertrag basiert auf „treu und glauben“; Vertrauen rauf, Bürokratie runter. „Der ist aber treu.“ Da kommt es ganz auf den Unterton an. „Meine ehre heißt Treue.“ Das ist ein gefährlicher Satz. Menschen verpflichten sich zur Treue einem oft radikalen, korrupten oder gar kriminellen System, gegen das sie eigentlich Widerstand leisten sollten. Es kommt also ganz darauf an, wem man sein Vertrauen schenkt und in Folge treu ist. Treue kann sowohl gut als auch schlecht sein. Treue gegenüber Menschen muss immer die Möglichkeit der Korrektur auf Grund gewonnener Erkenntnisse ermöglichen.
Wir haben in Deutschland Zeiten politischer Diktaturen hinter uns, die sich zu Unrechtsstaaten entwickelten. Die Zahl der Befürworter und Treuen sind erschreckend. Hätten sie nicht das Unrecht sehen müssen? Haben sie es einfach gerechtfertigt, Haben sie weg geschaut? Am Ende des Systems war der Zusammenbruch groß, nicht nur der politische sondern auch der persönliche von Millionen Menschen, die treu gewesen sind, wo sie es nicht hätten sein dürfen.
Nun ist man vorsichtiger geworden. Man vertraut keinem System, man vertraut immer weniger Menschen, oft nicht mal sich selbst. Treue in jeder Form bleibt mehr und mehr auf der Strecke. Entscheidungen zu fällen wird zunehmend schwerer. Man fürchtet sich vor dem Risiko einer falschen Entscheidung und vor den Folgen. Beliebigkeit und fehlende Festlegungen haben die Treue abgelöst. Es beschleicht uns immer mehr eine innere Leere. Die Unsicherheit wächst. Ganz offenbar bekommen wir den Spagat zwischen Treue und Freiheit nicht so recht hin.
Der Apostel Paulus schreibt mit dem 1. Korintherbrief der dortigen Gemeinde so einiges, das ihm nicht leicht fällt und. Die Gemeinde nimmt auch nicht alles ohne Widerspruch hin. Die Treue zum Apostel hat Risse bekommen. Umgekehrt ist es ebenso. Damit will sich aber Paulus nicht abfinden. Er kämpft um Klarheit und Vertrauen. Er kämpft um die richtige Einstellung zu einer christlichen Lebensführung. Er kämpft um Treue zu seinen Erkenntnissen und Anweisungen. Bei welcher Anweisung ist Treue zu fordern? Die Auffassungen sind unterschiedlich.
Aber am Anfang des Briefes geht Paulus nicht auf seine Erwartungen zur Treue für seine Anweisungen ein. Er geht auf die Treue Gottes zu uns ein. Gott hat in Jesus Christus seine Treue zu uns besiegelt und wirbt, dass wir sein Angebot annehmen. Gott ist treu, auch wenn wir in Untreue verfallen oder uns von falschen Treueverpflichtungen durch Menschen blockieren lassen. Lassen wir uns auf die Treue Gottes ein! Dann öffnet er uns die Augen über Treue und Freiheit, so wie es für uns und unsere Mitmenschen gut ist. Gott zeigt uns, wo wir Vertrauen haben sollten und wo nicht. Gottes Treue eint Zerstrittene. Gottes Treue schenkt uns den Blick für das Wesentliche. Gottes Treue löst uns von falschen Treueverpflichtungen. Gottes Treue lässt uns einander treu sein in der großen Freiheit, zu der uns Christus befreit hat. Wir dürfen und sollen da treu sein wo wir spüren, dass Gott sich dieser Treue anschließt.

(C) Euer Siegfried Eger

Monatsspruch Dezember 2019:

„Wer im Dunkeln lebt, und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.“ Jesaja 50,10

Der Dezember ist der Monat des Jahres mit den längsten Nächten und den kürzesten Tagen. In diese Zeit fallen Advent und Weihnachten. Wir freuen uns in dieser Zeit besonders darauf, Kerzen anzuzünden, um in heimelicher Atmosphäre Licht in die Dunkelheit zu bringen.

Monatsspruch Oktober 2019:

„Wie es dir möglich ist: Aus dem Vollen schöpfend – gib davon Almosen! Wenn dir wenig möglich ist, fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben!“ Tob.4,8.

Wir werden aufgerufen zu spenden! Das ist nichts Neues. Viele Organisationen die gute und notwendige Projekte vorantreiben, rufen zu Spenden auf. Sie verschicken Schreiben in denen sie ihre Projekte bekannt machen und von der Dringlichkeit ihrer Arbeit berichten. Natürlich werden die schon vorbereiteten Überweisungsformulare nicht vergessen. Wir müssten ja aus dem Vollen schöpfen, wollten wir jeder Bitte nachkommen. Wir schöpfen, die meisten von uns jedenfalls, nicht aus dem Vollen. Wir müssen sehen, wie wir jeden Monat mit ball den finanziellen Verpflichtungen über die Runden kommen. Trotzdem haben wir auch gegeben und Gott hat es gesegnet. Wir hatten Trotzdem unser Auskommen.

Monatsspruch August 2019:

Geht und verkündet: "Das Himmelreich ist nah“. Matthäus 10, 7

Hier geht es um einen Auftrag; und damit sind wir wohl vertraut. Wir haben bereits Aufträge ausgeführt und andere beauftragt, sei es im dienst, in der Gemeinde oder der Familie. Wir wissen sehr wohl um die Verschiedenheit von Aufträgen. Es gibt wichtige oder weniger wichtige, gute oder schlimme, solche die wir gerne ausführen und andere, vor denen uns graut. Es gibt Auftraggeber denen wir vertrauen. Bei anderen beschleicht uns Bedenken. Hier ist es Jesus Christus selbst, der seine Jünger beauftragt. Sie sollen zu den Menschen in ihrem Umfeld gehen und ihnen das weitergeben, was Jesus sie gelehrt hat. Das Ziel des Predigtauftrags umreißen diese wenigen Worte: „Das Himmelreich ist nah“. Das Himmelreich ist euch, ist dir ganz persönlich, nah.

Monatsspruch November 2019:

„Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ Hiob 19,25

Hier kommen wir nicht an der tragischen Gestalt vorbei, die diesen Satz spricht. Es ist Hiob. Hiob war wohlhabend, aufrichtig und gottesfürchtig. Alles gelang ihm, bis ihn das geballte Unheil ereilte. Auf einmal verlor er alles. Unter Gottes Zustimmung verlor er in kürzester Zeit seinen ganzen Besitz. Seine Kinder kamen alle durch eine Katastrophe um. Schließlich wurde er schwer krank. Furchtbare Hautausschläge und ständige Schmerzen plagten ihn. Seine besten Freunde kommen ihn zu besuchen. Nachdem sie mit ihm stumm gelitten hatten versuchten sie das Unglück Hioibs zu erklären. Sie suchten die Dchuld letztendlich bei Hiob, denn Gott kann keine Schuld haben. Dagegen setzt sich Hiob mit letzter Kraft zur Wehr.

Monatsspruch September 2019:

“Was hülfe es dem Menschen wenn er die ganze Welt gewönne, nähme aber Schaden an seiner Seele.“ Matthäus 16,26

Die ganze Welt besitzen oder wenigstens zu den 100 Reichsten zu gehören die den absolut größten Teil des Weltkapitals besitzen, das konnten sich die Menschen zur Zeit Jesu nicht vorstellen. Heute ist dies grausame Realität. Aber Jesus macht unmissverständlich deutlich; wer zu diesen Superreichen gehört und damit der Menschheit das Nötigste vorenthält, nimmt Schaden an seiner Seele. Dessen Seele kann nur gesunden, wenn er seinen Reichtum zur Linderung weltweiter Not zur Verfügung stellt. Tut er dies nicht, wartet auf ihn nach seinem Tod ewige Gottesferne und Höllenfeuer.

Monatsspruch Juli 2019:

 

“Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ Jakobus 1,19

 

„Du hast mir überhaupt nicht zugehört!“ „Du hast mich schon wieder unterbrochen, du lässt mich einfach nicht ausreden!“ „Reg dich bloß nicht so auf!“ „Du hast wieder maßlos übertrieben!“ „Du hast mich zu tiefst beleidigt und ich bin verletzt.“ Alle diese Sätze kennen wir, haben sie sicher auch schon selbst ausgesprochen. Hören, Reden, mit den Emotionen kämpfen müssen, vielleicht in Zorn gerate und oft einen lieben Menschen beleidigen, in seiner Seele verletzen. Auch dies dürfte wohl bekannt sein.

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