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Adonia 2019 "Isaak"

Bild Jahreslosung 2019

 

Dies ist die Jahreslosung für 2019: “Suche Frieden und jage ihm nach.“


Das Wort wurde Psalm 34,15 entnommen, dort heißt es: “Lass ab vom Bösen und Tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach.“


Vorsätze für das Neue Jahr gibt es offenbar viele. Nicht alle werden auch in die Tat umgesetzt.

 

Bitte hier weiterlesen ...  

 


Monatsspruch September 2019:

“Was hülfe es dem Menschen wenn er die ganze Welt gewönne, nähme aber Schaden an seiner Seele.“ Matthäus 16,26

Die ganze Welt besitzen oder wenigstens zu den 100 Reichsten zu gehören die den absolut größten Teil des Weltkapitals besitzen, das konnten sich die Menschen zur Zeit Jesu nicht vorstellen. Heute ist dies grausame Realität. Aber Jesus macht unmissverständlich deutlich; wer zu diesen Superreichen gehört und damit der Menschheit das Nötigste vorenthält, nimmt Schaden an seiner Seele. Dessen Seele kann nur gesunden, wenn er seinen Reichtum zur Linderung weltweiter Not zur Verfügung stellt. Tut er dies nicht, wartet auf ihn nach seinem Tod ewige Gottesferne und Höllenfeuer.
Dieser Reichtum um jeden Preis hat den Welthunger gebracht und vergrößert täglich den Unterschied zwischen arm und reich. Aber nicht nur das. Weltweit stehen die Wälder in Flammen, die Erderwärmung mit ihren apokalyptischen Folgen ist auch in Deutschland abgekommen und die Flutkatastrophen werden zu Alltagserscheinungen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es wird nicht besser sondern schlimmer.
Es brennen nicht nur die Wälder, es brennt auch in den Herzen der Menschen. Dem Reichtum folgt das Verlangen noch mehr Reichtum anzuhäufen. So lässt der Reichtum innerlich ausgebrannte Menschen zurück die die Augen vor der Realität verschließen, unglücklich und schuldbeladen nach billigen Auswegen suchen und diese nicht finden.
Letztlich muss sich der Mensch zwischen zwei Lebensgrundsätzen entscheiden. Entweder ist das Haben mein Lebensziel, oder das Sein. Wodurch bin ich etwas? Das fragt, wer glaubt sein Leben hinge vom Besitz ab. Je mehr wir haben umso mehr scheinen wir etwas zu sein. Nur so meinen wir Anerkennung zu bekommen. Dabei macht die Gesellschaft kräftig mit. Man schenkt ihnen besondere Beachtung aufgrund ihres Reichtums oder ihrer Herkunft. Bei Gott gilt aber der entgegengesetzte Grundsatz: Vor Gott sind alle Menschen unabhängig von Besitz, Herkunft
oder Klasse absolut gleich. Angeben gilt nicht, schon gar nicht bei Gott. Der Lebensgrundsatz Haben ist der verhängnisvollste Irrtum der Menschheitsgeschichte.
Dagegen führt uns der Lebensgrundsatz Sein aus dieser Sackgasse heraus. „Du bist etwas!“ „Du kannst etwas!“ „Du bist geliebt und anerkannt, einfach, weil du so bist wie du bist!“. „Wir schaffen das gemeinsam!““Du bist uns willkommen, gleich aus welchem Teil der Welt du kommst!“
Jesus verkündet uns nicht nur die Richtigkeit dieses Lebensgrundsatzes. Er geht viel weiter. Er sagt zu uns allen:“Du bist von Gott geliebt. Dazu brauchst du nichts vorzuweisen“. Auch für deine ewiger Rettung ist Jesus der Sohn Gottes am Kreuz gestorben. Vertraust du ihm dein Leben an, bittest du ihn und wenn nötig Menschen um Vergebung, dann bist du etwas, nämlich ewig ein gerettetes Gotteskind. Der Lebensgrundsatz Sein stellt dich vor die Frage: Wo wirst du sein, wenn dein irdisches Leben vorbei ist? Dies ist die wesentlichste Frage. Deshalb lass dich vom Haben zum Sein, zum sein in Gott, bringen. Dann bist du zum einen in der gleichgestellten und gleichberechtigten Gemeinschaft aller Menschen, zum anderen in der Gemeinschaft mit Gott in Jesus Christus. Bist du bei den Menschen angekommen, frage nach Gott. Er wird dir in deiner Seele antworten. Finde Jesus und die Vergebung deiner Schuld und du wirst erfahren, was Jesus in diesem Wort in Aussicht stellt: die Heilung des Schadens deiner Seele. Diese Heilung lässt dich zu einem veränderten Menschen werden, der den Zugang zur ewigen Herrlichkeit bei Gott gefunden hat.

(C) Euer Siegfried Eger

Monatsspruch August 2019:

Geht und verkündet: "Das Himmelreich ist nah“. Matthäus 10, 7

Hier geht es um einen Auftrag; und damit sind wir wohl vertraut. Wir haben bereits Aufträge ausgeführt und andere beauftragt, sei es im dienst, in der Gemeinde oder der Familie. Wir wissen sehr wohl um die Verschiedenheit von Aufträgen. Es gibt wichtige oder weniger wichtige, gute oder schlimme, solche die wir gerne ausführen und andere, vor denen uns graut. Es gibt Auftraggeber denen wir vertrauen. Bei anderen beschleicht uns Bedenken. Hier ist es Jesus Christus selbst, der seine Jünger beauftragt. Sie sollen zu den Menschen in ihrem Umfeld gehen und ihnen das weitergeben, was Jesus sie gelehrt hat. Das Ziel des Predigtauftrags umreißen diese wenigen Worte: „Das Himmelreich ist nah“. Das Himmelreich ist euch, ist dir ganz persönlich, nah.
Diese Botschaft ist mehr als der Hinweis auf das Himmelreich das denen die an Gott glauben nach diesem Leben zugesagt ist. Die Botschaft geht weiter: das Himmelreich ist in deiner Nähe, du kannst es jetzt schon haben.
Was erwartest du wenn du hörst, das Himmelreich ist in deiner unmittelbaren Nähe? Kannst du etwas damit anfangen? Können wir uns die Hölle nicht leichter vorstellen? Zwei Beispiele.
Es ist noch nicht lange her, da tagte in Hamburg der G 20 Gipfel. Wir erinnern uns an die Berichte von Krawallen und schlimmen Ausschreitungen. Auf Transparenten war u.a. zu lesen:“Willkommen in der Hölle“.
Vor wenigen Tagen brannten große Waldgebiete in der Nähe von Sibenik an der Adria. Der Brand reichte bis an die Autobahn heran. Autofahrer die noch vor der Absperrung auf die Autobahn fuhren berichteten: "Es war eine Fahrt durch die Hölle“.
Zwei verschiedene „Höllen“. Die eine machten sich Menschen selbst, die andere ein Höllenfeuer in dem man umkommen kann. Aber ebenso ist es, nur umgekehrt, mit dem Himmelreich. Es liegt am Umgang miteinander ob wir himmlische oder höllische Lebensumstände haben. Aber wie oft liegt uns daran himmlische Umstände zu schaffen und es gelingt nicht. Oder. Unser Lebensraum, unser Umfeld ist schön und erholsam und auf einmal bricht ein Feuer aus und verzehrt, was doch so schön und kostbar war. Es scheint eine sehr unsichere Sache zu sein mit den himmlischen Verhältnissen auf unserer Erde.
Wenn Jesus Christus von himmlischen Verhältnissen auf unserer Erde spricht, spricht er von sich, seiner Gegenwart, seinem Wort, seinem Frieden. Die Hölle auf Erden ist das Endprodukt der Schuld von uns Menschen. Sie ist das Ergebnis dessen was wir uns ständig antun, dessen das ständig zu Gott gen Himmel schreit.
Damit richtet sich unser Augenmerk wieder auf das, was Jesus Christus, Gottes Sohn und einziger Schuldlose, für uns am Kreuz von Golgatha getan hat. Er hat alle Schuld der Welt getragen. Nur durch den Wegfall unserer Schuld kann es auf Erden zu himmlischen Verhältnissen kommen, auch dann, wenn uns höllische Verhältnisse umgeben.
Jeder weiß um seine persönliche Schuld. Jeder weiß wie schwer es ist, Schuld zuzugeben. Aber sie verfolgt uns täglich. Deshalb: wende dich im Gebet an Jesus, bitte um Vergebung, bitte auch andere darum, folge Jesus nach, übergib ihm dein Leben und deine Schuld ist nicht mehr bei dir, sondern bei Jesus. Dann zieht großer Friede in dein Herz und du erlebst trotz aller unzulänglichen Situationen deines Lebens die Realität des Himmelreichs auf Erden. Dann ist Jesus da. Er kann dein Leben heilsam verändern. Dann erlebst du Frieden und Himmelreich.

(C) Euer Siegfried Eger

Monatsspruch Juni 2019:

“Freundliche Reden sind Honig, süß für die Seele und heilsam für die Glieder." Sprüche 16,24

 

Ein guter Ratschlag für den Umgang miteinander. Es geht um das Reden. Da sind wir Menschen recht unterschiedlich. Während die eine nahezu pausenlos redet, kann man dem anderen nur mit Mühe ein paar Sätze entlocken. Aber erst recht die Art des Redens ist sehr unterschiedlich. Manchen Gehörte stößt einen bitter auf und macht auch bitter, oft verbittert. Wieder andere Worte gehen glatt runter, sind eben süß wie Honig.

Im Wort „freundlich“ steckt das Wort „Freund“. Rede mit dem anderen wie mit einem Freund, habe die Absicht, helfen zu wollen mit dem, was du sagst. Mit dieser Einstellung kannst du mehr Gutes erreichen als du ahnst. Freundliche Rede bedeutet nicht, nach dem Munde zu reden. Sie kann auch Kritik beinhalten. Aber sie darf nicht verletzend und nicht diskriminierend sein. Sie beabsichtigt Gutes, ermuntert, wertet auf und geschieht auf Augenhöhe, eben freundlich. Worte bewirken mehr als wir denken. An manche Worte erinnern wir uns lebenslang, ja sie beeinflussen uns. Sie können uns erleichtern und beflügeln, aber auch belasten und nach unten ziehen.

Wir sind eine Einheit von Körper, Seele und Geist. Unser Reden hilft oder belastet nicht nur die Zielgruppe oder Zielperson, sondern auch den, der redet. Worte können zur Gesundheit helfen, aber auch krank machen. So manch sensible junge Frau ist in eine lebensgefährliche Magersucht geschlittert, ein paar unbedacht oder gar gezielt böse ausgesprochene Worte waren der Auslöser. Menschen werden sogar immer wieder durch Worte in den Freitod getrieben.

Menschen können auch mit Worten verführt werden. Oft zählen nicht mehr Argumente sondern Emotionen, die gezielt eingesetzt werden. Hoffnungen werden geweckt und solange am Leben erhalten, bis die letzte Hoffnung schwindet und die Enttäuschung maßlos wird.

So gerne wir Menschen von unserer Meinung überzeugen; wir müssen ihnen die freie Entscheidung zugestehen und dürfen unserem Gegenüber nicht verübeln, wenn er unsere Meinung nicht teilt. Es ist keine gute Art so lange auf den Gesprächspartner einzureden, bis ihm im wahrsten Sinne Hören und Sehen vergeht.Wir müssen ein Gespür dafür entwickeln wann der Andere auch zu Wort kommen sollte und wann ich mit dem Reden aufhören muss.Sonst ist zu befürchten, dass wir unserem Gesprächspartner Schaden zufügen. Also: unser Reden soll immer freundlich bleiben. Es soll dem anderen immer so gut wie Honig schmecken. Er sollte denken: also mit dieser Person möchte ich mich wieder unterhalten.

Reden ist eine große Chance. Reden kann zur großen Gefahr werden. Reden ist notwendig. Reden kann nicht nur seelische sondern auch körperliche Wunden heilen. Und was wir meist vergessen: jedes Wort das wir reden wird von Gott gehört. Aber auch jedes Wort das wir reden sollten und verschweigen, wird von Gott registriert. Gott will uns helfen als Freunde und mit guten Absichten zu reden, wo unser Reden gebraucht wird.

(C) Euer Siegfried Eger

Monatsspruch April 2019:

„Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch bis an das Ende der Weltzeit.“  Matthäus 28,20.

 

Abschied nehmen ist schwer. Da ist das Kind gerade erwachsen geworden und fährt zum ersten Mal für längere Zeit von zu Hause weg, zum Studium, zum FSJ oder gar für ein Jahr weit weg ins Ausland. Der Abschied fällt für beide Seiten schwer. Er fällt schwer für die Eltern die zurück bleiben und schwer für die jungen Leute die selbstständig werden und zu neuen Ufern unterwegs sind. Gute Wünsche für beide Seiten begleiten alle in die neue Situation. Wir werden uns wiedersehen. Es wird eine Zeit dauern, aber die Zeit wird vergehen.

Da ist aber auch eine völlig andere Situation, die uns Menschen immer wieder im Leben einholt. Sei es plötzlich oder nach langer Krankheit, ein naher Angehöriger stirbt. Selbst wenn wir es erwartet hatten, das Endgültige, nicht Umkehrbare macht uns traurig, mutlos und nimmt uns oft die letzte Kraft. Auf einmal ist alles ganz anders.

Jesus Christus hatte seine Jünger auf das Unfassbare vorbereitet. Er hatte sie auf das unfassbare Leiden vorbereitet, das ihm bevorstand. Er wurde zu Unrecht verurteilt und qualvoll am Kreuz hingerichtet. Er starb einen qualvollen Tod wie viele andere seiner Zeit. Welche überaus große Folge dieser sein Kreuzestod sowohl für die Juden, sein Volk, als auch für alle Menschen haben würde, fingen die Jünger nur langsam an, zu begreifen. Jesus, der einzige Sündlose und Sohn Gottes, trug damit die Schuld der Menschheit und ermöglichte so uns allen den rettenden Zugang zu Gott und damit das Bleiberecht im Himmel nach dem irdischen Tod für alle, die das glauben und Jesus Christus ihr Leben geben.Er hatte seinen Jüngern auch gesagt, dass er nach drei Tagen wieder vom Tod auferstehen werde. Dies war nun geschehen und der Auferstandene hatte seine Jünger auf einem Berg versammelt,um sich nun „ganz“ von ihnen zu verabschieden. Er wurde dort vor ihren Augen wieder von Gott in den Himmel zurückgeholt, aus dem er gekommen war. In diesem entscheidenden Moment sprach er diese Worte.

Der Abschied von Jesu war schwer für die Jünger. Wie sollte es nun weitergehen? Die Verbundenheit mit ihm war tief und innig.Und nun diese Trennung. Wann würde er wieder zur Erde zurückkommen und als der große Friedenskönig die Welt regieren? Zeit und Stunde dafür waren und sind völlig offen. Trauer und Verzagtheit der Jünger waren selbstverständlich.

Und nun sagt ihnen Jesus: „Ich b i n bei euch!“ Er sagt nicht: „Ich war bei euch“ oder wie an anderer Stelle:“Ich werde wieder bei euch sein“, sondern: „Ich bin bei euch“. Auch wenn Jesus aus der sichtbaren Welt scheidet,bleibt er ungesehen da. Das ist nicht ein hoffnungsvolles Gefühl, sondern Wirklichkeit. Wenige Wochen später schickt er ihnen den heiligen Geist und sie beginnen die frohe Botschaft vom rettenden Glauben an Jesus Christus in die Welt hinaus zu tragen. Und das nicht nur ab und zu, sondern es wird zu ihrer Lebensaufgabe, zu ihrem Lebensinhalt.

Kommen wir zur Abschiedssituation vom Anfang zurück. Da heißt es, Abschied zu nehmen. Das bedeutet auch Trennung, entweder auf Zeit, oder für immer. Wer aber an Jesus Christus glaubt, weiß mehr. Wir können uns einander n ach der Trennung nicht mehr begleiten. Aber Jesus kann und tut es. Er ist sowohl bei den Bleibenden als auch bei den Ziehenden. Das stimmt auch, wenn uns der Tod trennt. Dann ist Jesus mit seiner Gegenwart bei den Hinterbliebenen und er führt den lieben Menschen den wir hergeben mussten in seine große Ewigkeit. Es gibt nichts Größeres, als sich diesem Sohn Gottes anzuvertrauen.

 

(C) Euer Siegfried Eger

Monatsspruch Juli 2019:

 

“Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ Jakobus 1,19

 

„Du hast mir überhaupt nicht zugehört!“ „Du hast mich schon wieder unterbrochen, du lässt mich einfach nicht ausreden!“ „Reg dich bloß nicht so auf!“ „Du hast wieder maßlos übertrieben!“ „Du hast mich zu tiefst beleidigt und ich bin verletzt.“ Alle diese Sätze kennen wir, haben sie sicher auch schon selbst ausgesprochen. Hören, Reden, mit den Emotionen kämpfen müssen, vielleicht in Zorn gerate und oft einen lieben Menschen beleidigen, in seiner Seele verletzen. Auch dies dürfte wohl bekannt sein.

Der Apostel Jakobus der uns diese Mahnung hinterlassen hat wusste um das alles und darum, das es typisch menschlich ist. Er wusste auch wie schnell wir einander weh tun ohne es zu wollen. Er gibt uns den Rat der unterschiedlichen Geschwindigkeit: schnell oder langsam, je wie es erforderlich ist.

„Schnell zum Hören“. Das heißt nicht, jede Neuigkeit erhaschen zu müssen auch dann, wenn sie mich nicht angeht. Es geht darum aufmerksam, manchmal auch geduldig zuhören zu können. Das Reden des anderen kann ein Hilferuf an mich sein. Deshalb: bis zum Schluss zuhören! Es geht darum den anderen ausreden zu lassen, nicht zu unterbrechen. Vielleicht hat er nach dem Unterbrechen nicht mehr den Mut, weiter zu reden. Oft macht eine Info schnelles Handeln erforderlich. Du sollst mit dem Herzen hören und trotzdem Falschmeldungen nicht auf den Leim gehen. Redet jemand Schlechtes über einen Dritten so mache ihm den Vorschlag, dies ihm selbst zu sagen, dich mit ihm in versöhnlicher Weise auszusprechen. Werde ich als Helfer dabei gebraucht, bin ich gerne dazu bereit.

„Langsam zum Reden“. Antworten wollen bedacht formuliert werden. Wichtig ist nicht nur was wir sagen, sondern auch wie wir es sagen. Es soll ja angenommen werden. Unser Reden muss von der Liebe zu den anderen Menschen getragen sein und von dem Wusch, Gutes auszurichten. Achtung vor allen Menschen und das Weitergeben von dem Wissen um die Würde des Menschen sind unabdingbar. An Äußerungen die die Menschenwürde verletzten dürfen wir uns nicht gewöhnen. Vor Gott sind alle Menschen gleich. Wenn wir miteinander reden reden Gleiche mit Gleichen. Es ist undenkbar, einen Menschen höher zu achten als einen anderen. Und schließlich entdecken wir immer wieder neu wie wichtig es ist, miteinander zu reden und aufeinander zu hören. Frieden kam zu allen Zeiten zustande, wenn im Hören und Reden der machbare Kompromiss gefunden wurde und der Wille zur Umsetzung auf beiden Seiten da war. Das ging und geht nur wenn wir auch nach harten Auseinandersetzungen Vergebung und Versöhnung erleben und weiter geben. Dann wird Gemeinschaft geheilt, die schon verloren gegangen schien.

„Langsam zum Zorn“. Wäre es nicht besser ganz ohne Zorn auszukommen? Sicher. Aber wir sind nicht sicher vor dem Zorn, weder vor dem eigenen noch vor dem der anderen. Aber langsam! Der Zorn darf uns nicht den Verstand trüben! Der Zorn darf uns nicht zur Sünde werden die, anstatt hilfreich zu sein, zerstört. Und immer wieder: Im Namen Jesu Christi Vergebung finden und Neuanfang wagen. 

 

(C) Euer Siegfried Eger

Monatsspruch Mai 2019:

„Es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir.“  2. Samuel 7,22

 

Das hören wir gerne: „Keiner ist wie du!“ oder genauer: „Keiner ist so toll, großartig, cool oder Spitze wie du!“ Geben wir anderen dieses Lob weiter, verbinden wir damit Lob, Bewunderung und Anerkennung.

Aber das hier zitierte Lob geht weiter. „Außer dir gibt es keinen Gott!“ Zum Einen zeigt das ein großes Vertrauen zu Gott. Der Sprecher hat ein persönliches Verhältnis zu Gott. Gott ist ihm vertraut wie ein großartiger Freund. Die Frage ob es Gott überhaupt gibt steht nicht zur Debatte.Gott ist da. So wie dein bester Freund oder deine beste Freundin da sind, ist Gott da. Und noch mehr. Der Sprecher lebt in einem Vertrauensverhältnis zu Gott. Ihm teilt er alles mit, was er auf dem Herzen hat. Er bemüht sich darum, die Beziehung zu Gott nicht zu vernachlässigen.

Nun hatten die Menschen in der Antike und auch davor ein genau gegenteiliges Problem,, wie heute die meisten Menschen in unserem aufgeklärten Zeitalter. Während heute für viele Menschen die Frage steht ob es Gott überhaupt gibt, setzte man sich damals mit der Frage auseinander, wer unter den vielen Göttern die von den Kulturströmungen angeboten wurden wirkliche Götter waren. Und sollte es mehrere wirkliche Götter geben stellte sich die Frage nach dem richtigen Gott, der Rangordnung unter den Göttern und vor allem trieb die Menschen die Frage um, vor welchem Gott man die wenigste Furcht zu haben brauchte. Ein Vertrauensverhältnis zu Gott wie oben beschrieben war da natürlich nicht möglich.

Der Sprecher dieser Worte ist David, der größte König Israels. David lebte in einem großen Vertrauen zu Gott und wusste, wie Gott das Volk Israel all die Jahrhunderte hindurch geführt hatte, vom Stammvater Abraham angefangen bis hin zu seinem Königtum, mit dem er weit über die Grenzen seines Reiches hinaus Anerkennung erlangt hatte. Einen Tempel gab es zu dieser Zeit in Israel noch nicht. In einem Zelt erlebte das Volk Israel die Nähe und Wirklichkeit Gottes David wollte nun einen Tempel für Gott bauen lassen. Aber Gott ließ David durch seinen Propheten Nathan sagen, dass erst sein Sohn diesen Tempel bauen sollte. Aber ihm und seinen Nachkommen sagte Gott das Königtum über Israel zu. Er sollte unter seinen Söhnen immer weitergegeben werden. Diese Zusage veranlasste David zu einem großen Gotteslob und Dank gegenüber Gott, aus dem dieser Monatsspruch entnommen ist.

David wusste um den einem Gott seines Volkes und die vielen Gottes der umliegenden Völker, denen spätere Könige Israels und auch der größte Teil des Volkes immer wieder verfielen. Wer die Gotteserkenntnis Davids hat, wird nie einem Götzen dienen und von ihm abhängig werden. Seine Gotteserkenntnis sagt ihm: nur unser Gott lebt, ist allmächtig und kann alles. Alle anderen Götter sind von Menschen erfunden, tot und machtlos. Was sie angeblich fordern fordern in Wahrheit ihre Priester. Und diese sind skrupellos, unbarmherzig und darauf bedacht, unter göttlichem Anschein gnadenlos die verunsicherten und verängstigten Menschen zu beherrschen.

Diese Praxis von anscheinenden Götter und der dahinterstehenden Dunkelmänner ist heute durchaus real. Erlauben Sie mir am Ende einige Fragen. Was hindert mich daran, mir aus Interesse eine Bibel zur Hand zu nehmen und darin zu lesen? Lasse ich es zu, dass Menschen mein Selbstwertgefühl an Bedingungen knüpfen oder einfach in frage stellen ? Glaube ich aus Angst vor der Zukunft etwas opfern zu müssen, so wie die Götzenverehrer der Antike? Wovon bin ich abhängig? Wovon komme ich nicht mehr los? Traue ich Gott zu, mich von allem Belastenden zu befreien? Wo muss ich mich zurücknehmen, damit ich nicht andere beherrsche oder in Abhängigkeit bringe?

Freiheit im lebendigen Gott, das wünsche ich Ihnen.

(C) Euer Siegfried Eger

 

Monatsspruch März 2019

„Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.“ 1. Samuel 7,3

Da erinnert man sich immer wieder an eine bestimmte Arbeit die unbedingt erledigt werden muss. Ständig wird die Sache auf „morgen“ verschoben. Schließlich, es geht nicht anders, wende ich mich der Sache zu um sie zu erledigen. Mit ganzem Herzen? Weit gefehlt!

Es ist gut wenn wir das, was wir zu tun haben, freudig und mit ganzem Herzen und voller Überzeugung erledigen. Nur so haben unsere Entscheidungen die Basis der Glaubwürdigkeit.

In der Regel gehen Arbeit und gefällte Entscheidungen an unseren Mitmenschen nicht spurlos vorbei. Was du tust tust, tust du nicht nur für dich sondern auch für deine Familie, für die Menschen denen du begegnest, für die die von dem was du herstellst leben, für die Gesellschaft. Gleich in welchem Umfeld. Die einen werden sich über deine Arbeit freuen, andere werden sich vielleicht darüber ärgern oder aus irgend einem Grund unzufrieden sein. Das ist ganz natürlich. Wendest du aber deinem Tun dein ganzes Herz, deine Leidenschaft zu, tust du die Dinge des Lebens mit Freude und Liebe, dann ist das spürbar. Dann ist das überzeugend. Du willst den Menschen dienen für die deine Arbeit geschieht. Und vor allem willst du ohne Zwänge arbeiten und andere werden sich überzeugen lassen.

Hier ist im Textwort vom „Herrn“ die Rede. Damit ist Gott gemeint. Schauen wir also in das geschichtliche Umfeld des Textes. Das Volk Israel hatte sehr viel mit Gott erlebt. Gott hatte sie aus der Sklaverei der Ägypter befreit. Er hatte sie in das Land ihrer Vorfahren gebracht, den Gott dieses Land zugesagt hatte. Gott hatte sie gute Zeiten erleben lassen. Zur Bedingung hatte Gott die Abkehr vom Götzendienst gefordert und geboten nur ihn, dem wahren Gott zu dienen. Aber daran hatten sie sich nicht gehalten. Samuel hatte nun während einer Volksversammlung die Abkehr von jeglichem Götzendienst gefordert. Nur Gott ihrem Herrn sollten sie alleine dienen. Nun hätte man sagen können: wenn es eben nicht anders geht, verzichten wir halt auf den Götzendienst und leben anders als die Völker um uns herum. Aber das reicht nicht.. Es muss von ganzem Herzen und aus voller Überzeugung geschehen!

So ist es erst recht mit deiner Beziehung zu dem großen allmächtigen Gott und seinem Sohn Jesus Christus. Für unsere Schuld starb Jesus am Kreuz. Der Versuch einer Hinwendung zu ihm – vielleicht hat es mit dem Glauben an Gott doch etwas auf sich – geht daneben. Da ist das Herz nicht dabei. Du musst erst von der Größe Gottes und seiner unbegreiflichen Liebe zu dir überwältigt sein. Dann zeigt dir Gott wo du deine Götzen hast u8nd gibt dir die Kraft, sie in den Papierkorb deines Lebens zu stecken. Wenn du dich Gott zugewendet hast, wird dein Herz zur Ruhe kommen. Dein Leben wird sich lohnender gestalten. Es wird von Lasten, Süchten und Ängsten frei. Du wirst dein Leben als Dienst für Gott begreifen und erkennen, wie wertvoll du in Gottes Augen bist.

 

Euer Siegfried Eger

 

 

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