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Bild Jahreslosung 2020

 

Dies ist die Jahreslosung für 2020:

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“  Markus 9,24

Ist das nicht ein Widerspruch? Entweder ich glaube und dann habe ich glauben, oder ich bin auf Grund meines Unglaubens ungläubig. Im praktischen Leben ist das offenbar nicht immer so leicht zu trennen. Theoretisch glauben wir. Aber wenn es in die Praxis geht?

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Monatsspruch Juli 2020:

„Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach:'Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.'“ 1. Könige 19,7

Aus einem Kinderaufsatz: „Wenn man schon morgens nicht frühstückt, sollte man wenigstens etwas essen.“ Von Kind an sind Essen und Trinken selbstverständlich. Essen und Trinken sind die Voraussetzungen für das Leben, für das Überleben. Wir haben allen Grund, Gott für das Essen das uns am Leben erhält, zu danken. Und wir haben allen Grund behutsam mit dem Essen umzugehen, endlich mit der Vernichtung von Lebensmitteln aufzuhören und die guten Gaben Gottes gerechter zu verteilen. Wir müssen alles tun, damit der Hunger in der Welt und das tägliche Verhungern in der Welt, endlich aufhören. Warum muss ein Engel Gottes bemüht werden, um den Propheten Elia zum Essen und Trinken zu bewegen? Eigentlich hätte er selbst daran denken müssen zu essen, wenn er Hunger hat. Elia war unterwegs. Wohin, wusste er selbst nicht. Er war auf der Flucht vor einer despotischen Königin die ihn umbringen lassen wollte, weil er die Baalspriester auf dem Karmel gerichtet und für das Vertrauen auf den lebendigen Gott einen Sieg errungen hatte. Aber nun war er mutlos geworden. Er floh in die Wüste. Er wollte nur noch sterben. Nun tritt Gott durch das wirken eines Engels in Erscheinung. Durch zwei Dinge hilft der Engel Elia, wieder zum Leben zurück zu kehren. Zum einen gibt er ihm Brot und Wasser und fordert ihn auf, zu essen und zu trinken. Zum anderen gibt er ihm einen Auftrag. Was hier der Engel sagt, ist nicht der eigentliche Auftrag. Den gibt später Gott selbst. Der Engel zeigt Elia aber den Weg zum Ziel, der zu Gott und den göttlichen Auftrag führt. Was Elia hier bekommt ist genau das, was wir alle immer wieder brauchen. Wir brauchen die Nahrung für unseren Körper, geistliche Nahrung für unsere Seele und den Auftrag den Gott von Anfang an für uns vorbereitet hat. So dürfen wir im Auftrag Gottes einander Engel sein. Wir sollen die mit Nahrung versorgen, denen sie fehlt. Wir dürfen zum Essen und Trinken ermuntern, die sich bereits aufgegeben haben. Wir dürfen aber auch einander den Weg zu Gott zeigen, ermuntern diesen Weg zu gehen, damit wir unserem Auftrag gerecht werden und Lebenserfüllung erfahren. Gott selbst erteilt dir den Auftrag, den du dann in deinem Herzen spürst. Gott redet auch noch heute durch seine Engel wie damals zur Zeit des Elia. Gerade jetzt in bewegter Zeit werden viele Menschen mutlos. Die Coronakrise stellt Vieles in Frage und vielleicht auch uns selbst bzw. das, was uns lieb und selbstverständlich ist und uns unverzichtbar erscheint. Worauf können wir verzichten? Was muss uns wichtiger werden? Haben wir ein großes Projekt realisiert und nun hagelt es mehr Kritik als Lob? Was macht uns sicher, was unsicher? Lass dir den Weg dahin zeigen wo Gott dir Gewissheit gibt, einen neuen Auftrag für dich hat nachdem er dir in seinem Licht gezeigt hat, welches Projekt von ihm getragen wird. Solange wir ehrlich auf der Suche sind, lässt Gott sich von uns finden.

(C) Euer Siegfried Eger

Monatsspruch Juni 2020:

“Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.“  2.Könige 8,39

 

Wie oft wurden wir schon von Menschen getäuscht und enttäuscht! Ob wir aber auch schon andere enttäuscht und ihr Vertrauen verloren haben? Sind wir vielleicht auch an uns selbst irre geworden, konnten unser eigenes Verhalten im Nachhinein nicht verstehen oder unsere eigenen Absichten, im Abstand betrachtet, nicht mehr akzeptieren?

Monatsspruch April 2020:

„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ 1. Korinther 15,42

Wir beobachten wie jetzt im Frühjahr die Saat eingebracht wird. Da wird Same den man auch essen könnte in die erde versenkt. Der erste Eindruck ist; dort vergammelt er. Anders ausgedrückt, er verwest, er verdirbt. Aber es geschieht Jahr für Jahr dasselbe Wunder. Aus dem sich in der Erde zersetzenden Samen sprießt ein Keim, sprießt neues Leben hervor. Was wir in die Erde bringen ist verweslich und doch in der Verbindung mit der Erde hoffnungsvoll und voller Leben. Auch die neu wachsenden Pflanzen sind verweslich. Aber sie sind voller Leben.

Monatsspruch Februar 2020:

„Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.“ 1. Korinther 7,23

Was kann man nicht alles kaufen! Auch Menschen? Dieses Wort wurde im antiken Römischen Reich aufgeschrieben. Sklaverei gehörte zum selbstverständlichen Lebensalltag. Durch Kriege, Verschuldung oder Herkunft sind Menschen, oft ganze Familien, versklavt worden. Sie waren ihren Besitzern bedingungslos und schonungslos ausgeliefert. Nur der Loskauf war die Möglichkeit, wieder ein freier Mensch zu werden. Ein Mensch hatte Geld und Interesse einen Sklaven frei zu kaufen. Dieses Bibelwort kann ich nicht lesen ohne an die moderne Sklaverei unserer Tage zu denken.

Monatsspruch Mai 2020:

“Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er von Gott empfangen hat.“ 1.Petrus 4,10.

 

„Schließlich bin ich im dienst!“ „Der hat sich bei der Bundeswehr hochgedient“. „Ich bin bedient!“ „Ich muss zum Dienst“.

Wir verbinden mit dem Wort „Dienst“ sowohl positive als auch negative Anknüpfungspunkte. Wer zum Beispiel einmal krank oder sogar schwerkrank im Krankenhaus lag weiß den Dienst von Ärzten und Krankenschwestern zu schätzen. Warum sagen wir eigentlich nicht Krankendienerinnen sondern Krankenschwestern? (Da müsste es wohl auch die Bezeichnung Krankenbrüder geben). Ich denke es soll damit deutlich gemacht werden wie nahe wir einander kommen, wenn wir in so persönlicher Weise anderen Menschen die notwendige Hilfe zuteil werden lassen.

Monatsspruch März 2020:

„Jesus Christus spricht: Wacht!“ Markus 13,37

Dies ist ein Aufruf Jesu Christi, der uns nicht nur einmal überliefert ist, Wir werden aufgerufen, wachsam zu sein. Wachen, wachsam sein, ist lebensnotwendig. Ein kurzer Sekundenschlaf am Steuer führt nur allzu oft zu einem folgenschweren Unfall. Was hilft dagegen? Anhalten, Ausruhen Schlafen, und dann ausgeruht weiter. Aber es gibt Situationen, in denen der Schlaf gegen das Wachen einzutauschen ist. Davon redet Jesus hier. Da ist zum einen der Schlaf der Gewöhnung gegen das Wachen einzutauschen. Presse, Funk und Fernsehen bringen uns wie alle Formen des Internets die neuesten Nachrichten ins Haus. Und dir Nachrichten sind besorgniserregend, empörend und grausam. Hunderte sind bereits auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken, weil sie dem grausamen Alltag in ihren Heimatländern, der täglichen Not und dem ständig lauernden gewaltsamen Tod entfliehen wollten.

Monatsspruch Januar 2020:

„Gott ist treu.“ 1. Korinther 1,9

 

Streiflichter zum Thema „Treue“:Eheliche Treue bleibt ungetrübt, wenn sie von keinem der beiden Partner gebrochen wird. Dieser Vertrag basiert auf „treu und glauben“; Vertrauen rauf, Bürokratie runter. „Der ist aber treu.“ Da kommt es ganz auf den Unterton an. „Meine ehre heißt Treue.“ Das ist ein gefährlicher Satz. Menschen verpflichten sich zur Treue einem oft radikalen, korrupten oder gar kriminellen System, gegen das sie eigentlich Widerstand leisten sollten. Es kommt also ganz darauf an, wem man sein Vertrauen schenkt und in Folge treu ist. Treue kann sowohl gut als auch schlecht sein. Treue gegenüber Menschen muss immer die Möglichkeit der Korrektur auf Grund gewonnener Erkenntnisse ermöglichen.

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