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Bild Jahreslosung 2019

 

Dies ist die Jahreslosung für 2019: “Suche Frieden und jage ihm nach.“


Das Wort wurde Psalm 34,15 entnommen, dort heißt es: “Lass ab vom Bösen und Tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach.“


Vorsätze für das Neue Jahr gibt es offenbar viele. Nicht alle werden auch in die Tat umgesetzt.

 

Bitte hier weiterlesen ...  

 


Monatsspruch Mai 2019:

„Es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir.“  2. Samuel 7,22

 

Das hören wir gerne: „Keiner ist wie du!“ oder genauer: „Keiner ist so toll, großartig, cool oder Spitze wie du!“ Geben wir anderen dieses Lob weiter, verbinden wir damit Lob, Bewunderung und Anerkennung.

Aber das hier zitierte Lob geht weiter. „Außer dir gibt es keinen Gott!“ Zum Einen zeigt das ein großes Vertrauen zu Gott. Der Sprecher hat ein persönliches Verhältnis zu Gott. Gott ist ihm vertraut wie ein großartiger Freund. Die Frage ob es Gott überhaupt gibt steht nicht zur Debatte.Gott ist da. So wie dein bester Freund oder deine beste Freundin da sind, ist Gott da. Und noch mehr. Der Sprecher lebt in einem Vertrauensverhältnis zu Gott. Ihm teilt er alles mit, was er auf dem Herzen hat. Er bemüht sich darum, die Beziehung zu Gott nicht zu vernachlässigen.

Nun hatten die Menschen in der Antike und auch davor ein genau gegenteiliges Problem,, wie heute die meisten Menschen in unserem aufgeklärten Zeitalter. Während heute für viele Menschen die Frage steht ob es Gott überhaupt gibt, setzte man sich damals mit der Frage auseinander, wer unter den vielen Göttern die von den Kulturströmungen angeboten wurden wirkliche Götter waren. Und sollte es mehrere wirkliche Götter geben stellte sich die Frage nach dem richtigen Gott, der Rangordnung unter den Göttern und vor allem trieb die Menschen die Frage um, vor welchem Gott man die wenigste Furcht zu haben brauchte. Ein Vertrauensverhältnis zu Gott wie oben beschrieben war da natürlich nicht möglich.

Der Sprecher dieser Worte ist David, der größte König Israels. David lebte in einem großen Vertrauen zu Gott und wusste, wie Gott das Volk Israel all die Jahrhunderte hindurch geführt hatte, vom Stammvater Abraham angefangen bis hin zu seinem Königtum, mit dem er weit über die Grenzen seines Reiches hinaus Anerkennung erlangt hatte. Einen Tempel gab es zu dieser Zeit in Israel noch nicht. In einem Zelt erlebte das Volk Israel die Nähe und Wirklichkeit Gottes David wollte nun einen Tempel für Gott bauen lassen. Aber Gott ließ David durch seinen Propheten Nathan sagen, dass erst sein Sohn diesen Tempel bauen sollte. Aber ihm und seinen Nachkommen sagte Gott das Königtum über Israel zu. Er sollte unter seinen Söhnen immer weitergegeben werden. Diese Zusage veranlasste David zu einem großen Gotteslob und Dank gegenüber Gott, aus dem dieser Monatsspruch entnommen ist.

David wusste um den einem Gott seines Volkes und die vielen Gottes der umliegenden Völker, denen spätere Könige Israels und auch der größte Teil des Volkes immer wieder verfielen. Wer die Gotteserkenntnis Davids hat, wird nie einem Götzen dienen und von ihm abhängig werden. Seine Gotteserkenntnis sagt ihm: nur unser Gott lebt, ist allmächtig und kann alles. Alle anderen Götter sind von Menschen erfunden, tot und machtlos. Was sie angeblich fordern fordern in Wahrheit ihre Priester. Und diese sind skrupellos, unbarmherzig und darauf bedacht, unter göttlichem Anschein gnadenlos die verunsicherten und verängstigten Menschen zu beherrschen.

Diese Praxis von anscheinenden Götter und der dahinterstehenden Dunkelmänner ist heute durchaus real. Erlauben Sie mir am Ende einige Fragen. Was hindert mich daran, mir aus Interesse eine Bibel zur Hand zu nehmen und darin zu lesen? Lasse ich es zu, dass Menschen mein Selbstwertgefühl an Bedingungen knüpfen oder einfach in frage stellen ? Glaube ich aus Angst vor der Zukunft etwas opfern zu müssen, so wie die Götzenverehrer der Antike? Wovon bin ich abhängig? Wovon komme ich nicht mehr los? Traue ich Gott zu, mich von allem Belastenden zu befreien? Wo muss ich mich zurücknehmen, damit ich nicht andere beherrsche oder in Abhängigkeit bringe?

Freiheit im lebendigen Gott, das wünsche ich Ihnen.

(C) Euer Siegfried Eger

Monatsspruch April 2019:

„Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch bis an das Ende der Weltzeit.“  Matthäus 28,20.

 

Abschied nehmen ist schwer. Da ist das Kind gerade erwachsen geworden und fährt zum ersten Mal für längere Zeit von zu Hause weg, zum Studium, zum FSJ oder gar für ein Jahr weit weg ins Ausland. Der Abschied fällt für beide Seiten schwer. Er fällt schwer für die Eltern die zurück bleiben und schwer für die jungen Leute die selbstständig werden und zu neuen Ufern unterwegs sind. Gute Wünsche für beide Seiten begleiten alle in die neue Situation. Wir werden uns wiedersehen. Es wird eine Zeit dauern, aber die Zeit wird vergehen.

Da ist aber auch eine völlig andere Situation, die uns Menschen immer wieder im Leben einholt. Sei es plötzlich oder nach langer Krankheit, ein naher Angehöriger stirbt. Selbst wenn wir es erwartet hatten, das Endgültige, nicht Umkehrbare macht uns traurig, mutlos und nimmt uns oft die letzte Kraft. Auf einmal ist alles ganz anders.

Jesus Christus hatte seine Jünger auf das Unfassbare vorbereitet. Er hatte sie auf das unfassbare Leiden vorbereitet, das ihm bevorstand. Er wurde zu Unrecht verurteilt und qualvoll am Kreuz hingerichtet. Er starb einen qualvollen Tod wie viele andere seiner Zeit. Welche überaus große Folge dieser sein Kreuzestod sowohl für die Juden, sein Volk, als auch für alle Menschen haben würde, fingen die Jünger nur langsam an, zu begreifen. Jesus, der einzige Sündlose und Sohn Gottes, trug damit die Schuld der Menschheit und ermöglichte so uns allen den rettenden Zugang zu Gott und damit das Bleiberecht im Himmel nach dem irdischen Tod für alle, die das glauben und Jesus Christus ihr Leben geben.Er hatte seinen Jüngern auch gesagt, dass er nach drei Tagen wieder vom Tod auferstehen werde. Dies war nun geschehen und der Auferstandene hatte seine Jünger auf einem Berg versammelt,um sich nun „ganz“ von ihnen zu verabschieden. Er wurde dort vor ihren Augen wieder von Gott in den Himmel zurückgeholt, aus dem er gekommen war. In diesem entscheidenden Moment sprach er diese Worte.

Der Abschied von Jesu war schwer für die Jünger. Wie sollte es nun weitergehen? Die Verbundenheit mit ihm war tief und innig.Und nun diese Trennung. Wann würde er wieder zur Erde zurückkommen und als der große Friedenskönig die Welt regieren? Zeit und Stunde dafür waren und sind völlig offen. Trauer und Verzagtheit der Jünger waren selbstverständlich.

Und nun sagt ihnen Jesus: „Ich b i n bei euch!“ Er sagt nicht: „Ich war bei euch“ oder wie an anderer Stelle:“Ich werde wieder bei euch sein“, sondern: „Ich bin bei euch“. Auch wenn Jesus aus der sichtbaren Welt scheidet,bleibt er ungesehen da. Das ist nicht ein hoffnungsvolles Gefühl, sondern Wirklichkeit. Wenige Wochen später schickt er ihnen den heiligen Geist und sie beginnen die frohe Botschaft vom rettenden Glauben an Jesus Christus in die Welt hinaus zu tragen. Und das nicht nur ab und zu, sondern es wird zu ihrer Lebensaufgabe, zu ihrem Lebensinhalt.

Kommen wir zur Abschiedssituation vom Anfang zurück. Da heißt es, Abschied zu nehmen. Das bedeutet auch Trennung, entweder auf Zeit, oder für immer. Wer aber an Jesus Christus glaubt, weiß mehr. Wir können uns einander n ach der Trennung nicht mehr begleiten. Aber Jesus kann und tut es. Er ist sowohl bei den Bleibenden als auch bei den Ziehenden. Das stimmt auch, wenn uns der Tod trennt. Dann ist Jesus mit seiner Gegenwart bei den Hinterbliebenen und er führt den lieben Menschen den wir hergeben mussten in seine große Ewigkeit. Es gibt nichts Größeres, als sich diesem Sohn Gottes anzuvertrauen.

 

(C) Euer Siegfried Eger

Monatsspruch Februar 2019

„Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“ Römer 8,18

Verschiedene Zeiten oder Zeitabschnitte, damit sind wir vertraut. Arbeitszeit und Freizeit, Alltag und Sonntag, Dienstzeit und Urlaub, aber auch die unterschiedlichen Lebensabschnitte spielen sich in verschiedenen Lebenszeiten ab und charakterisieren die Lebensalter, die ein Mensch maximal durchläuft. Aber in der Regel verdrängen wir den größten Zeitunterschied, den Unterschied zwischen dem irdischen Leben das wir jetzt durchlaufen und der Zeit, die danach kommt und keiner zeitlichen Begrenzung unterliegt.
Mit nur einem Wort erinnert Paulus von dem dieses Wort stammt an das, was uns in diesem Leben, „dieser Zeit“, nicht gefällt und immer wieder in Angst versetzt. Es ist das Wort „Leiden“. Wir wollen alle glücklich, gesund und sorglos leben. Das ist auch verständlich, das wollen wir alle. Leiden will keiner, und trotzdem;wir leiden unter Krankheiten und leben trotzdem ungesund. Wir rauchen und haben trotzdem große Angst vor dem Lungenkrebs, der durch das Rauchen gefördert, oder gar verursacht wird. Wir leiden unter Lieblosigkeit sind aber nicht bereit, Liebe weiterzugeben. Wir leiden darunter das Partner und Kinder nicht mit uns reden, bekommen aber selbst den Mund zum Reden nicht auf. Wir leiden, weil wir aus so manchem teuflischen Kreislauf nicht herauskommen.


Im Grunde sind dies alles Dinge die wir ändern oder wenigstens positiv beeinflussen können oder könnten. Wir schaffen es nicht und leiden darunter. Aber wir leiden auch unter Problemen, die wir nicht oder kaum beeinflussen können.Die gegenwärtige Weltpolitik erinnert uns wieder erneut an die atomare Bedrohung. Uns macht die ganze globale Ungerechtigkeit zu schaffen. Die Umweltzerstörung nimmt immer bedrohlichere Formen an. Wir dürfen das unermessliche Leid von Millionen Christen nicht vergessen, die Ermordung, Verfolgung Terror, Gefängnis, Verfolgung und Folter erleiden, nur, weil sie Christen sind. Wir denken an das Leid der Kinder die mit ansehen mussten und müssen, wie ihre Eltern ermordet werden weil sie sich zu Jesus Christus bekennen. Das unermessliche Flüchtlingselend hat ein nie dagewesenes Ausmaß angenommen. Wir dürfen nicht am Leid von Millionen Sklavinnen und Sklaven achtlos vorbeigehen die weltweit als Arbeits- oder Sexsklaven gehalten werden. Entsetzliche „Leiden dieser Zeit“ überall.
Die Bibel nimmt alle diese Leiden ernst. Gott ist das nicht egal. Er leidet mit. Aber dieses Wort weitet den Blick für die andere Zeit. Es ist die Zeit nach diesem zeitlich begrenztem Leben, nach unserem Tod, die keiner zeitlichen Begrenzung unterliegt, die Ewigkeit. Die Leiden mit denen wir jetzt konfrontiert sind werden von Gott weder verharmlost noch für unwichtig gehalten. Die Schwere aller Leiden gehalten bei Gott ihr Gewicht. Aber Paulus stellt den Leiden dieser Welt das vergleichsweise gegenüber was danach für die kommt die ihr Leben in die Hände Gottes und seines geliebten Sohnes Jesus Christus gelegt haben.Es wird eine überaus große Herrlichkeit sein. Es wird ein ewiges Leben ohne jede Qual sein. Es wird der große Friede sein der von unserer Vernunft nicht erfasst werden kann.


Ich rufe dich auf, der du diese Zeilen liest. Gib dein Leben mit all seiner Schuld und seinem Versagen in Gottes Hände. Erlebe die Vergebung deiner Schuld durch das Blut Jesu Christi, der auch für deine Schuld am Kreuz von Golgatha starb. Du wirst dann nicht nur an der ewigen Herrlichkeit teilhaben. Du wirst auch in deinem irdischen Leben den Sieg über irdische Leiden und Gebundenheiten erleben dürfen und mit dem Leid dieser Welt besser zurechtkommen.

(C) Siegfried Eger

 

 

Monatsspruch Dezember 2018:


"Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut." Matthäus 2,10

 

In wenigen Tagen feiern wir wieder Weihnachten. Sterne sind da überall zu sehen und wir schmücken gerne Weihnachtsbaum und Wohnung mit ihnen. Ist es die Sehnsucht nach den ungeheuren Weiten des Weltalls, das Gefühl großer Freiheit oder auch das Wissen um ein Licht das und die Dunkelheit erhellt?

Zu Weihnachten feiern wir die Geburt des  Sohnes Gottes, Jesus Christus, auf dieser Erde. Zur Zeit seiner Geburt war eine besondere Sternkonstellation am Himmel zu sehen, die nicht nur gewaltig aussah sondern darüberhinaus nur selten am Himmel erscheint. Dies war den Sterndeutern, die im Zweistromland wohnten, aufgefallen. Sie wussten die Erscheinung zu deuten: In Israel wird ein König geboren, der einmal die Weltherrschaft ausüben wird. Das war für sie Grund genug zu einer Reise dort hin, um den neuen König aufzusuchen, ihn zu beschenken und ihm zu huldigen.

Sie sind am Ziel angekommen. Der Besuch beim amtierenden Vasallenkönig Herodes wird zur verwirrenden Enttäuschung. Dieser schickt sie von Jerusalem nach Bethlehem. Dort  sahen sie den Stern ganz nah und wussten,das Ziel ist erreicht. "Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut!".

Etwas Besonderes auf den ersten Blick bekamen sie nicht zu sehen. Ein Elternpaar mit einem Neugeborenen in einer bescheidenden Behausung für Leute, die wegen der laufenden Volkszählung unterwegs waren. Sie sahen weder Reichtum, noch Luxus, noch Macht. Aber es war ein tiefer unbeschreiblicher Friede über dem allen. Sie hatten sich diesen außergewöhnlichen König ganz anders vorgestellt aber sie wussten, er war es.

Wie viele Weihnachtssterne haben Sie in dieser Vorweihnachtszeit schon gesehen? Welche Empfindungen haben sie bei Ihnen ausgelöst? Wie groß war die Freude? Wie viel Ihrer Weihnachtsfreude ist zu Sylvester noch übrig? Diese Sterndeuter, die nur den einen Stern gesehen hatten und den größten König aller Zeiten fanden, haben bei dieser Begegnung den Frieden Gottes in ihre Herzen, in ihr Leben hineingelassen. Dazu hatte ihnen der Stern geholfen und darüber waren sie hoch erfreut. Lassen Sie es nicht zu, dass sie durch das was Ihnen im Leben begegnet: der immer größer werdende Hass unter so vielen Menschen,Furcht, Gewalt und Unsicherheit den Frieden verlieren. Es geht hier nicht um einen Burgfrieden, sondern um den Frieden der von Gott kommt. Lassen sie sich von Gott selbst an die Hand nehmen.Sie werden Freude und Frieden erleben, die bei Ihnen bleiben. Damit sind noch nicht alle Probleme gelöst. Die Ängste sind nicht automatisch ausgeschaltet.Aber Gott will mit Ihnen sein.

So konnte Jochen Klepper, zur Zeit der furchtbaren Nazi-Diktatur dichten:

"Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld. Doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld.

Beglänzt von seinem Lichte hält euch kein Dunkel mehr. Von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her."

 

 
(C) Sigfried Eger

 

 

 

Monatsspruch März 2019

„Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.“ 1. Samuel 7,3

Da erinnert man sich immer wieder an eine bestimmte Arbeit die unbedingt erledigt werden muss. Ständig wird die Sache auf „morgen“ verschoben. Schließlich, es geht nicht anders, wende ich mich der Sache zu um sie zu erledigen. Mit ganzem Herzen? Weit gefehlt!

Es ist gut wenn wir das, was wir zu tun haben, freudig und mit ganzem Herzen und voller Überzeugung erledigen. Nur so haben unsere Entscheidungen die Basis der Glaubwürdigkeit.

In der Regel gehen Arbeit und gefällte Entscheidungen an unseren Mitmenschen nicht spurlos vorbei. Was du tust tust, tust du nicht nur für dich sondern auch für deine Familie, für die Menschen denen du begegnest, für die die von dem was du herstellst leben, für die Gesellschaft. Gleich in welchem Umfeld. Die einen werden sich über deine Arbeit freuen, andere werden sich vielleicht darüber ärgern oder aus irgend einem Grund unzufrieden sein. Das ist ganz natürlich. Wendest du aber deinem Tun dein ganzes Herz, deine Leidenschaft zu, tust du die Dinge des Lebens mit Freude und Liebe, dann ist das spürbar. Dann ist das überzeugend. Du willst den Menschen dienen für die deine Arbeit geschieht. Und vor allem willst du ohne Zwänge arbeiten und andere werden sich überzeugen lassen.

Hier ist im Textwort vom „Herrn“ die Rede. Damit ist Gott gemeint. Schauen wir also in das geschichtliche Umfeld des Textes. Das Volk Israel hatte sehr viel mit Gott erlebt. Gott hatte sie aus der Sklaverei der Ägypter befreit. Er hatte sie in das Land ihrer Vorfahren gebracht, den Gott dieses Land zugesagt hatte. Gott hatte sie gute Zeiten erleben lassen. Zur Bedingung hatte Gott die Abkehr vom Götzendienst gefordert und geboten nur ihn, dem wahren Gott zu dienen. Aber daran hatten sie sich nicht gehalten. Samuel hatte nun während einer Volksversammlung die Abkehr von jeglichem Götzendienst gefordert. Nur Gott ihrem Herrn sollten sie alleine dienen. Nun hätte man sagen können: wenn es eben nicht anders geht, verzichten wir halt auf den Götzendienst und leben anders als die Völker um uns herum. Aber das reicht nicht.. Es muss von ganzem Herzen und aus voller Überzeugung geschehen!

So ist es erst recht mit deiner Beziehung zu dem großen allmächtigen Gott und seinem Sohn Jesus Christus. Für unsere Schuld starb Jesus am Kreuz. Der Versuch einer Hinwendung zu ihm – vielleicht hat es mit dem Glauben an Gott doch etwas auf sich – geht daneben. Da ist das Herz nicht dabei. Du musst erst von der Größe Gottes und seiner unbegreiflichen Liebe zu dir überwältigt sein. Dann zeigt dir Gott wo du deine Götzen hast u8nd gibt dir die Kraft, sie in den Papierkorb deines Lebens zu stecken. Wenn du dich Gott zugewendet hast, wird dein Herz zur Ruhe kommen. Dein Leben wird sich lohnender gestalten. Es wird von Lasten, Süchten und Ängsten frei. Du wirst dein Leben als Dienst für Gott begreifen und erkennen, wie wertvoll du in Gottes Augen bist.

 

Euer Siegfried Eger

 

 

Monatsspruch Januar 2019:

 

„Gott spricht: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt.

Er soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde.“  1.Mose 9,13

 


Ein neues Jahr beginnt und mit ihm alle Hoffnungen, aber auch all die Befürchtungen und Unsicherheiten, die uns im Neuen Jahr begleiten werden. Wir sind froh zu wissen; neben Vielem das wir bewältigen müssen können wir uns auf unsere Familien, Kollegen und Freunde verlassen. Wenn dir jemand sagt:“Auf mich kannst du dich verlassen, ich bin dein Verbündeter“, dann finden wir das besonders cool. Das kriegen wir dann gemeinsam hin.


Dieser Monatsspruch spricht vom größten Verbündeten, den es überhaupt gibt. Es ist Gott. Diesem Wort das Gott hier spricht, geht Folgendes voraus. Die Menschen hatten sich von Gott abgewendet und ein so ungerechtes, rücksichtsloses, ja kriminelles Leben geführt, dass es Gott endgültig reichte. Er vernichtete die Menschheit mit einer großen Flut. Der Einzige der ein gutes Leben unter Gottes Leitung führte, war Noah. Ihn ließ Gott die berühmte Arche bauen in der er mit seiner Familie, aber auch mit einer Menge von Tieren überlebte. Am Ende der Flut gab Noah Gott die Ehre und Gott antwortete. Gott machte sich keine Illusionen. Auch die Menschen die nun die erde bevölkern werden, werden nicht besser als ihre umgekommenen Vorgänger sein. Trotzdem verbündet sich Gott mit ihnen und mit der ganzen Erde, allem was darauf lebt. Gott wird die Bewohner der Erde nicht noch einmal durch eine Flut vernichten.


Gott will auch im Neuen Jahr dein Verbündeter sein, wenn du es willst. Er will dir helfen, dich heilen, korrigieren und dir deutlich machen was IHM an deinem Vorhaben gefällt und was nicht. Du darfst Gott in dein leben einplanen und dabei im Glauben an IHN wachsen. Gott weiß auch schon im Voraus um alle Fehler die du im Kommenden Jahr machen wirst. Trotzdem will er dein Verbündeter sein.


Diesen Bund Gottes mit seiner Erde sollen wir nicht vergessen.Deshalb hat er uns den Regenbogen als Zeichen gesetzt. Natürlich wissen wir, wie ein Regenbogen entsteht.Regen und Sonnenschein fallen zeitlich und örtlich zusammen. Ob uns Gott damit auch etwas brandaktuelles sagen will? Wir brauchen sowohl Regen als auch Sonnenschein, beides zur rechten Zeit und in der richtigen Menge. Nach vielen Dürrejahren vor allem in Afrika ist 2018 die Dürre auch zu uns gekommen. Wie die künftigen Jahre aussehen, wissen wir nicht. Normal wie früher scheint es kaum noch werden zu wollen. Schuld daran ist nicht Gott. Schuld daran sind wir Menschen, die wir die Erde rücksichtslos ausbeuten. Damit untergraben wir den Bund Gottes mit seiner Erde.Den Schaden haben alleine wir Menschen zu tragen.Durch menschliches Verschulden entstehen von Jahr zu Jahr Katastrophen, weil es entweder zu viel oder zu wenig Wasser, zu viel oder zu wenig Sonnenschein geben wird. Wir haben dafür gesorgt, dass sich der von Gott geschenkte natürliche Kreislauf der Natur gegen uns richtet .


Die Folgen unserer Umweltzerstörung werden auch weiterhin Tausenden das Leben kosten. Aber weil Gott uns nicht aufgibt, dürfen auch wir uns nicht aufgeben.

 

(C) Euer Siegfried Eger

 

 

Monatsspruch November 2018

 

„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“ Offbarung 21,2

 

An diesen kurzen und trüben Novembertagen fällt es uns besonders schwer all das abzuschütteln, was uns belastet. Unsere Gedanken kreisen immer wieder um die Schrecken unserer Zeit, erinnern uns an Flüchtlingselend und Welthunger, lassen uns erschrecken über Verantwortungslosigkeit auf den verschiedensten Ebenen die flächendeckend zu sein scheint und der damit verbundenen Angst vor dem was die Zukunft bringt.

Im krassen Gegensatz dazu schildert uns die Bibel eine Zukunft ohne Schrecken, Angst und Not. Flüchtlinge gibt es nicht mehr, weil jeder ein sicheres Zuhause hat. Es wird ausreichend Nahrung für alle da sein und die Güter der Welt werden endlich gerecht verteilt. Die Menschen werden den wiedergekommenen Gottessohn Jesus Christus erleben. Die Menschen werden verantwortlich handeln; zuerst gegenüber Gott, dann gegenüber den Mitmenschen. Es wird keine Angst vor der Zukunft mehr geben, denn die Zukunft wurde von einer herrlichen Gegenwart eingeholt.

Die Schrecken unserer Zeit werden in der Bibel nicht geleugnet sondern vorhergesagt. Aber die Schrecken, die uns heute zu schaffen machen werden nicht das letzte, sondern das vorletzte sein.

Dieser Monatsspruch steht am Anfang eines Kapitels in dem berichtet wird,wie Gott selbst in Jesus Christus zurück auf diese Erde kommt um ein Weltregiment des Friedens, der Gerechtigkeit und der Nähe Gottes Wirklichkeit werden zu lassen. Frieden, Gerechtigkeit und Glück für alle wird selbstverständlich sein. Dann ist Gott für die Menschheit keine unbekannte Größe mehr sondern täglich erlebte Wirklichkeit. Gott wird von seiner heiligen Stadt Jerusalem aus regieren. Er wird die Welt verändern. Ein neues Jerusalem mit dem Tempel Gottes nach Gottes Vorbild wird dort zu sehen sein, wo sich das heutige Jerusalem befindet. Die Freude über das alles wird mit einer überaus glücklichen Hochzeitsfeier zu vergleichen sein.

Verändert diese Zuversicht unsere Art und Weise in unserer Zeit zu leben? Aber ja! Es gibt Hoffnung und deshalb allen Grund, das Beste zu wollen und daran zu arbeiten. Es gilt sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Es macht Mut, sich dort zu engagieren, wo man sich für die Sache der Vielen einsetzt und nicht für den Reichtum der Wenigen. Und es lohnt sich von Jesus Christus zu berichten ohne weltfremd zu werden.

 

(C) Sigfried Eger 

 

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