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Bild Jahreslosung 2020

 

Dies ist die Jahreslosung für 2020:

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“  Markus 9,24

Ist das nicht ein Widerspruch? Entweder ich glaube und dann habe ich glauben, oder ich bin auf Grund meines Unglaubens ungläubig. Im praktischen Leben ist das offenbar nicht immer so leicht zu trennen. Theoretisch glauben wir. Aber wenn es in die Praxis geht?

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Monatsspruch Oktober 2020:

„Sucht der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn es ihr wohl geht, geht es euch auch wohl“. Jeremia 29,7

Es war entsetzliches geschehen. Der übermächtige babylonische Großkönig Nebukadnezar hatte das kleine Königreich Juda mit seiner Hauptstadt Jerusalem erobert. Er hatte die Stadt zerstört, den Tempel Gottes zur Ruine gemacht und die meisten Einwohner soweit sie das alles überlebt hatten, gefangen genommen und nach Babylon verschleppt. Sie kamen dort in ein fremdes Land und mussten sich in einem fremden Kulturkreis zurechtfinden. Sie erlebten eine völlig andere Religion. Der Gott Israels spielte dort keine rolle. Feindesland. Sollte man sich da nicht wünschen, Babylon möge ebenso untergehen wie Jerusalem?
Der Prophet Jeremia hatte nicht nur während der Belagerung Jerusalems sondern schon lange davor im Namen Gottes gewarnt und das Volk ebenso wie den König und seinen Hofstaat zur Umkehr zu Gott, zu Gerechtigkeit und politischem Realismus aufgefordert. Er wurde nicht gehört. Er wurde verachtet, verlacht, isoliert und zuletzt inhaftiert. Hätte er jetzt, wo bewiesen war dass er mit seinen Ermahnungen recht hatte sagen können:“Ich hatte euch das alles im Vorfeld gesagt, ihr habt nicht gehört. Jetzt seht zu, wie ihr mit all dem fertig werdet.“ Ganz im Gegenteil. Er schreibt den Gefangenen im babylonischen Exil einen Trostbrief, aus dem dieser Monatsspruch entnommen ist.
Wo du auch bist. Egal, ob du die Stadt magst in der du lebst oder nicht, ob du dich hier zu Hause weißt oder als Fremder fühlst. Es ist deine Stadt. Hier darfst, hier kannst du dich einbringen. Hier hasst du Zukunft auch wenn du dies noch nicht so siehst oder sie sich anders entwickelt, als du es dir wünscht. Diese Stadt braucht dich mit deinen Fähigkeiten und deinem Können. Alle die Verantwortung übernommen haben, sei es regional oder überregional, brauchen deinen Beitrag für das Ganze. Die Menschen die das öffentliche Leben aufrecht erhalten, sei es im medizinischen, sozialen oder sonstigem Bereich brauchen deine Hochachtung, deine Unterstützung und dein Gebet. Das Beste für die Stadt, dein Land und die Welt ist nur selten problemlos und sofort zu erkennen. Da b raucht es auch Gespräch und vor allem Gebet. Deshalb mahnt der Prophet, das Beste zu suchen. Wer das Beste sucht und dafür betet wird weder randalieren noch andere mutwillig gefährden. Er wird die Mitmenschen suchen und Integration fördern.
Der Stadt Bestes suchen heißt nicht,dass du immer sie selbe Meinung hast wie die anderen, die selben Entscheidungen für richtig hältst wie es in der allgemeinen Meinung erkennbar ist. Jeremia war meist mit seiner Sicht der Dinge die er durch Gott erkannt und gepredigt hatte, alleine. Auch die Regierenden ringen um die richtige Entscheidung und sind für die Mitarbeit anderer dankbar. Dafür, dass wir hier in Deutschland Meinungsfreiheit genießen, müssen wir Gott täglich danken. Unser Gebet sollte immer wieder mit einschließen, für die Erhaltung der Demokratie zu beten und in ihr zu arbeiten.
Das Prophetenwort schließt:“denn wenn es ihr wohl geht, geht es euch auch wohl“. Es geht uns gut, wenn es den anderen auch gut geht. Egoismus kommt nicht von Gott. Deshalb soll unser gesellschaftliches Bestreben im Namen Gottes sein; bemühe dich so zu raten und zu handeln, dass du dich für die Sache der Vielen ein setzt und nicht für die der Wenigen die ohnehin mehr haben als gut ist. Ein Leben für die Entrechteten, Vertriebenen, Heimatsuchenden und Ausgegrenzten ist ein Leben im Namen Gottes. Wir brauchen mehr Gerechtigkeit, mehr Nächstenliebe und mehr Gebet für alle Menschen und Solidarität mit allen Menschen.

(C) Euer Siegfried Eger

 

Monatsspruch September 2020:

„Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.“  2.Korinther 5,19.

Warum gibt es überhaupt Kirchen, warum christliche Gemeinden? Könnten wir nicht auch darauf verzichten? Die Antwort auf diese Frage gibt uns die Bibel an vielen Stellen, so auch hier durch den Apostel Paulus. Der Grund sind nicht die Kirchen und deren Unterhaltung. Der Grund sind wir Menschen, der Grund bist du, in deinem Verhältnis zu Gott. Seit dem Sündenfall ist das vertraute, enge Verhältnis zwischen Gott und dem Menschen gestört, oder gar zerstört.

Monatsspruch Juli 2020:

„Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach:'Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.'“ 1. Könige 19,7

Aus einem Kinderaufsatz: „Wenn man schon morgens nicht frühstückt, sollte man wenigstens etwas essen.“ Von Kind an sind Essen und Trinken selbstverständlich. Essen und Trinken sind die Voraussetzungen für das Leben, für das Überleben. Wir haben allen Grund, Gott für das Essen das uns am Leben erhält, zu danken.

Monatsspruch Mai 2020:

“Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er von Gott empfangen hat.“ 1.Petrus 4,10.

 

„Schließlich bin ich im dienst!“ „Der hat sich bei der Bundeswehr hochgedient“. „Ich bin bedient!“ „Ich muss zum Dienst“.

Wir verbinden mit dem Wort „Dienst“ sowohl positive als auch negative Anknüpfungspunkte. Wer zum Beispiel einmal krank oder sogar schwerkrank im Krankenhaus lag weiß den Dienst von Ärzten und Krankenschwestern zu schätzen. Warum sagen wir eigentlich nicht Krankendienerinnen sondern Krankenschwestern? (Da müsste es wohl auch die Bezeichnung Krankenbrüder geben). Ich denke es soll damit deutlich gemacht werden wie nahe wir einander kommen, wenn wir in so persönlicher Weise anderen Menschen die notwendige Hilfe zuteil werden lassen.

Monatsspruch August 2020:

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele“. Psalm 139,14

Urlaubszeit, Reisezeit, Zeit voller Erlebnisse. Wir können verreisen und ausspannen und viel an einem Urlaubsort erleben, gleich, ob wir zum ersten Mal da sind oder immer wieder hierher fahren, weil wir uns so wohl fühlen. Es gibt viele dinge zu entdecken. Wir staunen über die wunderbare Schöpfung Gottes. Haben Sie schon einmal, oder öfter, über sich selbst gestaunt?

Monatsspruch Juni 2020:

“Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.“  2.Könige 8,39

 

Wie oft wurden wir schon von Menschen getäuscht und enttäuscht! Ob wir aber auch schon andere enttäuscht und ihr Vertrauen verloren haben? Sind wir vielleicht auch an uns selbst irre geworden, konnten unser eigenes Verhalten im Nachhinein nicht verstehen oder unsere eigenen Absichten, im Abstand betrachtet, nicht mehr akzeptieren?

Monatsspruch April 2020:

„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ 1. Korinther 15,42

Wir beobachten wie jetzt im Frühjahr die Saat eingebracht wird. Da wird Same den man auch essen könnte in die erde versenkt. Der erste Eindruck ist; dort vergammelt er. Anders ausgedrückt, er verwest, er verdirbt. Aber es geschieht Jahr für Jahr dasselbe Wunder. Aus dem sich in der Erde zersetzenden Samen sprießt ein Keim, sprießt neues Leben hervor. Was wir in die Erde bringen ist verweslich und doch in der Verbindung mit der Erde hoffnungsvoll und voller Leben. Auch die neu wachsenden Pflanzen sind verweslich. Aber sie sind voller Leben.

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