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Bild Jahreslosung 2020

 

Dies ist die Jahreslosung für 2020:

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“  Markus 9,24

Ist das nicht ein Widerspruch? Entweder ich glaube und dann habe ich glauben, oder ich bin auf Grund meines Unglaubens ungläubig. Im praktischen Leben ist das offenbar nicht immer so leicht zu trennen. Theoretisch glauben wir. Aber wenn es in die Praxis geht?

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Monatsspruch Februar 2020:

„Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.“ 1. Korinther 7,23

Was kann man nicht alles kaufen! Auch Menschen? Dieses Wort wurde im antiken Römischen Reich aufgeschrieben. Sklaverei gehörte zum selbstverständlichen Lebensalltag. Durch Kriege, Verschuldung oder Herkunft sind Menschen, oft ganze Familien, versklavt worden. Sie waren ihren Besitzern bedingungslos und schonungslos ausgeliefert. Nur der Loskauf war die Möglichkeit, wieder ein freier Mensch zu werden. Ein Mensch hatte Geld und Interesse einen Sklaven frei zu kaufen. Dieses Bibelwort kann ich nicht lesen ohne an die moderne Sklaverei unserer Tage zu denken. Unter anderem in Indien muss man damit rechnen wegen einer geringen Schuldenmenge die man nicht bezahlen kann, illegal versklavt zu werden. Es wird weltweit nur erschreckend wenig dagegen unternommen. Die wenigen Menschen, oft Kinder, die aus der Sklaverei befreit werden, sind nur die „Spitze vom Eisberg“. Auch in Deutschland wird immer wieder davon berichtet, dass es Sexsklavinnen und Sexsklaven gibt. Wird wirklich bei uns genug dagegen getan? Aber dieses Bibelwort mit dem dazugehörenden Kontext nimmt nur sie Sklaverei der Zeit - sei es die legale damals oder die illegale heute – als Beispiel. Dieses Beispiel soll uns unser menschliches Dilemma verdeutlichen. Die Sünde ist das Mittel das alle Menschen versklavt. Was ist Sünde? Die Sünde hindert uns daran, uns mit Gott zu versöhnen, zu Gott zu kommen, Frieden mit zu erlangen und Frieden mit den Menschen zu erreichen. Die Sünde verhindert die Möglichkeit, ein Kind Gottes zu sein. Wie sündiges Verhalten aussieht zeigen uns die 10 Gebote Gottes. Wie sieht das Leben eines Sklaven aus? Er muss auch gegen seinen Willen das tun, was sein Herr sein Besitzer, von ihm verlangt. Und nun sagt der Apostel Paulus: Die Sünde gebietet euch zu sündigen, weil ihr ihre Sklaven seid. Die Sünde zwingt euch das falsche Verhalten, das sündige Tun zu wiederholen, zu rechtfertigen, zu entschuldigen oder zu verharmlosen obwohl ihr die Abscheulichkeit und die oft verheerenden Folgen der Sünde sehr wohl erkennt. Ihr tut was euch zuwider ist obwohl ihr euch gerne anders verhalten würdet. Euch tut die Sexsklavin im Bordell leid und ihr missbraucht sie trotzdem. Ihr wisst, Betrug ist Sünde mit der ihr oft sogar andere in den finanziellen Ruin stürzt, aber ihr sprecht von Wahrnehmung eurer Interessen und umgeht damit vdie Erkennt5nis, gegen Gott und Menschen schwer zu sündigen. Gibt es einen Ausweg? Ja! Jesus Christus, der Sohn Gottes und Messias des Volkes Gottes kam zu uns auf die Welt. Er brachte mit Worten und Taten den Menschen das Reich Gottes nahe. Er lebte in und mit der Freiheit, die nur Gott schenken kann. Er war kein Knecht der Menschen, auch nicht der Reichen und Einflussreichen. Er war in allem nur Gott verpflichtet und nur von ihm abhängig. Das nahmen ihm die Reichen und Einflussreichen übel. Sie veranlassten die römische Besatzungsmacht ihn am Kreuz hinzurichten, obwohl er völlig schuldlos war. Aber dieser Justizmord wurde zur einzigen Möglichkeit, aus der Sklaverei der Sünde befreit zu werden. Nur Jesu vergossenes unschuldiges Blut ist in der Lage,uns Menschen aus dem Teufelskreis der Sünde zu befreien. Nur mit ihm und durch ihn ist es dir möglich, deine Sünden los zu werden. Weil Jesus Christus für dich am Kreuz starb aber als der einzige Sündlose bei Gott ewig lebt, hat er deine Schuld auf sich genommen. Du darfst Vergebung erfahren und jeden Tag neu von Sünden befreit neu anfangen. Du darfst ein Leben ohne die Diktatur der Sünde erfahren. Vielleicht leidest du darunter unter der Diktatur eines Menschen leben zu müssen. Du spürst; was er von dir verlangt ist falsch aber dir fehlt die Kraft, ihm zu widersprechen und ihm nicht zu gehorchen. Hat dich Jesus von deiner Sünde befreit, befreit er dich auch von menschlichen Abhängigkeiten. Das ist nicht immer leicht. Und du fängst an in deinem Lebensumfeld Dinge zu bewegen die du bislang nicht für möglich gehalten hast. Dies wird dir echte Lebenserfüllung geben und den Segen Gottes erfahren lassen.

(C) Euer Siegfried Eger 

Monatsspruch Januar 2020:

„Gott ist treu.“ 1. Korinther 1,9

 

Streiflichter zum Thema „Treue“:Eheliche Treue bleibt ungetrübt, wenn sie von keinem der beiden Partner gebrochen wird. Dieser Vertrag basiert auf „treu und glauben“; Vertrauen rauf, Bürokratie runter. „Der ist aber treu.“ Da kommt es ganz auf den Unterton an. „Meine ehre heißt Treue.“ Das ist ein gefährlicher Satz. Menschen verpflichten sich zur Treue einem oft radikalen, korrupten oder gar kriminellen System, gegen das sie eigentlich Widerstand leisten sollten. Es kommt also ganz darauf an, wem man sein Vertrauen schenkt und in Folge treu ist. Treue kann sowohl gut als auch schlecht sein. Treue gegenüber Menschen muss immer die Möglichkeit der Korrektur auf Grund gewonnener Erkenntnisse ermöglichen.

Monatsspruch November 2019:

„Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ Hiob 19,25

Hier kommen wir nicht an der tragischen Gestalt vorbei, die diesen Satz spricht. Es ist Hiob. Hiob war wohlhabend, aufrichtig und gottesfürchtig. Alles gelang ihm, bis ihn das geballte Unheil ereilte. Auf einmal verlor er alles. Unter Gottes Zustimmung verlor er in kürzester Zeit seinen ganzen Besitz. Seine Kinder kamen alle durch eine Katastrophe um. Schließlich wurde er schwer krank. Furchtbare Hautausschläge und ständige Schmerzen plagten ihn. Seine besten Freunde kommen ihn zu besuchen. Nachdem sie mit ihm stumm gelitten hatten versuchten sie das Unglück Hioibs zu erklären. Sie suchten die Dchuld letztendlich bei Hiob, denn Gott kann keine Schuld haben. Dagegen setzt sich Hiob mit letzter Kraft zur Wehr.

Monatsspruch September 2019:

“Was hülfe es dem Menschen wenn er die ganze Welt gewönne, nähme aber Schaden an seiner Seele.“ Matthäus 16,26

Die ganze Welt besitzen oder wenigstens zu den 100 Reichsten zu gehören die den absolut größten Teil des Weltkapitals besitzen, das konnten sich die Menschen zur Zeit Jesu nicht vorstellen. Heute ist dies grausame Realität. Aber Jesus macht unmissverständlich deutlich; wer zu diesen Superreichen gehört und damit der Menschheit das Nötigste vorenthält, nimmt Schaden an seiner Seele. Dessen Seele kann nur gesunden, wenn er seinen Reichtum zur Linderung weltweiter Not zur Verfügung stellt. Tut er dies nicht, wartet auf ihn nach seinem Tod ewige Gottesferne und Höllenfeuer.

Monatsspruch Dezember 2019:

„Wer im Dunkeln lebt, und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.“ Jesaja 50,10

Der Dezember ist der Monat des Jahres mit den längsten Nächten und den kürzesten Tagen. In diese Zeit fallen Advent und Weihnachten. Wir freuen uns in dieser Zeit besonders darauf, Kerzen anzuzünden, um in heimelicher Atmosphäre Licht in die Dunkelheit zu bringen.

Monatsspruch Oktober 2019:

„Wie es dir möglich ist: Aus dem Vollen schöpfend – gib davon Almosen! Wenn dir wenig möglich ist, fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben!“ Tob.4,8.

Wir werden aufgerufen zu spenden! Das ist nichts Neues. Viele Organisationen die gute und notwendige Projekte vorantreiben, rufen zu Spenden auf. Sie verschicken Schreiben in denen sie ihre Projekte bekannt machen und von der Dringlichkeit ihrer Arbeit berichten. Natürlich werden die schon vorbereiteten Überweisungsformulare nicht vergessen. Wir müssten ja aus dem Vollen schöpfen, wollten wir jeder Bitte nachkommen. Wir schöpfen, die meisten von uns jedenfalls, nicht aus dem Vollen. Wir müssen sehen, wie wir jeden Monat mit ball den finanziellen Verpflichtungen über die Runden kommen. Trotzdem haben wir auch gegeben und Gott hat es gesegnet. Wir hatten Trotzdem unser Auskommen.

Monatsspruch August 2019:

Geht und verkündet: "Das Himmelreich ist nah“. Matthäus 10, 7

Hier geht es um einen Auftrag; und damit sind wir wohl vertraut. Wir haben bereits Aufträge ausgeführt und andere beauftragt, sei es im dienst, in der Gemeinde oder der Familie. Wir wissen sehr wohl um die Verschiedenheit von Aufträgen. Es gibt wichtige oder weniger wichtige, gute oder schlimme, solche die wir gerne ausführen und andere, vor denen uns graut. Es gibt Auftraggeber denen wir vertrauen. Bei anderen beschleicht uns Bedenken. Hier ist es Jesus Christus selbst, der seine Jünger beauftragt. Sie sollen zu den Menschen in ihrem Umfeld gehen und ihnen das weitergeben, was Jesus sie gelehrt hat. Das Ziel des Predigtauftrags umreißen diese wenigen Worte: „Das Himmelreich ist nah“. Das Himmelreich ist euch, ist dir ganz persönlich, nah.

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