logo 125 jahre baptisten in schmalkalden

19.jpg
Facebook

Brass on Mission

coffee cup frauenfrühstück

herzschlag tanz

Mai 2018

Monatsspruch Mai 2018:

 

"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“. Hebr. 11,1.

"Ich glaube nur, was ich sehe". Wirklich? Und was ist mit dem das du nicht siehst, das aber auch existiert?

Der christliche Glaube ist kein vages „für möglich halten“ von Dingen, die ich nicht beweisen kann. Christlicher Glaube ist ein Festhalten an Gott der sich mir, ungesehen gezeigt hat und zu dem ich ein persönliches Verhältnis aufbauen konnte. Das dürfen wir schon jetzt in diesem begrenzten und vergänglichen Leben haben und täglich im Vertrauen auf Gott erleben. Die Zuversicht die dieser Monatsspruch benennt, ist die für uns noch unfassbare Herrlichkeit die wir erleben dürfen, wenn wir dieses irdische Leben verlassen.

„Ein Nichtzweifeln an dem , das man nicht sieht“. Es geht hier Also um das, was man nicht sieht, obwohl es da ist. Damit sind natürlich Unsicherheiten verbunden, die zu Zweifeln führen können.

Bin ich bei Dunkelheit und Nebel auf einer bekannten Strecke unterwegs, kann sehr wohl Unsicherheit aufkommen. Ich weiß genau um eine markante Stelle auf der Strecke aber ich bin unsicher, ob ich sie schon erreicht habe oder nicht, ob ich sie gar schon hinter mir ließ . Da hätte ich abbiegen müssen. Bin ich noch richtig?

Unser Glaube bewahrt uns also nicht vor Zweifeln, lässt uns aber nicht verzweifeln. Ich kann meine Wegstrecke nicht reißbrettgenau analysieren, aber ich weiß mich auf meinem Weg mit Gott unterwegs, zu ihm hin und in seinem Einflussbereich . Oft sehe ich Dunkelheiten auf meiner Lebensstrecke. Aber ich weiß: Gott erleuchtet immer wieder diese Wegstrecke bevor ich hoffnungslos abirre und er zeigt mir klar, wo ich mich befinde und an welchen Stellen ich Korrekturen vornehmen muss.

Jeder Mensch glaubt etwas. Es fragt sich nur, was.

(C) Siegfried Eger

April 2018

Monatsspruch April:

„Jesus Christus spricht: ‘Friede sei mit euch! Wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch.‘“ Joh.20,21

Friede – wie sehr sehnen wir uns danach! Regelmäßig erreichen uns schreckliche Nachrichten von Kriegen und Bürgerkriegen aus allen Teilen der Welt. Wir hören von tausendfachen Opfern. Wir sind dankbar für den Frieden in unserem Land und in Europa. Aber wie sieht es mit dem Frieden in unserem persönlichen Leben aus? Oft fehlt in den Familien, in Schulen und im Berufsleben, in der Nachbarschaft oder im Gespräch mit Menschen die als Flüchtlinge zu uns kommen, die nicht hier ansässig sind oder die eine andere Auffassung vertreten wie wir, bedenklich aus?
Jesus Christus spricht die o.g. Worte, als er nach seiner Auferstehung seinen verängstigten und ratlosen Jüngern als der Auferstandene erscheint. Nach Jesu Kreuzigung hatten sie sich zurück gezogen. Von seiner Auferstehung hatten sie gerade von den Frauen erfahren die den toten Jesus mit einer Einbalsamierung die letzte Liebe erweisen wollten. Diese Nachricht konnten die Jünger weder glauben noch verkraften. Und nun erscheint ihnen Jesus selbst und gibt ihnen zwei Dinge mit auf den weiteren Lebensweg, mit denen er auch uns bereichert und beschenkt.
Das eine ist der Friede. Der Friede fängt bei mir an. Ich kann und soll ein Mensch des Friedens, ein Mensch des Friedens Gottes sein, auch und gerade, wenn ich von Unfrieden umgeben bin. Ich kann ein Mensch des Friedens sein, weil ich Frieden mit Gott gefunden habe. Wie ist das möglich? Das was jeden Menschen von Gott trennt ist seine eigene Sünde. Sie verhindert den Frieden mit Gott. Diese Sünde hat Jesus Christus, der einzig Sündlose und Sohn Gottes am Kreuz von Golgatha mit seinem Leiden und Sterben auf sich genommen. Nun ist Frieden mit Gott für jeden möglich.
Das andere ist der Auftrag den Jesus hier sowohl seinen Jüngern als auch seinen Leuten heute gibt. Er sendet uns zu denen die diesen Frieden mit Gott noch nicht haben, aber dringend brauchen. Aber nicht in Eigenregie. Die Sendung für den Friedensauftrag kommt von Gott selbst, dem Vater und Schöpfer. Gott gab Jesus seinem Sohn diesen Auftrag. Und nun gibt Jesus selbst diesen Auftrag seinen Jüngern weiter und damit allen, die durch diesen Auftrag Menschen des Friedens Gottes geworden sind. Deshalb fasse Mut, diesem Auftrag gerecht zu werden damit viele Menschen zum Frieden mit Gott kommen. Jeder der uns begegnet braucht diesen Frieden. Nur dieser Friede kann den Weltfrieden stabilisieren.

(C) Siegfried Eger

März 2018

Monatsspruch März 2018

Jesus Christus spricht: „Es ist vollbracht.“ Joh. 19,30

Vollbringen, etwas zu Ende bringen, zum Erfolg führen. Wer will das nicht. Oft schaffen wir es nicht oder sind mit dem Ergebnis unzufrieden. Auch wenn wir mit dem Ergebnis zufrieden sind; das nächste Ziel wird schon angepeilt und die Hürden werden höher gelegt. So sind wir es gewohnt. Alles was wir vollbringen ist bei genauem Hinsehen unvollkommen, verbesserungsfähig und ohne Ewigkeitscharakter.

Diese Worte „Es ist vollbracht“ sind die letzten Worte, die unser Herr Jesus Christus als Mensch auf dieser Erde sprach, bevor er unter entsetzlichen Qualen am Kreuz von Golgatha starb. Er starb diesen furchtbaren Tod wie viele andere, ob sie nun vor dem Gesetz schuldig geworden waren oder der Willkür der Mächtigen zum Opfer fielen. Viele Menschen wurden in damaliger Zeit so furchtbar hingerichtet.

Mit diesen Worten Jesu war nicht nur sein Leiden am Kreuz beendet worden. Es war damit das größte Werk der Menschheitsgeschichte vollbracht. Der Sohn Gottes selbst hatte dem Teufel die Macht über die Menschen entzogen. Mit seinem Kreuzesleiden hatte er, der einzige Schuldlose unter den Menschen, die Schuld einer ganzen Menschheit gesühnt und so den Menschen den Zugang zu Gott ermöglicht. Unsere persönliche Schuld hatte er damit auf sich genommen. Nun kann Schuld vergeben werden. Nun kann und täglich unsere Seelenlast abgenommen werden. Jesus hat jedem Menschen ermöglicht, Frieden mit Gott zu erfahren und dies nicht nur für dieses begrenzte irdische Leben sondern darüber hinaus für die Ewigkeit in die wir eintreten, wenn wir dieses Leben verlassen müssen.

Was kein Mensch schaffen konnte, hat Gott geschafft. Gott hat mit Jesus Christus für uns das große Ziel erreicht, das nicht mehr überboten werden braucht oder kann. Dieses Ziel hat ewigen Bestand. So ist dieses Ziel für jeden der diese Zeilen liest erlösende Wirklichkeit. An Jesus Christus, den einen Sohn Gottes glauben hat ewige Erlösung von der eigenen Schuld, den eigenen Verfehlungen zur Folge und darf zu einem Leben führen, das nun von Gott gesegnet und getragen wird.

(C) Siegfried Eger