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Bild Jahreslosung 2020

 

Dies ist die Jahreslosung für 2020:

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“  Markus 9,24

Ist das nicht ein Widerspruch? Entweder ich glaube und dann habe ich glauben, oder ich bin auf Grund meines Unglaubens ungläubig. Im praktischen Leben ist das offenbar nicht immer so leicht zu trennen. Theoretisch glauben wir. Aber wenn es in die Praxis geht?

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Monatsspruch Juni 2020:

“Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.“  2.Könige 8,39

 

Wie oft wurden wir schon von Menschen getäuscht und enttäuscht! Ob wir aber auch schon andere enttäuscht und ihr Vertrauen verloren haben? Sind wir vielleicht auch an uns selbst irre geworden, konnten unser eigenes Verhalten im Nachhinein nicht verstehen oder unsere eigenen Absichten, im Abstand betrachtet, nicht mehr akzeptieren?

Die Bibel spricht wie oft so auch hier vom „Herzen“ und meint damit nicht unser organisches Herz, sondern viel mehr. Unsere Persönlichkeit ist gemeint. Unser Denken, Reden und Handeln verrät etwas vom Wesen unserer Persönlichkeit. Wie wir unser Reden und tun und das anderer rechtfertigen oder kritisieren legt unsere Persönlichkeit ein gutes Stück offen. Es geht also nicht nur darum was wir tun, sondern warum wir es tun. Genau das wird in unserem „Herzen“ entschieden und formt unsere Persönlichkeit.

Wie sieht es in meinem und deinem Herzen aus? Sind wir da wirklich objektiv, können wir überhaupt objektiv sein? Macht uns das bei uns selbst oft schon Schwierigkeiten, wie schwer können wir die Absichten anderer einschätzen? Fehleinschätzungen sind da nicht ungewöhnlich. Und nun sagt uns Gottes Wort; nur Gott, unser Schöpfer ist in der Lage, unser Herz wirklich zu beurteilen. Nur er täuscht sich nicht. Nur er macht uns nichts vor und lässt sich nichts vormachen. Gott hilft uns auch, Fehleinschätzungen und Enttäuschungen zu verkraften. Gott hilft uns unser Leben zu gestalten und bewahrt uns davor, für die Wirklichkeit blind zu werden.

Unser Monatsspruch ist ein kurzer Abschnitt aus einem langen Gebet des Königs Salomo. Sein Vater David hätte Gott gerne den Tempel in Jerusalem bauen lassen. Die Bundeslade, der Ort, an dem Gott bereits während der langen Wüstenwanderung nahe gewesen war, war in einem Kultzelt untergebracht. Aber Gott ließ David sagen:“Du hast viel Blut vergossen. Deshalb sollst du meinen Tempel nicht bauen sondern dein Nachfolger, Salomo.“Salomo ließ den Tempel in Jerusalem bauen, groß und wunderschön. Zur großen Weihefeier spricht Salomo nun das Gebet, das in 1.Könige 8 aufgezeichnet ist.

In diesem Gebet spricht Salomo von der Wichtigkeit der persönlichen Beziehung zu Gott und appelliert an sich und das ganze versammelte Volk, Gott treu zu bleiben, Liebe und Gerechtigkeit wallten zu lassen und immer nach Gottes Geboten zu leben. Er lässt aber auch die Frage nach dem Grund zu, weshalb er den Tempel bauen ließ. War es Ehrsucht? Ein solchen Bau brachte ihm Ruhm und Ehre ein. War es reine Machterhaltung? Wollte er sich die Möglichkeit offen halten Gott zu manipulieren? Immerhin hatte er nun Gott etwas vorzuweisen. Er beantwortet all diese Fragen nicht und kann sie auch nicht beantworten. Aber er überlässt Gott die Antwort auf die Fragen, die er nicht beantworten kann. Er macht Gott und seinen Zuhörern deutlich:“Nur du Gott bist in der Lage,mein Herz und die Herzen der Menschen im Volk zu beurteilen, weil nur du unsere Herzen kennst.“

Nicht nur Salomo gab sich so in die Vaterhände Gottes. So dürfen auch wir es immer wieder tun. Wir vertrauen uns täglich neu der Beurteilung und Leitung Gottes an. Welch ein großes Geschenk, dies tun zu dürfen!

 

(C) Euer Siegfried Eger

Monatsspruch Mai 2020:

“Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er von Gott empfangen hat.“ 1.Petrus 4,10.

 

„Schließlich bin ich im dienst!“ „Der hat sich bei der Bundeswehr hochgedient“. „Ich bin bedient!“ „Ich muss zum Dienst“.

Wir verbinden mit dem Wort „Dienst“ sowohl positive als auch negative Anknüpfungspunkte. Wer zum Beispiel einmal krank oder sogar schwerkrank im Krankenhaus lag weiß den Dienst von Ärzten und Krankenschwestern zu schätzen. Warum sagen wir eigentlich nicht Krankendienerinnen sondern Krankenschwestern? (Da müsste es wohl auch die Bezeichnung Krankenbrüder geben). Ich denke es soll damit deutlich gemacht werden wie nahe wir einander kommen, wenn wir in so persönlicher Weise anderen Menschen die notwendige Hilfe zuteil werden lassen.

Monatsspruch März 2020:

„Jesus Christus spricht: Wacht!“ Markus 13,37

Dies ist ein Aufruf Jesu Christi, der uns nicht nur einmal überliefert ist, Wir werden aufgerufen, wachsam zu sein. Wachen, wachsam sein, ist lebensnotwendig. Ein kurzer Sekundenschlaf am Steuer führt nur allzu oft zu einem folgenschweren Unfall. Was hilft dagegen? Anhalten, Ausruhen Schlafen, und dann ausgeruht weiter. Aber es gibt Situationen, in denen der Schlaf gegen das Wachen einzutauschen ist. Davon redet Jesus hier. Da ist zum einen der Schlaf der Gewöhnung gegen das Wachen einzutauschen. Presse, Funk und Fernsehen bringen uns wie alle Formen des Internets die neuesten Nachrichten ins Haus. Und dir Nachrichten sind besorgniserregend, empörend und grausam. Hunderte sind bereits auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken, weil sie dem grausamen Alltag in ihren Heimatländern, der täglichen Not und dem ständig lauernden gewaltsamen Tod entfliehen wollten.

Monatsspruch Januar 2020:

„Gott ist treu.“ 1. Korinther 1,9

 

Streiflichter zum Thema „Treue“:Eheliche Treue bleibt ungetrübt, wenn sie von keinem der beiden Partner gebrochen wird. Dieser Vertrag basiert auf „treu und glauben“; Vertrauen rauf, Bürokratie runter. „Der ist aber treu.“ Da kommt es ganz auf den Unterton an. „Meine ehre heißt Treue.“ Das ist ein gefährlicher Satz. Menschen verpflichten sich zur Treue einem oft radikalen, korrupten oder gar kriminellen System, gegen das sie eigentlich Widerstand leisten sollten. Es kommt also ganz darauf an, wem man sein Vertrauen schenkt und in Folge treu ist. Treue kann sowohl gut als auch schlecht sein. Treue gegenüber Menschen muss immer die Möglichkeit der Korrektur auf Grund gewonnener Erkenntnisse ermöglichen.

Monatsspruch April 2020:

„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ 1. Korinther 15,42

Wir beobachten wie jetzt im Frühjahr die Saat eingebracht wird. Da wird Same den man auch essen könnte in die erde versenkt. Der erste Eindruck ist; dort vergammelt er. Anders ausgedrückt, er verwest, er verdirbt. Aber es geschieht Jahr für Jahr dasselbe Wunder. Aus dem sich in der Erde zersetzenden Samen sprießt ein Keim, sprießt neues Leben hervor. Was wir in die Erde bringen ist verweslich und doch in der Verbindung mit der Erde hoffnungsvoll und voller Leben. Auch die neu wachsenden Pflanzen sind verweslich. Aber sie sind voller Leben.

Monatsspruch Februar 2020:

„Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.“ 1. Korinther 7,23

Was kann man nicht alles kaufen! Auch Menschen? Dieses Wort wurde im antiken Römischen Reich aufgeschrieben. Sklaverei gehörte zum selbstverständlichen Lebensalltag. Durch Kriege, Verschuldung oder Herkunft sind Menschen, oft ganze Familien, versklavt worden. Sie waren ihren Besitzern bedingungslos und schonungslos ausgeliefert. Nur der Loskauf war die Möglichkeit, wieder ein freier Mensch zu werden. Ein Mensch hatte Geld und Interesse einen Sklaven frei zu kaufen. Dieses Bibelwort kann ich nicht lesen ohne an die moderne Sklaverei unserer Tage zu denken.

Monatsspruch Dezember 2019:

„Wer im Dunkeln lebt, und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.“ Jesaja 50,10

Der Dezember ist der Monat des Jahres mit den längsten Nächten und den kürzesten Tagen. In diese Zeit fallen Advent und Weihnachten. Wir freuen uns in dieser Zeit besonders darauf, Kerzen anzuzünden, um in heimelicher Atmosphäre Licht in die Dunkelheit zu bringen.

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