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Bild Jahreslosung 2019

 

Dies ist die Jahreslosung für 2019: “Suche Frieden und jage ihm nach.“


Das Wort wurde Psalm 34,15 entnommen, dort heißt es: “Lass ab vom Bösen und Tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach.“


Vorsätze für das Neue Jahr gibt es offenbar viele. Nicht alle werden auch in die Tat umgesetzt.

 

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Monatsspruch Januar 2019:

 

„Gott spricht: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt.

Er soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde.“  1.Mose 9,13

 


Ein neues Jahr beginnt und mit ihm alle Hoffnungen, aber auch all die Befürchtungen und Unsicherheiten, die uns im Neuen Jahr begleiten werden. Wir sind froh zu wissen; neben Vielem das wir bewältigen müssen können wir uns auf unsere Familien, Kollegen und Freunde verlassen. Wenn dir jemand sagt:“Auf mich kannst du dich verlassen, ich bin dein Verbündeter“, dann finden wir das besonders cool. Das kriegen wir dann gemeinsam hin.
Dieser Monatsspruch spricht vom größten Verbündeten, den es überhaupt gibt. Es ist Gott. Diesem Wort das Gott hier spricht, geht Folgendes voraus. Die Menschen hatten sich von Gott abgewendet und ein so ungerechtes, rücksichtsloses, ja kriminelles Leben geführt, dass es Gott endgültig reichte. Er vernichtete die Menschheit mit einer großen Flut. Der Einzige der ein gutes Leben unter Gottes Leitung führte, war Noah. Ihn ließ Gott die berühmte Arche bauen in der er mit seiner Familie, aber auch mit einer Menge von Tieren überlebte. Am Ende der Flut gab Noah Gott die Ehre und Gott antwortete. Gott machte sich keine Illusionen. Auch die Menschen die nun die erde bevölkern werden, werden nicht besser als ihre umgekommenen Vorgänger sein. Trotzdem verbündet sich Gott mit ihnen und mit der ganzen Erde, allem was darauf lebt. Gott wird die Bewohner der Erde nicht noch einmal durch eine Flut vernichten.
Gott will auch im Neuen Jahr dein Verbündeter sein, wenn du es willst. Er will dir helfen, dich heilen, korrigieren und dir deutlich machen was IHM an deinem Vorhaben gefällt und was nicht. Du darfst Gott in dein leben einplanen und dabei im Glauben an IHN wachsen. Gott weiß auch schon im Voraus um alle Fehler die du im Kommenden Jahr machen wirst. Trotzdem will er dein Verbündeter sein.
Diesen Bund Gottes mit seiner Erde sollen wir nicht vergessen.Deshalb hat er uns den Regenbogen als Zeichen gesetzt. Natürlich wissen wir, wie ein Regenbogen entsteht.Regen und Sonnenschein fallen zeitlich und örtlich zusammen. Ob uns Gott damit auch etwas brandaktuelles sagen will? Wir brauchen sowohl Regen als auch Sonnenschein, beides zur rechten Zeit und in der richtigen Menge. Nach vielen Dürrejahren vor allem in Afrika ist 2018 die Dürre auch zu uns gekommen. Wie die künftigen Jahre aussehen, wissen wir nicht. Normal wie früher scheint es kaum noch werden zu wollen. Schuld daran ist nicht Gott. Schuld daran sind wir Menschen, die wir die Erde rücksichtslos ausbeuten. Damit untergraben wir den Bund Gottes mit seiner Erde.Den Schaden haben alleine wir Menschen zu tragen.Durch menschliches Verschulden entstehen von Jahr zu Jahr Katastrophen, weil es entweder zu viel oder zu wenig Wasser, zu viel oder zu wenig Sonnenschein geben wird. Wir haben dafür gesorgt, dass sich der von Gott geschenkte natürliche Kreislauf der Natur gegen uns richtet .
Die Folgen unserer Umweltzerstörung werden auch weiterhin Tausenden das Leben kosten. Aber weil Gott uns nicht aufgibt, dürfen auch wir uns nicht aufgeben.

 

(C) Euer Siegfried Eger

 

Monatsspruch Dezember 2018:


"Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut." Matthäus 2,10

 

In wenigen Tagen feiern wir wieder Weihnachten. Sterne sind da überall zu sehen und wir schmücken gerne Weihnachtsbaum und Wohnung mit ihnen. Ist es die Sehnsucht nach den ungeheuren Weiten des Weltalls, das Gefühl großer Freiheit oder auch das Wissen um ein Licht das und die Dunkelheit erhellt?

Zu Weihnachten feiern wir die Geburt des  Sohnes Gottes, Jesus Christus, auf dieser Erde. Zur Zeit seiner Geburt war eine besondere Sternkonstellation am Himmel zu sehen, die nicht nur gewaltig aussah sondern darüberhinaus nur selten am Himmel erscheint. Dies war den Sterndeutern, die im Zweistromland wohnten, aufgefallen. Sie wussten die Erscheinung zu deuten: In Israel wird ein König geboren, der einmal die Weltherrschaft ausüben wird. Das war für sie Grund genug zu einer Reise dort hin, um den neuen König aufzusuchen, ihn zu beschenken und ihm zu huldigen.

Sie sind am Ziel angekommen. Der Besuch beim amtierenden Vasallenkönig Herodes wird zur verwirrenden Enttäuschung. Dieser schickt sie von Jerusalem nach Bethlehem. Dort  sahen sie den Stern ganz nah und wussten,das Ziel ist erreicht. "Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut!".

Etwas Besonderes auf den ersten Blick bekamen sie nicht zu sehen. Ein Elternpaar mit einem Neugeborenen in einer bescheidenden Behausung für Leute, die wegen der laufenden Volkszählung unterwegs waren. Sie sahen weder Reichtum, noch Luxus, noch Macht. Aber es war ein tiefer unbeschreiblicher Friede über dem allen. Sie hatten sich diesen außergewöhnlichen König ganz anders vorgestellt aber sie wussten, er war es.

Wie viele Weihnachtssterne haben Sie in dieser Vorweihnachtszeit schon gesehen? Welche Empfindungen haben sie bei Ihnen ausgelöst? Wie groß war die Freude? Wie viel Ihrer Weihnachtsfreude ist zu Sylvester noch übrig? Diese Sterndeuter, die nur den einen Stern gesehen hatten und den größten König aller Zeiten fanden, haben bei dieser Begegnung den Frieden Gottes in ihre Herzen, in ihr Leben hineingelassen. Dazu hatte ihnen der Stern geholfen und darüber waren sie hoch erfreut. Lassen Sie es nicht zu, dass sie durch das was Ihnen im Leben begegnet: der immer größer werdende Hass unter so vielen Menschen,Furcht, Gewalt und Unsicherheit den Frieden verlieren. Es geht hier nicht um einen Burgfrieden, sondern um den Frieden der von Gott kommt. Lassen sie sich von Gott selbst an die Hand nehmen.Sie werden Freude und Frieden erleben, die bei Ihnen bleiben. Damit sind noch nicht alle Probleme gelöst. Die Ängste sind nicht automatisch ausgeschaltet.Aber Gott will mit Ihnen sein.

So konnte Jochen Klepper, zur Zeit der furchtbaren Nazi-Diktatur dichten:

"Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld. Doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld.

Beglänzt von seinem Lichte hält euch kein Dunkel mehr. Von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her."

 

 
(C) Sigfried Eger

 

 

Monatsspruch Oktober 2018

„Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.“ Psalm 38,10

Hand aufs Herz: Nach wie Vielem sehnen wir uns nicht? Es sind sicher viele Dinge. Je größer das Angebot desto größer die Wunschliste. Wurde das Ersehnte erreicht, ist es nicht immer die reine Freude. Oft wird der Wunsch nach mehr geweckt und die Spirale nach oben scheint keine Grenzen zu kennen. Oft entdecken wir erst wenn wir Ersehntes erreicht haben, dass es auch Nachteile und Pflichten mit sich bringt.

Aber bei unseren Sehnsüchten geht es um weit mehr als um die Erfüllung materieller Wünsche, um Wichtigeres als das Ersteigen einer Karriereleiter. Wie viele Menschen sehnen sich vergeblich nach Anerkennung, nach Liebe und danach, von den Menschen mit denen sie täglich zusammenleben, angenommen zu werden. Hinter so manchem heißen Sehnen steckt der Wunsch, die Ehekrise möge bald überwunden sein, das Verhältnis zu Eltern oder Kindern möge nicht mehr zur Dauerbelastung werden und die Gesundheit die man noch vor Jahren selbstverständlich nahm, möge wieder kommen. Das Geld sollte endlich reichen und der Betrieb müsste mehr abwerfen.

Es gibt aber auch Sehnsüchte für die wir uns schämen. Wir wollen sie vor anderen verbergen und trotzdem pflegen. So manche Sehnsucht wollen wir loswerden und wir seufzen darüber, dass sie noch da sind. Zuerst sehnten wir uns danach eine neue Erfahrung zu machen, oft mit Genussmitteln die mehr als fragwürdig sind, und als wir die Erfahrung gemacht hatten bekamen wir sie nicht mehr los. Unser Seufzen wird zur ohnmächtigen Bankrotterfahrung.

Nun sagt uns dieses Bibelwort: das alles liegt offen vor Gott. Vor ihm können wir nichts verbergen. Ihm können wir nichts vormachen ob wir an ihn glauben oder nicht, ob wir an seine Existenz glauben oder nicht. Gott freut sich mit uns über das Gute und Schöne das wir erreicht haben und er seufzt mit uns wenn wir Schlimmes und Gefährliches nicht mehr losbekommen. Er weiß, wie es in uns aussieht. Er kennt auch unsere Masken die wir aufsetzen, damit unsere wirkliche Befindlichkeit nicht erkennbar wird.

Wende dich an Gott, wenn deine Beziehung zu scheitern droht. Bete zu Gott um ein gutes Verhältnis zu deinen Kindern oder Eltern und tue alles, was du selbst tun kannst. Schreie zu Gott, wenn du deine Sucht wieder loswerden willst und es selbst nicht schaffst. Suche Hilfe bei Menschen von denen du weißt, dass sie dir helfen können.

Gib nicht auf. Sehne dich nur noch nach dem was dich am Ende nicht überfordert. Wünsche dir nicht alles sondern gönne den anderen auch etwas. Lerne Zufriedenheit und entdecke Freude. Gib Liebe weiter und du wirst Liebe erfahren.

Vor allem aber wende dich ab Gott. Glaube an ihn und an das, was Jesus Christus auch für dich getan hat. Kaufe dir eine Bibel und lies darin. So wirst du erfahren wie sich auch dein Sehnen verändert. Nach dem was dir und anderen schadet wirst du dich dann nicht mehr sehnen und dein Seufzen wird spürbar weniger.

 

(C) Siegfried Eger

Monatsspruch August 2018.

„Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm“. 1.Johannes 4,16.

„Geld regiert die Welt“ ist ein immer wieder zitierter Satz. Stellen wir uns vor, die Liebe würde die Welt regieren. Geld hätte da einen extrem niedrigen Stellenwert. Wollen wir das ? Offenbar nicht! Aber die Menschheit leidet enorm unter der immer schlimmer werdenden Lieblosigkeit.

Aber was bedeutet überhaupt „Liebe“? Liebe gibt und tut den Anderen Gutes, ganz besonders denen, die es am meisten brauchen. Da geht es um Hilfe, Verständnis, Vergebung, Solidarität, Zuwendung und _Gerechtigkeit. Liebe steht immer an der Seite der Benachteiligten. Liebe nimmt Flüchtlinge auf, wenn sie aus großer Not zu uns kommen. Liebe ist Leben. Wo die Liebe fehlt übernimmt der Tod die Macht und lässt Flüchtlinge zu Tausenden im Mittelmeer umkommen. Das Gegenteil von Liebe ist Hass. Hass ist unbarmherzig und nimmt niemals Anteil am Leid anderer sondern versucht durch Abschottung und Unrecht unter dem Markenzeichen „Ordnung“ den Versuch zu starten, sich zu rechtfertigen.

Aber wie oft fehlt die Liebe zwischen Ehepaaren, Kindern und Eltern, zwischen Schulkameraden und Arbeitskollegen. Liebe wird nicht nur vernachlässigt sondern auch belächelt. Wie oft wird aus einer Liebesbeziehung ein Herrschaftsanspruch der den anderen einschränkt und bevormundet. Oft ist die Liebe verbraucht. Eine „Nachlieferung“ ist nicht in Sicht. Ob Gott Liebe nachliefern kann?

So viel ist klar. Wenn es um Liebe geht, ist Gott der richtige Ansprechpartner. Da, wo entsetzliche Eiferer behaupten Gott sei groß, sie aber im Auftrag ihres Gottes morden, hat das nichts mit Gott zu tun. Gott ist Liebe. Damit ist Gott der Ursprung des Lebens. Er ist nicht nur lieb, seine ganze Existenz, sein Wesen ist Liebe. Gott liebt auch die, die eine andere Meinung haben als ich. Er spricht das letzte Wort über die Menschen, nicht ein Mensch. Gott straft diejenigen, die die Liebe dem Egoismus unterordnen.

Wie gehen wir nun mit Gottes Liebe um? Es hat wenig Sinn bei Gott Liebe zu tanken und sich dann wieder von ihm zu entfernen. ES geht darum, mit Gottes Liebe zu leben in seiner Liebe und damit in ihm zu bleiben. Alles was der Liebe widerspricht darf bei uns keinen Platz haben. So werden wir Menschen der Liebe. Bewusst entschieden zu Gott zu gehören, ihm alles unterzuordnen, ist die Garantie für ein lohnenswertes Leben.

(C) Siegfried Eger

 

Monatsspruch November 2018

 

„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“ Offbarung 21,2

 

An diesen kurzen und trüben Novembertagen fällt es uns besonders schwer all das abzuschütteln, was uns belastet. Unsere Gedanken kreisen immer wieder um die Schrecken unserer Zeit, erinnern uns an Flüchtlingselend und Welthunger, lassen uns erschrecken über Verantwortungslosigkeit auf den verschiedensten Ebenen die flächendeckend zu sein scheint und der damit verbundenen Angst vor dem was die Zukunft bringt.

Im krassen Gegensatz dazu schildert uns die Bibel eine Zukunft ohne Schrecken, Angst und Not. Flüchtlinge gibt es nicht mehr, weil jeder ein sicheres Zuhause hat. Es wird ausreichend Nahrung für alle da sein und die Güter der Welt werden endlich gerecht verteilt. Die Menschen werden den wiedergekommenen Gottessohn Jesus Christus erleben. Die Menschen werden verantwortlich handeln; zuerst gegenüber Gott, dann gegenüber den Mitmenschen. Es wird keine Angst vor der Zukunft mehr geben, denn die Zukunft wurde von einer herrlichen Gegenwart eingeholt.

Die Schrecken unserer Zeit werden in der Bibel nicht geleugnet sondern vorhergesagt. Aber die Schrecken, die uns heute zu schaffen machen werden nicht das letzte, sondern das vorletzte sein.

Dieser Monatsspruch steht am Anfang eines Kapitels in dem berichtet wird,wie Gott selbst in Jesus Christus zurück auf diese Erde kommt um ein Weltregiment des Friedens, der Gerechtigkeit und der Nähe Gottes Wirklichkeit werden zu lassen. Frieden, Gerechtigkeit und Glück für alle wird selbstverständlich sein. Dann ist Gott für die Menschheit keine unbekannte Größe mehr sondern täglich erlebte Wirklichkeit. Gott wird von seiner heiligen Stadt Jerusalem aus regieren. Er wird die Welt verändern. Ein neues Jerusalem mit dem Tempel Gottes nach Gottes Vorbild wird dort zu sehen sein, wo sich das heutige Jerusalem befindet. Die Freude über das alles wird mit einer überaus glücklichen Hochzeitsfeier zu vergleichen sein.

Verändert diese Zuversicht unsere Art und Weise in unserer Zeit zu leben? Aber ja! Es gibt Hoffnung und deshalb allen Grund, das Beste zu wollen und daran zu arbeiten. Es gilt sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Es macht Mut, sich dort zu engagieren, wo man sich für die Sache der Vielen einsetzt und nicht für den Reichtum der Wenigen. Und es lohnt sich von Jesus Christus zu berichten ohne weltfremd zu werden.

 

(C) Sigfried Eger 

 

Monatsspruch September 2018

“ Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur, dass der Mensch das Werk nicht ergründen kann, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“ Prediger 3,11

Das soll schon öfter passiert sein: ein technikbegeistertes Kind bekommt ein selbstfahrendes Spielzeugauto geschenkt. Es sieht toll aus und funktioniert einwandfrei. Aber nun kommt der Forscherdrang. Man möchte doch herausbekommen wie dieses Wunderwerk von innen aussieht. Das Auto wird demontiert. Nun wird es wieder zusammengesetzt. Aber da gibt es ungeahnte Probleme. Nun hat das gute Stück nicht nur erhebliche Kratzer. Es fährt auch nicht mehr.

Unser Bibelwort ist eines von vielen, die an die Schönheit der Schöpfung erinnern. Es sagt aber noch mehr. Der Mensch kann das Werk Gottes nicht ergründen. Gott lässt sich nicht in die Karten gucken. Aber genau dies versucht der Mensch immer wieder und der letztlich fehlende Erfolg, die immer schlimmer werdende Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und die weltweite Unzufriedenheit geben Gottes Wort recht. Wir müssen uns verabschieden von dem „so viel wie möglich“ und uns reduzieren auf das „so viel wie nötig.“ Nur so können unsere Enkel noch genügend Nahrung und Luft zum Atmen haben.

Aber dieses Wort führt uns noch mehr in die Tiefe dessen was Gott tat und tut. Gott hat die Ewigkeit in das Herz der Zeit gelegt, lesen wir hier. Die ganze Schöpfung Gottes, jede Pflanze, jedes Tier sind ebenso wie jeder Mensch der Zeitlichkeit unterworfen. Wir haben alle für unser Leben einen Anfang und ein Ende. Das können wir nicht überschreiten. Wir können es lediglich durch falsche Lebensweise oder Schicksalsschläge verkürzen. Gott dagegen ist an keine Zeit gebunden. Er lebt immer, er ist keiner Veränderung unterworfen, er lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Jedes Geschöpf, allen voran wir Menschen haben ein Herz, eine Lebensmitte, eine Lebenshoffnung, ein unverwechselbares Ich. Wir wären so gerne ewig. Diese Sehnsucht hat Gott in unsere Zeitlichkeit hinein gelegt. Aber wie kann es Wirklichkeit werden?

Die Bibel spricht von der Tragik unserer Sünde. Diese Tragik nimmt uns die Möglichkeit, Gottes Ewigkeit zu erleben. Darüber hinaus bringt die Bibel aber die große froh machende Botschaft: Gott hat seinen Sohn Jesus Christus in unsere Welt geschickt, er hat zugelassen, dass sein Sohn für meine und deine Sünden am Kreuz stellvertretend stirbt. Nun kann jeder der das glaubt und für sich in Anspruch nimmt, Gottes Ewigkeit erleben. Dies geschieht schon jetzt, denn Gott kann und will dein Leben heilsam verändern, wenn du ihm dein Leben anvertraust. Es geschieht noch offensichtlicher, wenn deine irdischen Tage abgelaufen sind und du seine Herrlichkeit und Ewigkeit erleben darfst. Lies die Bibel, gib Jesus dein Leben und du wirst mit herrlicher Ewigkeit beschenkt.

(C) Siegfried Eger

Monatsspruch für Juli 2018:

 

„Sät Gerechtigkeit und erntet nach dem Maß der Liebe! Pflügt ein Neues, solange es Zeit bist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt.“

Hosea 10,12.

Es ist hier vom Säen, Ernten, Pflügen und Regnen die Rede. Aber eine landwirtschaftliche Anweisung ist es sicher nicht. Ein Beispiel aus der Landwirtschaft wird hier vom Propheten Hosea benutzt, um den Umgang den wir miteinander pflegen sollen zu verdeutlichen.

Nur wenn Säen, Ernten, Pflügen und Regnen im richtigen Ausmaß zur Geltung kommen, kann Getreide eingebracht werden. Nur so ist die Versorgung mit Nahrungsmitteln und damit das Überleben gesichert. Nur wenn Gerechtigkeit und Liebe im richtigen Rahmen und glaubwürdig praktiziert werden, kann unser Leben gelingen. Und wieder ein Vergleich. Wir bringen Samenkörner in die Erde und es wachsen Ähren. Wir ernten eine wesentlich größere Menge als wir säen. Nur so ist unser Lebensunterhalt gesichert.

An einer bestimmten Stelle in der Gesellschaft sitze ich an der Schaltstelle. Durch Gerechtigkeit bei der Verteilung notwendiger Güter oder Genehmigungen wird man mir mit Achtung begegnen , mich schätzen und lieben. Wenn ich aber das Prinzip der Gerechtigkeit vernachlässige? Die Folgen sind oft Not und Hass. Was aber ist Gerechtigkeit? Wer nicht nur an sich denkt sondern auch gleichberechtigt an alle anderen, wird durch sein Gewissen zu richtigen Entscheidungen geleitet.

Pflügt ein Neues! ruft der Prophet. Stellen wir uns vor. Einen ganzen Tag lang hat ein Landwirtseinen ochsen angespannt und die schwere Arbeit des Pflügens hinter sich gebracht. Morgen kann er ausruhen und die Beine hoch legen. Da kommt der Prophet und fordert ihn auf:“ Morgen ruhst du nicht aus sondern spannst wieder na und pflügst ein neues Feld, das du bisher nicht bearbeitet hast. Er wird vom Landwirt allesandere als Begeisterung ernten. Und trotzdem ist genau dies manchmal nötig.

Gott ruft uns auf, auch wenn es Mühe macht, nicht nur für uns und unser Land zu ackern sondern auch für diejenigen, die als notleidende Flüchtlinge zu uns kommen und unsere Hilfe und Solidarität dringend brauchen. Wir werden Achtung, Dankbarkeit und Liebe ernten. Wer ihnen notwendige Hilfe verweigert, erntet das Gegenteil.

Nun bleibt die Frage nach dem Regen. Alle Arbeit in der Landwirtschaft ist vergeblich, wenn es nicht regnet. Der Regen kommt von Gott. Der Regen von dem der Prophet hier vergleichsweise spricht kommt auch von Gott. Regen können wir nicht selbst machen. Der Regen den Gott in unser Leben und in unser gesellschaftliches Miteinander bringt, können wir auch nicht selbst machen. Aber wir können und sollen die Voraussetzungen schaffen, damit Gott seine Gerechtigkeit auf uns regnen lassen kann. Denn Gott gibt seinen Regen, sein Gedeihen nur, wenn wir mit unseren Möglichkeiten die Gerechtigkeit in die Waagschale werfen, die wir hineinwerfen können. Wir können ohne Gerechtigkeit reich werden. Aber es wird ohne die Gerechtigkeit Gottes immer weniger gelingen, als Menschen miteinander zu leben. Deshalb ist es so ungeheuer wichtig, Gott und seine Gerechtigkeit zu suchen und sich von ihm bestimmen zu lassen. Ohne die Gerechtigkeit Gottes, ohne unseren Einsatz für gerechten, gleichberechtigten Umgang in der Gesellschaft wird die globale Vernetzung zum Fallstrick.

 

Euer Sigfried Eger

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