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Dezember 2018

 

Monatsspruch Dezember 2018:


"Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut." Matthäus 2,10

 

In wenigen Tagen feiern wir wieder Weihnachten. Sterne sind da überall zu sehen und wir schmücken gerne Weihnachtsbaum und Wohnung mit ihnen. Ist es die Sehnsucht nach den ungeheuren Weiten des Weltalls, das Gefühl großer Freiheit oder auch das Wissen um ein Licht das und die Dunkelheit erhellt?

Zu Weihnachten feiern wir die Geburt des  Sohnes Gottes, Jesus Christus, auf dieser Erde. Zur Zeit seiner Geburt war eine besondere Sternkonstellation am Himmel zu sehen, die nicht nur gewaltig aussah sondern darüberhinaus nur selten am Himmel erscheint. Dies war den Sterndeutern, die im Zweistromland wohnten, aufgefallen. Sie wussten die Erscheinung zu deuten: In Israel wird ein König geboren, der einmal die Weltherrschaft ausüben wird. Das war für sie Grund genug zu einer Reise dort hin, um den neuen König aufzusuchen, ihn zu beschenken und ihm zu huldigen.

Sie sind am Ziel angekommen. Der Besuch beim amtierenden Vasallenkönig Herodes wird zur verwirrenden Enttäuschung. Dieser schickt sie von Jerusalem nach Bethlehem. Dort  sahen sie den Stern ganz nah und wussten,das Ziel ist erreicht. "Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut!".

Etwas Besonderes auf den ersten Blick bekamen sie nicht zu sehen. Ein Elternpaar mit einem Neugeborenen in einer bescheidenden Behausung für Leute, die wegen der laufenden Volkszählung unterwegs waren. Sie sahen weder Reichtum, noch Luxus, noch Macht. Aber es war ein tiefer unbeschreiblicher Friede über dem allen. Sie hatten sich diesen außergewöhnlichen König ganz anders vorgestellt aber sie wussten, er war es.

Wie viele Weihnachtssterne haben Sie in dieser Vorweihnachtszeit schon gesehen? Welche Empfindungen haben sie bei Ihnen ausgelöst? Wie groß war die Freude? Wie viel Ihrer Weihnachtsfreude ist zu Sylvester noch übrig? Diese Sterndeuter, die nur den einen Stern gesehen hatten und den größten König aller Zeiten fanden, haben bei dieser Begegnung den Frieden Gottes in ihre Herzen, in ihr Leben hineingelassen. Dazu hatte ihnen der Stern geholfen und darüber waren sie hoch erfreut. Lassen Sie es nicht zu, dass sie durch das was Ihnen im Leben begegnet: der immer größer werdende Hass unter so vielen Menschen,Furcht, Gewalt und Unsicherheit den Frieden verlieren. Es geht hier nicht um einen Burgfrieden, sondern um den Frieden der von Gott kommt. Lassen sie sich von Gott selbst an die Hand nehmen.Sie werden Freude und Frieden erleben, die bei Ihnen bleiben. Damit sind noch nicht alle Probleme gelöst. Die Ängste sind nicht automatisch ausgeschaltet.Aber Gott will mit Ihnen sein.

So konnte Jochen Klepper, zur Zeit der furchtbaren Nazi-Diktatur dichten:

"Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld. Doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld.

Beglänzt von seinem Lichte hält euch kein Dunkel mehr. Von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her."

 

 
(C) Sigfried Eger