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Missionshospitals Diospi Suyana

Monatsspruch April 2019:

„Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch bis an das Ende der Weltzeit.“  Matthäus 28,20.

 

Abschied nehmen ist schwer. Da ist das Kind gerade erwachsen geworden und fährt zum ersten Mal für längere Zeit von zu Hause weg, zum Studium, zum FSJ oder gar für ein Jahr weit weg ins Ausland. Der Abschied fällt für beide Seiten schwer. Er fällt schwer für die Eltern die zurück bleiben und schwer für die jungen Leute die selbstständig werden und zu neuen Ufern unterwegs sind. Gute Wünsche für beide Seiten begleiten alle in die neue Situation. Wir werden uns wiedersehen. Es wird eine Zeit dauern, aber die Zeit wird vergehen.

Da ist aber auch eine völlig andere Situation, die uns Menschen immer wieder im Leben einholt. Sei es plötzlich oder nach langer Krankheit, ein naher Angehöriger stirbt. Selbst wenn wir es erwartet hatten, das Endgültige, nicht Umkehrbare macht uns traurig, mutlos und nimmt uns oft die letzte Kraft. Auf einmal ist alles ganz anders.

Jesus Christus hatte seine Jünger auf das Unfassbare vorbereitet. Er hatte sie auf das unfassbare Leiden vorbereitet, das ihm bevorstand. Er wurde zu Unrecht verurteilt und qualvoll am Kreuz hingerichtet. Er starb einen qualvollen Tod wie viele andere seiner Zeit. Welche überaus große Folge dieser sein Kreuzestod sowohl für die Juden, sein Volk, als auch für alle Menschen haben würde, fingen die Jünger nur langsam an, zu begreifen. Jesus, der einzige Sündlose und Sohn Gottes, trug damit die Schuld der Menschheit und ermöglichte so uns allen den rettenden Zugang zu Gott und damit das Bleiberecht im Himmel nach dem irdischen Tod für alle, die das glauben und Jesus Christus ihr Leben geben.Er hatte seinen Jüngern auch gesagt, dass er nach drei Tagen wieder vom Tod auferstehen werde. Dies war nun geschehen und der Auferstandene hatte seine Jünger auf einem Berg versammelt,um sich nun „ganz“ von ihnen zu verabschieden. Er wurde dort vor ihren Augen wieder von Gott in den Himmel zurückgeholt, aus dem er gekommen war. In diesem entscheidenden Moment sprach er diese Worte.

Der Abschied von Jesu war schwer für die Jünger. Wie sollte es nun weitergehen? Die Verbundenheit mit ihm war tief und innig.Und nun diese Trennung. Wann würde er wieder zur Erde zurückkommen und als der große Friedenskönig die Welt regieren? Zeit und Stunde dafür waren und sind völlig offen. Trauer und Verzagtheit der Jünger waren selbstverständlich.

Und nun sagt ihnen Jesus: „Ich b i n bei euch!“ Er sagt nicht: „Ich war bei euch“ oder wie an anderer Stelle:“Ich werde wieder bei euch sein“, sondern: „Ich bin bei euch“. Auch wenn Jesus aus der sichtbaren Welt scheidet,bleibt er ungesehen da. Das ist nicht ein hoffnungsvolles Gefühl, sondern Wirklichkeit. Wenige Wochen später schickt er ihnen den heiligen Geist und sie beginnen die frohe Botschaft vom rettenden Glauben an Jesus Christus in die Welt hinaus zu tragen. Und das nicht nur ab und zu, sondern es wird zu ihrer Lebensaufgabe, zu ihrem Lebensinhalt.

Kommen wir zur Abschiedssituation vom Anfang zurück. Da heißt es, Abschied zu nehmen. Das bedeutet auch Trennung, entweder auf Zeit, oder für immer. Wer aber an Jesus Christus glaubt, weiß mehr. Wir können uns einander n ach der Trennung nicht mehr begleiten. Aber Jesus kann und tut es. Er ist sowohl bei den Bleibenden als auch bei den Ziehenden. Das stimmt auch, wenn uns der Tod trennt. Dann ist Jesus mit seiner Gegenwart bei den Hinterbliebenen und er führt den lieben Menschen den wir hergeben mussten in seine große Ewigkeit. Es gibt nichts Größeres, als sich diesem Sohn Gottes anzuvertrauen.

 

(C) Euer Siegfried Eger

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