blumen_01_1280x200.jpg
Facebook

isaak2 1 409x200

Monatsspruch Oktober 2019:

„Wie es dir möglich ist: Aus dem Vollen schöpfend – gib davon Almosen! Wenn dir wenig möglich ist, fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben!“ Tob.4,8.

Wir werden aufgerufen zu spenden! Das ist nichts Neues. Viele Organisationen die gute und notwendige Projekte vorantreiben, rufen zu Spenden auf. Sie verschicken Schreiben in denen sie ihre Projekte bekannt machen und von der Dringlichkeit ihrer Arbeit berichten. Natürlich werden die schon vorbereiteten Überweisungsformulare nicht vergessen. Wir müssten ja aus dem Vollen schöpfen, wollten wir jeder Bitte nachkommen. Wir schöpfen, die meisten von uns jedenfalls, nicht aus dem Vollen. Wir müssen sehen, wie wir jeden Monat mit ball den finanziellen Verpflichtungen über die Runden kommen. Trotzdem haben wir auch gegeben und Gott hat es gesegnet. Wir hatten Trotzdem unser Auskommen.


In der Bibel wird berichtet wie Jesus die Gottesdienstbesucher beobachtet. Er beobachtet wie sie ihre Spenden für die dafür vorbereitete Spendenbox einlegen. Er erkennt nicht nur die Höhe der Spendensummen. Er sieht auch die Menschen dazu. Er erkennt mit welcher inneren Haltung sie spenden und weiß, wie ihre finanzielle Situation aussieht. Viele Reiche sieht er viel geben. Eine arme _Witwe dagegen gibt nur ein paar Cent. Aber diese Frau lobt Jesus. Sie gibt trotz ihrer Armut noch etwas ab sie weiß, das dies ihr letztes bisschen war das sie hatte. Sie fürchtet sich nicht vor einer sich noch mehr verschlimmernden Situation ihres Lebens. Ihre Gabe ist größer und bedeutender als die großen Gaben der Reichen, die trotz ihrer Spende reich bleiben.
Wie viel jeder geben kann oder will ist allein seine Sache. Die Bibel ruft uns nicht zu festgesetzten Summen auf,nach denen wir uns bei unserem spenden halten müssen. Die Bibel lässt auch keinen Zweifel daran, dass die Reichen zuerst und am meisten geben sollen. Es ist ein alarmierender Zustand, dass die Masse des Reichtums dieser Welt nur einigen Wenigen gehört. Dieses weltweit vernetzte Unrecht ist nicht nach dem Willen Gottes und wir tun gut daran alles zu tun, den Unterschied zwischen arm und reich zu verkleinern wo immer dies möglich ist. Ginge es gerechter in unserer Welt zu, brauchte weniger gespendet zu werden und wir hätten trotzdem alle mehr. Aber die Spenden die das Herz Gottes berühren sind vor allem die Gaben der Armen und die, die in echter Liebe zu den Menschen und mit aufrichtigen Herzen gegeben werden. Liebe und Glaube können die Angst davor besiegen, wir könnten zu kurz kommen oder nicht auskommen. Das Vertrauen zu Gott und die Solidarität mit allen Menschen, besonders mit den bedrängten und bedürftigen ist das, was Gott will.

(C) Euer Siegfreid Eger

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Internetseite. Durch die Nutzung unserer Internetseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.