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Monatsspruch November 2019:

„Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ Hiob 19,25

Hier kommen wir nicht an der tragischen Gestalt vorbei, die diesen Satz spricht. Es ist Hiob. Hiob war wohlhabend, aufrichtig und gottesfürchtig. Alles gelang ihm, bis ihn das geballte Unheil ereilte. Auf einmal verlor er alles. Unter Gottes Zustimmung verlor er in kürzester Zeit seinen ganzen Besitz. Seine Kinder kamen alle durch eine Katastrophe um. Schließlich wurde er schwer krank. Furchtbare Hautausschläge und ständige Schmerzen plagten ihn. Seine besten Freunde kommen ihn zu besuchen. Nachdem sie mit ihm stumm gelitten hatten versuchten sie das Unglück Hioibs zu erklären. Sie suchten die Dchuld letztendlich bei Hiob, denn Gott kann keine Schuld haben. Dagegen setzt sich Hiob mit letzter Kraft zur Wehr.


Die Freunde versuchten zu erklären. Gewusst hatten sie nichts. Hiob dagegen wusste. Er wusste um sein großes Glück das so plötzlich und unerklärlich ging und den großen Unglück das Feld überließ. Er wusste auch, dass er weder gegenüber Gott noch an Menschen schuldig geworden war. Er hatte das Leid nicht verdient. Es gab auch Dinge, die Hiob nicht wusste. Er wusste nicht den Grund für sein übergroßes Leid. Er zweifelte aber nie daran, dass Gott dies wohl wusste. Wie es mit ihm und seiner Frau nun weitergehen würde war beiden eine offene Frage.Er war auch nicht in der Lage seine Kraft einzuschätzen. Wie lange würde sie noch halten? Wie lange würden er und seine Frau noch durchhalten?
Es wird unter Ihnen den Leserinnen und Lesern dieser Worte manche geben, die sich in der Situation des Hiob wiederfinden. Sie werden nicht vergessen bessere Tage gesehen zu haben. Sie wissen um ihre schwere Lebenssituation. Sie wissen oft nicht wie sie den morgigen Tag bewältigen und ob es besser wird. Sie wissen, dass sie sich nichts zu Schulden kommen ließen und fühlen sich zu Unrecht vom Schicksal benachteiligt, wenn sie das Glück anderer sehen. Das alles frisst an ihnen und in ihnen. Wie damals bei Hiob.
Bei Hiob, so lesen wir, nahm das Leben doch noch eine gute, glückliche Wende unter dem Zuspruch Gottes. Dies wünsche ich Ihnen auch von Herzen.
Aber Hiob wusste trotz allem noch das Wesentliche für dieses Leben und für das ewige Leben danach, das dann ewig sein wird. Nach all den schrecklichen Erlebnissen wünschte sich Hiob den _Tod. Verständlich. Aber es ging ihm nicht einfach um den Tod der das irdische Leben beschließt. Er wusste um Gott und kannte ihn. Er erkannte Gott als seinen Erlöser. Nicht nur, dass ihn Gott von diesem schrecklich gewordenen leben erlösen wird, von allem Erdenschmerz befreien wird. Gott wird ihn und uns alle aus einem Leben erlösen das uns vor Lebensfragen stellt, die wir Menschen nicht beantworten können. Gott wird ihn und uns aus den Ungewissheiten und Widersprüchen unseres Lebens herausreißen und vor sein Angesicht stellen, in dessen Klarheit unsere Fragen nicht mehr nötig sein werden. Das dürfen alle Menschen wissen.
Aber Hiob wusste als er diesen Satz aussprach noch mehr. Er war sich sicher; nichts steht zwischen ihm und Gott, was ihn von Gott trennen könnte. Und das ist das Wesentliche. So konnte sich Hiob auf die Zeit nach seinem Tod auf die große Ewigkeit in Gottes alles überstrahlendem Licht freuen. Das darf jeder auch heute wissen, der durch den Glauben an Jesus alle Barrieren aus dem Weg räumen darf, die den Zugang zum Herzen Gottes blockieren.

(C) Euer Siegfried Eger 

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