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Monatsspruch Februar 2020:

„Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.“ 1. Korinther 7,23

Was kann man nicht alles kaufen! Auch Menschen? Dieses Wort wurde im antiken Römischen Reich aufgeschrieben. Sklaverei gehörte zum selbstverständlichen Lebensalltag. Durch Kriege, Verschuldung oder Herkunft sind Menschen, oft ganze Familien, versklavt worden. Sie waren ihren Besitzern bedingungslos und schonungslos ausgeliefert. Nur der Loskauf war die Möglichkeit, wieder ein freier Mensch zu werden. Ein Mensch hatte Geld und Interesse einen Sklaven frei zu kaufen. Dieses Bibelwort kann ich nicht lesen ohne an die moderne Sklaverei unserer Tage zu denken.

 

Unter anderem in Indien muss man damit rechnen wegen einer geringen Schuldenmenge die man nicht bezahlen kann, illegal versklavt zu werden. Es wird weltweit nur erschreckend wenig dagegen unternommen. Die wenigen Menschen, oft Kinder, die aus der Sklaverei befreit werden, sind nur die „Spitze vom Eisberg“. Auch in Deutschland wird immer wieder davon berichtet, dass es Sexsklavinnen und Sexsklaven gibt. Wird wirklich bei uns genug dagegen getan? Aber dieses Bibelwort mit dem dazugehörenden Kontext nimmt nur sie Sklaverei der Zeit - sei es die legale damals oder die illegale heute – als Beispiel. Dieses Beispiel soll uns unser menschliches Dilemma verdeutlichen. Die Sünde ist das Mittel das alle Menschen versklavt. Was ist Sünde? Die Sünde hindert uns daran, uns mit Gott zu versöhnen, zu Gott zu kommen, Frieden mit zu erlangen und Frieden mit den Menschen zu erreichen. Die Sünde verhindert die Möglichkeit, ein Kind Gottes zu sein. Wie sündiges Verhalten aussieht zeigen uns die 10 Gebote Gottes. Wie sieht das Leben eines Sklaven aus? Er muss auch gegen seinen Willen das tun, was sein Herr sein Besitzer, von ihm verlangt. Und nun sagt der Apostel Paulus: Die Sünde gebietet euch zu sündigen, weil ihr ihre Sklaven seid. Die Sünde zwingt euch das falsche Verhalten, das sündige Tun zu wiederholen, zu rechtfertigen, zu entschuldigen oder zu verharmlosen obwohl ihr die Abscheulichkeit und die oft verheerenden Folgen der Sünde sehr wohl erkennt. Ihr tut was euch zuwider ist obwohl ihr euch gerne anders verhalten würdet. Euch tut die Sexsklavin im Bordell leid und ihr missbraucht sie trotzdem. Ihr wisst, Betrug ist Sünde mit der ihr oft sogar andere in den finanziellen Ruin stürzt, aber ihr sprecht von Wahrnehmung eurer Interessen und umgeht damit vdie Erkennt5nis, gegen Gott und Menschen schwer zu sündigen. Gibt es einen Ausweg? Ja! Jesus Christus, der Sohn Gottes und Messias des Volkes Gottes kam zu uns auf die Welt. Er brachte mit Worten und Taten den Menschen das Reich Gottes nahe. Er lebte in und mit der Freiheit, die nur Gott schenken kann. Er war kein Knecht der Menschen, auch nicht der Reichen und Einflussreichen. Er war in allem nur Gott verpflichtet und nur von ihm abhängig. Das nahmen ihm die Reichen und Einflussreichen übel. Sie veranlassten die römische Besatzungsmacht ihn am Kreuz hinzurichten, obwohl er völlig schuldlos war. Aber dieser Justizmord wurde zur einzigen Möglichkeit, aus der Sklaverei der Sünde befreit zu werden. Nur Jesu vergossenes unschuldiges Blut ist in der Lage,uns Menschen aus dem Teufelskreis der Sünde zu befreien. Nur mit ihm und durch ihn ist es dir möglich, deine Sünden los zu werden. Weil Jesus Christus für dich am Kreuz starb aber als der einzige Sündlose bei Gott ewig lebt, hat er deine Schuld auf sich genommen. Du darfst Vergebung erfahren und jeden Tag neu von Sünden befreit neu anfangen. Du darfst ein Leben ohne die Diktatur der Sünde erfahren. Vielleicht leidest du darunter unter der Diktatur eines Menschen leben zu müssen. Du spürst; was er von dir verlangt ist falsch aber dir fehlt die Kraft, ihm zu widersprechen und ihm nicht zu gehorchen. Hat dich Jesus von deiner Sünde befreit, befreit er dich auch von menschlichen Abhängigkeiten. Das ist nicht immer leicht. Und du fängst an in deinem Lebensumfeld Dinge zu bewegen die du bislang nicht für möglich gehalten hast. Dies wird dir echte Lebenserfüllung geben und den Segen Gottes erfahren lassen.

(C) Euer Siegfried Eger 

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