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Monatsspruch April 2020:

„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ 1. Korinther 15,42

Wir beobachten wie jetzt im Frühjahr die Saat eingebracht wird. Da wird Same den man auch essen könnte in die erde versenkt. Der erste Eindruck ist; dort vergammelt er. Anders ausgedrückt, er verwest, er verdirbt. Aber es geschieht Jahr für Jahr dasselbe Wunder. Aus dem sich in der Erde zersetzenden Samen sprießt ein Keim, sprießt neues Leben hervor. Was wir in die Erde bringen ist verweslich und doch in der Verbindung mit der Erde hoffnungsvoll und voller Leben. Auch die neu wachsenden Pflanzen sind verweslich. Aber sie sind voller Leben.

 

Paulus nimmt hier in seinem großen Auferstehungskapitel das Bild des Säens und Wachsens auf, um das Schicksal der Menschen anschaulich darzustellen. Liest man dieses Wort, horcht man auf. Das geht doch gar nicht, das etwas unverweslich aufsteht! Auch das neue Leben ist verweslich! Oder doch nicht? Fragen wir zuerst: „Wer sät und wer oder was wird gesät?“ Gott sät, gesät werden wir Menschen und zwar in die Erde, in dieses Leben in dem wir uns befinden. Wir werden einmal in diese Welt hinein gesät. Am Ende unserer Tage wenn dieses Leben von uns gewichen ist, werden wir begraben. Das Bild vom Säen passt zum Verlauf unseres Lebens. Aber was geschieht dann mit uns? Ist dann alles vorbei? Wir Menschen leben mit all diesen Fragen und suchen Antworten. Unsicherheit beschleicht uns. Auch und gerade wenn wir von Jesus Christus den Sohn Gottes reden, stehen alle diese Fragen im Mittelpunkt, Fragen, die das Geheimnis unseres Lebens und Sterbens betreffen. Paulus hatte auch den Leuten in Korinth den Glauben an Jesus Christus nahe gebracht und sie hatten ihn im Glauben angenommen. Sie wussten: Jesus war für die Sünden der Menschheit, auch für meine eigene Schuld am Kreuz von Golgatha gestorben und Gott hatte in drei Tage später auferstehen lassen. Danach war er in Gottes ewiges Reich zurückgekehrt. Sie glaubten dies alles und hatten sich auf Grund ihres Glaubens taufen lassen. Aber den nächsten für uns alle so wichtigen Glaubensschritt hatten viele in Korinth offenbar nicht mit vollzogen. So musste Paulus ihnen in eindrücklicher Weise dazu verhelfen. Wenn du an Jesus Christus glaubst, vollzieht sich das was an ihm geschah deckungsgleich mit dir. Gott hat dich in diese Welt hineigeschaffen, so, wie Same in die Erde gesät wird. Dies geschieht nicht für immer sondern für die Zeit, die er für dich vorgesehen hat. Zuerst weiß ich: Ich bin verweslich. Und danach?Danach werde ich auferstehen.Nach dem Tod ist eben nicht alles aus. Es bleibt aber die Schicksalsfrage; wo werde ich die Zeit die dann kommt, in der ich nicht verwese und die mich ewig fixiert, verbringen? Verbringe ich diese nie endende Zeit in Gottes Nähe oder in Gottes Ferne? Kann ich wirklich annehmen in Gottes Nahe zu kommen wenn ich in diesem zeitlich begrenztem Leben die Nähe Gottes nicht suche?Muss ich darauf warten bis ich für alles was ich an Sünden getan habe von Gott zur Rechenschaft gezogen werde oder fängt mich in Jesus Christus Gottes Barmherzigkeit auf und bewahrt mich so vor dem ewigen Gericht? Hast du die Gewissheit, ich bin ewig gerettet noch nicht, dann wende dich im Glauben an Jesus Christus. Suche Menschen die dir helfen, diesen rettenden Glauben anzunehmen. Dann wirst auch du in der Weise unverweslich auferstehen, die dich ewig in Gottes Nähe leben lässt.

(C) Euer Siegfried Eger

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