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Monatsspruch Juli 2020:

„Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach:'Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.'“ 1. Könige 19,7

Aus einem Kinderaufsatz: „Wenn man schon morgens nicht frühstückt, sollte man wenigstens etwas essen.“ Von Kind an sind Essen und Trinken selbstverständlich. Essen und Trinken sind die Voraussetzungen für das Leben, für das Überleben. Wir haben allen Grund, Gott für das Essen das uns am Leben erhält, zu danken.

Und wir haben allen Grund behutsam mit dem Essen umzugehen, endlich mit der Vernichtung von Lebensmitteln aufzuhören und die guten Gaben Gottes gerechter zu verteilen. Wir müssen alles tun, damit der Hunger in der Welt und das tägliche Verhungern in der Welt, endlich aufhören. Warum muss ein Engel Gottes bemüht werden, um den Propheten Elia zum Essen und Trinken zu bewegen? Eigentlich hätte er selbst daran denken müssen zu essen, wenn er Hunger hat. Elia war unterwegs. Wohin, wusste er selbst nicht. Er war auf der Flucht vor einer despotischen Königin die ihn umbringen lassen wollte, weil er die Baalspriester auf dem Karmel gerichtet und für das Vertrauen auf den lebendigen Gott einen Sieg errungen hatte. Aber nun war er mutlos geworden. Er floh in die Wüste. Er wollte nur noch sterben. Nun tritt Gott durch das wirken eines Engels in Erscheinung. Durch zwei Dinge hilft der Engel Elia, wieder zum Leben zurück zu kehren. Zum einen gibt er ihm Brot und Wasser und fordert ihn auf, zu essen und zu trinken. Zum anderen gibt er ihm einen Auftrag. Was hier der Engel sagt, ist nicht der eigentliche Auftrag. Den gibt später Gott selbst. Der Engel zeigt Elia aber den Weg zum Ziel, der zu Gott und den göttlichen Auftrag führt. Was Elia hier bekommt ist genau das, was wir alle immer wieder brauchen. Wir brauchen die Nahrung für unseren Körper, geistliche Nahrung für unsere Seele und den Auftrag den Gott von Anfang an für uns vorbereitet hat. So dürfen wir im Auftrag Gottes einander Engel sein. Wir sollen die mit Nahrung versorgen, denen sie fehlt. Wir dürfen zum Essen und Trinken ermuntern, die sich bereits aufgegeben haben. Wir dürfen aber auch einander den Weg zu Gott zeigen, ermuntern diesen Weg zu gehen, damit wir unserem Auftrag gerecht werden und Lebenserfüllung erfahren. Gott selbst erteilt dir den Auftrag, den du dann in deinem Herzen spürst. Gott redet auch noch heute durch seine Engel wie damals zur Zeit des Elia. Gerade jetzt in bewegter Zeit werden viele Menschen mutlos. Die Coronakrise stellt Vieles in Frage und vielleicht auch uns selbst bzw. das, was uns lieb und selbstverständlich ist und uns unverzichtbar erscheint. Worauf können wir verzichten? Was muss uns wichtiger werden? Haben wir ein großes Projekt realisiert und nun hagelt es mehr Kritik als Lob? Was macht uns sicher, was unsicher? Lass dir den Weg dahin zeigen wo Gott dir Gewissheit gibt, einen neuen Auftrag für dich hat nachdem er dir in seinem Licht gezeigt hat, welches Projekt von ihm getragen wird. Solange wir ehrlich auf der Suche sind, lässt Gott sich von uns finden.

(C) Euer Siegfried Eger

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