winter_01_1280x200.jpg
Facebook

logo evang.allianz.deutschland 150x100

 

Dies ist die Jahreslosung für 2019: “Suche Frieden und jage ihm nach.“


Das Wort wurde Psalm 34,15 entnommen, dort heißt es: “Lass ab vom Bösen und Tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach.“


Vorsätze für das Neue Jahr gibt es offenbar viele. Nicht alle werden auch in die Tat umgesetzt.

 

Dieses Psalmwort sagt uns zwei mal zwei gute Vorsätze, die dringend erforderlich sind. Sie sind voneinander abhängig. Zum Einen; das Böse lassen und das gute tun. Aber kann man das überhaupt so haarscharf voneinander trennen?Sieht nicht einer in einer bestimmten Sache etwas Gutes und der andere etwas Schlechtes? Habe ich nicht immer eine Entschuldigung für das was ich tue parat während es mich maßlos aufregt, wenn ein anderer das Gleiche tut? Spiele ich nicht oft bei denen die mir sympathisch sind eine Sache herunter während ich bei dem selben Anlass die mir Unsympathischen am Liebsten zur Rechenschaft ziehen möchte? Um korrekt mit all dem umzugehen was auch in diesem Jahr die Gemüter bewegen wird muss ich den Mut haben,bei mir selbst denselben Maßstab anzulegen, wie bei jedem anderen Menschen auch. Dazu hilft uns Gott, wenn wir das zulassen. Jesus erinnert uns daran, dass Gott bei uns, wenn wir nach unserem Tod vor ihm stehen, denselben Maßstab bei uns anlegt, den wir bei anderen angelegt haben.
Was ist aber nun gut und böse? Dabei helfen uns Gottes Gebote. Alles was dem anderen und damit auch uns schadet, ist böse. Nutzt es mir auch ohne den anderen zu schaden, ist das o.k. Gut ist, was in der Liebe geschieht. Wo die Liebe keinen Platz hat geht es böse zu. Empfindest du bei einer Entscheidung innere Ruhe und inneren Frieden kannst du davon aus gehen die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Wer die Mahnung das Böse zu lassen und das Gute zu tun ausklammert kann wohl über Frieden reden, wird ihn aber nicht erleben. So ist zu befürchten, dass auch in diesem Jahr viel über den Frieden geredet wird, ohne ihn zu erleben; eben wie gehabt.
Also nun zum zweiten Teil des Bibelverses den man bei der Wahl der Jahreslosung übrig gelassen hat. „Sucht Frieden und jagt ihm nach. Erst wenn ich mich bemühe Gutes zu tun und Böses zu lassen, wenn mir Gerechtigkeit am Herzen liegt und in meiner Überzeugung alle Menschen gleich sind, habe ich die Voraussetzung für den wahren Frieden der alleine von Gott kommt. Alles andere ist Burgfrieden, Verhinderung von Eskalation. Frieden braucht das Mitgefühl für alle Menschen un d den Einsatz für die, die auf der Schattenseite des Lebens ihre Tage zubringen. Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Frieden distanziert sich von Gewalt. Frieden gönnt dem Nächsten Gutes ohne neidisch zu werden.Menschen des Friedens leben nicht in der ständigen Angst zu kurz kommen zu können. Frieden vernichtet Feindbilder. Frieden hält es aus wenn der Gesprächspartner anderer Auffassung ist als ich .
Also dürfte es gar nicht so schwer sein, Frieden zu finden.Oder doch? Nur zu oft unterliegen wir dem Trugschluss Frieden bekommen zu können ohne die Voraussetzung, die bei der Wahl der Jahreslosung verschwiegen wurde.Um Frieden zu bekommen muss ich etwas abgeben.Ich darf mich nicht für den Größten halten. Es muss mit auch klar sein, dass wirklicher Friede nicht jedem gefällt. Auch bei einem bewussten Leben im Frieden Gottes musst du wissen, dass dir nicht jede Entscheidung leicht fallen wird.Oft stehst du mit deinem aufrichtigen Friedensbemühungen alleine im einem Umfeld ohne Friedenswillen. Jage dem Frieden trotzdem nach und verlasse dich darauf, ihn mit Gottes Hilfe einzuholen.

(C) Euer Siegfried Eger

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Internetseite. Durch die Nutzung unserer Internetseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
zur Datenschutzerklärung 👍 Ich stimme zu 👎 Ich lehne ab