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Jahreslosung 2018

 

Ein Wort für 2018 !

Zu Beginn des neuen Jahres lesen wir ein Bibelwort das ganz am Ende der Bibel steht: “Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“. Offb. 21,6.

Wir gehen in Deutschland trotz guten Wohlstandes mit großen Unsicherheiten und einer provisorischen Regierung in das neue Jahr. Wir haben was wir brauchen. Oder doch nicht? Wir haben es sicher. Oder nimmt es uns doch jemand weg?

In diesem Bibelwort kommt uns Gott entgegen, nicht mit dem was uns unter den Händen zu zerrinnen droht sondern mit dem, was ewig bleibt. Es ist zugleich das, was wir dringend brauchen. Wir merken den Mangel an dem, das wir nur schwer beschreiben können. Es wird mit dem Vergleich „Lebendiges Wasser“ umschrieben. So wie das Wasser Kraft hat Leben zu erhalten so ist das was von Gott kommt wirkliche Lebenserfüllung. Und diese Lebenserfüllung ist die Voraussetzung dafür, das Leben gelingt. Es ist die Kraft die Mut gibt, uns Gott ganz anzuvertrauen. Sie gibt uns die Möglichkeit das eigene Leben realistisch zu sehen und darüber hinaus auch das Leben der anderen, auch das Leben derer, denen wir lieber aus dem Weg gehen .Es ist das Wissen: alle diese Lebenswege kann und will Gott wieder in Ordnung bringen wenn wir ihm dies genehmigen. Dafür gibt er uns die Kraft, die hier mit „lebendigem Wasser“ umschrieben wird. Und er gibt dies Alles umsonst, ohne Hintergedanken, ohne Gegenleistungen zu wollen. Und mit diesem Angebot verändert er täglich heilsam unser Leben. So stillt Gott unseren unbeschreiblichen Lebensdurst. Damit stellen wir unser Leben unter Gottes Herrschaft, die weder gefährdet noch provisorisch ist.

Monatsspruch für Januar: „Der 7. Tag ist der Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren“. 5. Mose 5,14.

Nun ja: die Gesellschaftsordnung damaliger Zeit war anders als heute. Das geht schon aus Zitat hervor. Aber gleich ist die Notwendigkeit eines Ruhetages ohne Arbeit. Der war damals natürlich nicht garantiert. Die Frage nach einem Ruhetag wurde in den Völkern damals wohl kaum gestellt.

Weiter fällt die Sorgfalt auf, mit der der freie Tag für alle gleichberechtigt gefordert wird. Alleine daran – gleiches Recht für alle – ist erkennbar, ob eine Forderung von Gott kommt oder nicht.

Aber Gott kommt nun direkt zur Sprache. Es geht nicht nur darum das sich Gott auf die Seite gerechter Forderungen stellt. Gott ist und bleibt, im Gegensatz zu erschreckend vielen Menschen; Der Garant der Gerechtigkeit. Aber der Feiertag soll nicht nur der notwendigen Erholung diesen. Er soll auf Gott hinweisen, Gott geweiht werden und uns die Möglichkeit geben, uns immer wieder neu auf Gott zu besinnen und unser Leben nach ihm auszurichten. Er soll Gott in besonderer Weise Gott die Ehre geben. Er soll die Gemeinschaft untereinander Fördern. Der Gottesdienst am Sonntag ist dazu die Supergelegenheit. Übrigens: Ungerechte Menschen die alles nur für sich alleine haben wollen, können sich sicher nicht so recht erholen.

(C) Siegfried Eger