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Februar 2018

Monatsspruch für Februar 2018:

„Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Mund und in deinem Herzen, dass du es tust.“ 5. Mose 30,14


„Kannst du denn nicht gehorchen!“ Wie oft haben wir diesen Satz als Kinder gehört und als Erwachsene weitergegeben. Gehört werden die Worte wohl. Aber oft werden sie bewusst so weit weg geschoben als müssten wir sie so weit her holen. Aber ge-horchen ist mehr. Da muss man das Gehörte in die Tat umsetzten. Warum fällt uns das so schwer? Es ist unbequem und macht Mühe. Wir sind anderer Meinung. So haben beispielsweise Kinder oft eine andere Meinung als Erwachsene. Das ist normal. Oder wir halten das Gesagte einfach nicht für erforderlich. Wir fühlen uns gegängelt und benachteiligt. Aber vor allem sehen wir unsere Freiheit gefährdet. Wir wollen tun und lassen was wir möchten. Umgekehrt sehen wir das Ganze komischerweise oft anders. Anderen etwas zu sagen beeinträchtigt nicht unsere Freiheit und wir blenden einfach aus, dass wir damit die Freiheit derer einschränken, denen wir etwas sagen.
Wie lösen wir das Problem? Zum einen ärgern wir uns, weil so wenig von dem in die Tat umgesetzt wird, was wir anderen sagen. Zum anderen schieben wir alles „auf die lange Bank“, haben Ausreden und kommen zu dem Schluss, dass das Gesagte jedenfalls zurzeit nicht realisierbar ist.
Dieses unser Verhaltensmuster ist nicht neu. Bereits Gott hatte es bei seinem Volk Israel festgestellt. Es war 40 Jahre lang durch die Wüste gewandert bevor es zum gelobten Land, zum von Gott zugesagten Heimatland kam. Dabei hatte das Volk die Gebote Gottes oft ignoriert, mit fatalen Folgen. Gehört ja, befolgt nicht. Deshalb mahnte Gott immer wieder sein Volk, sich zu ihrem eigenen Nutzen nach seinen _Geboten zu richten. Ausreden ließ Gott nicht gelten. So machte dieses Volk immer wieder dieselben Erfahrungen, die wir heute auch machen; Erfahrungen mit Gott und seinem Anspruch und den Erfahrungen die wir miteinander machen.
Wir können das was uns Menschen sagen ignorieren. Andere können ignorieren was wir sagen. Das muss nicht schlimm sein. Aber wenn wir Gottes Gebote ignorieren, hat das schlimme Folgen. Richten wir uns also zuerst nach Gottes _Geboten. Das wird sich auch wohltuend auf das auswirken, was wir anderen sagen und von dem wir hoffen, dass es ernst genommen wird.

(C) Siegfried Eger