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April 2018

Monatsspruch April:

„Jesus Christus spricht: ‘Friede sei mit euch! Wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch.‘“ Joh.20,21

Friede – wie sehr sehnen wir uns danach! Regelmäßig erreichen uns schreckliche Nachrichten von Kriegen und Bürgerkriegen aus allen Teilen der Welt. Wir hören von tausendfachen Opfern. Wir sind dankbar für den Frieden in unserem Land und in Europa. Aber wie sieht es mit dem Frieden in unserem persönlichen Leben aus? Oft fehlt in den Familien, in Schulen und im Berufsleben, in der Nachbarschaft oder im Gespräch mit Menschen die als Flüchtlinge zu uns kommen, die nicht hier ansässig sind oder die eine andere Auffassung vertreten wie wir, bedenklich aus?
Jesus Christus spricht die o.g. Worte, als er nach seiner Auferstehung seinen verängstigten und ratlosen Jüngern als der Auferstandene erscheint. Nach Jesu Kreuzigung hatten sie sich zurück gezogen. Von seiner Auferstehung hatten sie gerade von den Frauen erfahren die den toten Jesus mit einer Einbalsamierung die letzte Liebe erweisen wollten. Diese Nachricht konnten die Jünger weder glauben noch verkraften. Und nun erscheint ihnen Jesus selbst und gibt ihnen zwei Dinge mit auf den weiteren Lebensweg, mit denen er auch uns bereichert und beschenkt.
Das eine ist der Friede. Der Friede fängt bei mir an. Ich kann und soll ein Mensch des Friedens, ein Mensch des Friedens Gottes sein, auch und gerade, wenn ich von Unfrieden umgeben bin. Ich kann ein Mensch des Friedens sein, weil ich Frieden mit Gott gefunden habe. Wie ist das möglich? Das was jeden Menschen von Gott trennt ist seine eigene Sünde. Sie verhindert den Frieden mit Gott. Diese Sünde hat Jesus Christus, der einzig Sündlose und Sohn Gottes am Kreuz von Golgatha mit seinem Leiden und Sterben auf sich genommen. Nun ist Frieden mit Gott für jeden möglich.
Das andere ist der Auftrag den Jesus hier sowohl seinen Jüngern als auch seinen Leuten heute gibt. Er sendet uns zu denen die diesen Frieden mit Gott noch nicht haben, aber dringend brauchen. Aber nicht in Eigenregie. Die Sendung für den Friedensauftrag kommt von Gott selbst, dem Vater und Schöpfer. Gott gab Jesus seinem Sohn diesen Auftrag. Und nun gibt Jesus selbst diesen Auftrag seinen Jüngern weiter und damit allen, die durch diesen Auftrag Menschen des Friedens Gottes geworden sind. Deshalb fasse Mut, diesem Auftrag gerecht zu werden damit viele Menschen zum Frieden mit Gott kommen. Jeder der uns begegnet braucht diesen Frieden. Nur dieser Friede kann den Weltfrieden stabilisieren.

(C) Siegfried Eger