12.jpg
Facebook

Bild Jahreslosung 2019

 

Dies ist die Jahreslosung für 2019: “Suche Frieden und jage ihm nach.“


Das Wort wurde Psalm 34,15 entnommen, dort heißt es: “Lass ab vom Bösen und Tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach.“


Vorsätze für das Neue Jahr gibt es offenbar viele. Nicht alle werden auch in die Tat umgesetzt.

 

Bitte hier weiterlesen ...  

 


 

 

Monatsspruch November 2018

 

„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“ Offbarung 21,2

 

An diesen kurzen und trüben Novembertagen fällt es uns besonders schwer all das abzuschütteln, was uns belastet. Unsere Gedanken kreisen immer wieder um die Schrecken unserer Zeit, erinnern uns an Flüchtlingselend und Welthunger, lassen uns erschrecken über Verantwortungslosigkeit auf den verschiedensten Ebenen die flächendeckend zu sein scheint und der damit verbundenen Angst vor dem was die Zukunft bringt.

Im krassen Gegensatz dazu schildert uns die Bibel eine Zukunft ohne Schrecken, Angst und Not. Flüchtlinge gibt es nicht mehr, weil jeder ein sicheres Zuhause hat. Es wird ausreichend Nahrung für alle da sein und die Güter der Welt werden endlich gerecht verteilt. Die Menschen werden den wiedergekommenen Gottessohn Jesus Christus erleben. Die Menschen werden verantwortlich handeln; zuerst gegenüber Gott, dann gegenüber den Mitmenschen. Es wird keine Angst vor der Zukunft mehr geben, denn die Zukunft wurde von einer herrlichen Gegenwart eingeholt.

Die Schrecken unserer Zeit werden in der Bibel nicht geleugnet sondern vorhergesagt. Aber die Schrecken, die uns heute zu schaffen machen werden nicht das letzte, sondern das vorletzte sein.

Dieser Monatsspruch steht am Anfang eines Kapitels in dem berichtet wird,wie Gott selbst in Jesus Christus zurück auf diese Erde kommt um ein Weltregiment des Friedens, der Gerechtigkeit und der Nähe Gottes Wirklichkeit werden zu lassen. Frieden, Gerechtigkeit und Glück für alle wird selbstverständlich sein. Dann ist Gott für die Menschheit keine unbekannte Größe mehr sondern täglich erlebte Wirklichkeit. Gott wird von seiner heiligen Stadt Jerusalem aus regieren. Er wird die Welt verändern. Ein neues Jerusalem mit dem Tempel Gottes nach Gottes Vorbild wird dort zu sehen sein, wo sich das heutige Jerusalem befindet. Die Freude über das alles wird mit einer überaus glücklichen Hochzeitsfeier zu vergleichen sein.

Verändert diese Zuversicht unsere Art und Weise in unserer Zeit zu leben? Aber ja! Es gibt Hoffnung und deshalb allen Grund, das Beste zu wollen und daran zu arbeiten. Es gilt sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Es macht Mut, sich dort zu engagieren, wo man sich für die Sache der Vielen einsetzt und nicht für den Reichtum der Wenigen. Und es lohnt sich von Jesus Christus zu berichten ohne weltfremd zu werden.

 

(C) Sigfried Eger 

 

Monatsspruch Oktober 2018

„Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.“ Psalm 38,10

Hand aufs Herz: Nach wie Vielem sehnen wir uns nicht? Es sind sicher viele Dinge. Je größer das Angebot desto größer die Wunschliste. Wurde das Ersehnte erreicht, ist es nicht immer die reine Freude. Oft wird der Wunsch nach mehr geweckt und die Spirale nach oben scheint keine Grenzen zu kennen. Oft entdecken wir erst wenn wir Ersehntes erreicht haben, dass es auch Nachteile und Pflichten mit sich bringt.

Aber bei unseren Sehnsüchten geht es um weit mehr als um die Erfüllung materieller Wünsche, um Wichtigeres als das Ersteigen einer Karriereleiter. Wie viele Menschen sehnen sich vergeblich nach Anerkennung, nach Liebe und danach, von den Menschen mit denen sie täglich zusammenleben, angenommen zu werden. Hinter so manchem heißen Sehnen steckt der Wunsch, die Ehekrise möge bald überwunden sein, das Verhältnis zu Eltern oder Kindern möge nicht mehr zur Dauerbelastung werden und die Gesundheit die man noch vor Jahren selbstverständlich nahm, möge wieder kommen. Das Geld sollte endlich reichen und der Betrieb müsste mehr abwerfen.

Es gibt aber auch Sehnsüchte für die wir uns schämen. Wir wollen sie vor anderen verbergen und trotzdem pflegen. So manche Sehnsucht wollen wir loswerden und wir seufzen darüber, dass sie noch da sind. Zuerst sehnten wir uns danach eine neue Erfahrung zu machen, oft mit Genussmitteln die mehr als fragwürdig sind, und als wir die Erfahrung gemacht hatten bekamen wir sie nicht mehr los. Unser Seufzen wird zur ohnmächtigen Bankrotterfahrung.

Nun sagt uns dieses Bibelwort: das alles liegt offen vor Gott. Vor ihm können wir nichts verbergen. Ihm können wir nichts vormachen ob wir an ihn glauben oder nicht, ob wir an seine Existenz glauben oder nicht. Gott freut sich mit uns über das Gute und Schöne das wir erreicht haben und er seufzt mit uns wenn wir Schlimmes und Gefährliches nicht mehr losbekommen. Er weiß, wie es in uns aussieht. Er kennt auch unsere Masken die wir aufsetzen, damit unsere wirkliche Befindlichkeit nicht erkennbar wird.

Wende dich an Gott, wenn deine Beziehung zu scheitern droht. Bete zu Gott um ein gutes Verhältnis zu deinen Kindern oder Eltern und tue alles, was du selbst tun kannst. Schreie zu Gott, wenn du deine Sucht wieder loswerden willst und es selbst nicht schaffst. Suche Hilfe bei Menschen von denen du weißt, dass sie dir helfen können.

Gib nicht auf. Sehne dich nur noch nach dem was dich am Ende nicht überfordert. Wünsche dir nicht alles sondern gönne den anderen auch etwas. Lerne Zufriedenheit und entdecke Freude. Gib Liebe weiter und du wirst Liebe erfahren.

Vor allem aber wende dich ab Gott. Glaube an ihn und an das, was Jesus Christus auch für dich getan hat. Kaufe dir eine Bibel und lies darin. So wirst du erfahren wie sich auch dein Sehnen verändert. Nach dem was dir und anderen schadet wirst du dich dann nicht mehr sehnen und dein Seufzen wird spürbar weniger.

 

(C) Siegfried Eger

Monatsspruch August 2018.

„Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm“. 1.Johannes 4,16.

„Geld regiert die Welt“ ist ein immer wieder zitierter Satz. Stellen wir uns vor, die Liebe würde die Welt regieren. Geld hätte da einen extrem niedrigen Stellenwert. Wollen wir das ? Offenbar nicht! Aber die Menschheit leidet enorm unter der immer schlimmer werdenden Lieblosigkeit.

Aber was bedeutet überhaupt „Liebe“? Liebe gibt und tut den Anderen Gutes, ganz besonders denen, die es am meisten brauchen. Da geht es um Hilfe, Verständnis, Vergebung, Solidarität, Zuwendung und _Gerechtigkeit. Liebe steht immer an der Seite der Benachteiligten. Liebe nimmt Flüchtlinge auf, wenn sie aus großer Not zu uns kommen. Liebe ist Leben. Wo die Liebe fehlt übernimmt der Tod die Macht und lässt Flüchtlinge zu Tausenden im Mittelmeer umkommen. Das Gegenteil von Liebe ist Hass. Hass ist unbarmherzig und nimmt niemals Anteil am Leid anderer sondern versucht durch Abschottung und Unrecht unter dem Markenzeichen „Ordnung“ den Versuch zu starten, sich zu rechtfertigen.

Aber wie oft fehlt die Liebe zwischen Ehepaaren, Kindern und Eltern, zwischen Schulkameraden und Arbeitskollegen. Liebe wird nicht nur vernachlässigt sondern auch belächelt. Wie oft wird aus einer Liebesbeziehung ein Herrschaftsanspruch der den anderen einschränkt und bevormundet. Oft ist die Liebe verbraucht. Eine „Nachlieferung“ ist nicht in Sicht. Ob Gott Liebe nachliefern kann?

So viel ist klar. Wenn es um Liebe geht, ist Gott der richtige Ansprechpartner. Da, wo entsetzliche Eiferer behaupten Gott sei groß, sie aber im Auftrag ihres Gottes morden, hat das nichts mit Gott zu tun. Gott ist Liebe. Damit ist Gott der Ursprung des Lebens. Er ist nicht nur lieb, seine ganze Existenz, sein Wesen ist Liebe. Gott liebt auch die, die eine andere Meinung haben als ich. Er spricht das letzte Wort über die Menschen, nicht ein Mensch. Gott straft diejenigen, die die Liebe dem Egoismus unterordnen.

Wie gehen wir nun mit Gottes Liebe um? Es hat wenig Sinn bei Gott Liebe zu tanken und sich dann wieder von ihm zu entfernen. ES geht darum, mit Gottes Liebe zu leben in seiner Liebe und damit in ihm zu bleiben. Alles was der Liebe widerspricht darf bei uns keinen Platz haben. So werden wir Menschen der Liebe. Bewusst entschieden zu Gott zu gehören, ihm alles unterzuordnen, ist die Garantie für ein lohnenswertes Leben.

(C) Siegfried Eger

Monatsspruch Juni 2018:

 

“Vergeßt die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.“

Hebr. 13.2.


Vor Jahren stellte mir jemand folgende Frage: „Was haben Gäste und Fische gemeinsam?“ Antwort: „Beide fangen am dritten Tag an zu stinken“.
Wir wollen ja gastfrei sein und sind es auch. Aber das ist oft gar nicht so einfach. Der Gast bringt den Tagesrhythmus durcheinander. Es gibt noch so viel zu bedenken denn der Gast soll es doch so angenehm wie möglich haben. Und schon haben wir uns und vielleicht auch den Gast überfordert. Man möchte ja vielleicht etwas sagen, aber weil man höflich ist, verzichtet man darauf. Nicht nur Ehrlichkeit, sondern auch Bescheidenheit – es muss nicht alles super sein – helfen ebenso wie Gelassenheit und Fröhlichkeit, herzlich mit den Gästen umzugehen.
Wir denken dabei aber auch an die Flüchtlinge, die aus vielen Ländern der Welt zu uns kommen. Not, Vertreibung, Hunger und Krieg haben sie zu Flüchtlingen gemacht. In Deutschland leben seit vielen Jahren Ausländer, die sich in unterschiedlicher Weise aber meist gut, hier eingelebt haben. Warum wird das Problem jetzt, wo die Not der Flüchtlinge so entsetzlich groß ist, zum großen Problem hochgespielt? Und jetzt spreche ich als Christ. Mein Glaube verpflichtet mich mitzuhelfen, dass Flüchtlinge bei uns heimisch werden und sich bei uns wohl fühlen. Mein christlicher Glaube drängt mich dazu ihnen die Liebe Jesu nahe zu bringen und dies auch zu bezeugen. Es ist mir ein Anliegen, dass die Christen unter den Flüchtlingen vor Verfolgung durch islamische Flüchtlinge geschützt werden. Diese Verfolgung würde für christliche Flüchtlinge in sog. Ankerzentren zur Hölle werden.
Aber der Monatsspruch spricht auch von Engeln. Nicht jeder Gast ist ein Engel. Es gibt aber mehr Engel unter ihnen als man denkt. Wegen dieser Engel lohnt es sich, gastfrei zu sein. Und aus manchem ist während er Gast sein durfte, ein Engel geworden. Was ist eigentlich ein Engel? Ein Engel ist ein Bote der im Auftrag Gottes gute Botschaft bringt. Das bleibt nicht ohne Folgen. Diese Folgen sind das Gute, das wir einander tun können und sollen. Also ist ein Gastgeber in jedem Fall ein Engel.

(C) Siegfrid Eger

Monatsspruch September 2018

“ Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur, dass der Mensch das Werk nicht ergründen kann, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“ Prediger 3,11

Das soll schon öfter passiert sein: ein technikbegeistertes Kind bekommt ein selbstfahrendes Spielzeugauto geschenkt. Es sieht toll aus und funktioniert einwandfrei. Aber nun kommt der Forscherdrang. Man möchte doch herausbekommen wie dieses Wunderwerk von innen aussieht. Das Auto wird demontiert. Nun wird es wieder zusammengesetzt. Aber da gibt es ungeahnte Probleme. Nun hat das gute Stück nicht nur erhebliche Kratzer. Es fährt auch nicht mehr.

Unser Bibelwort ist eines von vielen, die an die Schönheit der Schöpfung erinnern. Es sagt aber noch mehr. Der Mensch kann das Werk Gottes nicht ergründen. Gott lässt sich nicht in die Karten gucken. Aber genau dies versucht der Mensch immer wieder und der letztlich fehlende Erfolg, die immer schlimmer werdende Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und die weltweite Unzufriedenheit geben Gottes Wort recht. Wir müssen uns verabschieden von dem „so viel wie möglich“ und uns reduzieren auf das „so viel wie nötig.“ Nur so können unsere Enkel noch genügend Nahrung und Luft zum Atmen haben.

Aber dieses Wort führt uns noch mehr in die Tiefe dessen was Gott tat und tut. Gott hat die Ewigkeit in das Herz der Zeit gelegt, lesen wir hier. Die ganze Schöpfung Gottes, jede Pflanze, jedes Tier sind ebenso wie jeder Mensch der Zeitlichkeit unterworfen. Wir haben alle für unser Leben einen Anfang und ein Ende. Das können wir nicht überschreiten. Wir können es lediglich durch falsche Lebensweise oder Schicksalsschläge verkürzen. Gott dagegen ist an keine Zeit gebunden. Er lebt immer, er ist keiner Veränderung unterworfen, er lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Jedes Geschöpf, allen voran wir Menschen haben ein Herz, eine Lebensmitte, eine Lebenshoffnung, ein unverwechselbares Ich. Wir wären so gerne ewig. Diese Sehnsucht hat Gott in unsere Zeitlichkeit hinein gelegt. Aber wie kann es Wirklichkeit werden?

Die Bibel spricht von der Tragik unserer Sünde. Diese Tragik nimmt uns die Möglichkeit, Gottes Ewigkeit zu erleben. Darüber hinaus bringt die Bibel aber die große froh machende Botschaft: Gott hat seinen Sohn Jesus Christus in unsere Welt geschickt, er hat zugelassen, dass sein Sohn für meine und deine Sünden am Kreuz stellvertretend stirbt. Nun kann jeder der das glaubt und für sich in Anspruch nimmt, Gottes Ewigkeit erleben. Dies geschieht schon jetzt, denn Gott kann und will dein Leben heilsam verändern, wenn du ihm dein Leben anvertraust. Es geschieht noch offensichtlicher, wenn deine irdischen Tage abgelaufen sind und du seine Herrlichkeit und Ewigkeit erleben darfst. Lies die Bibel, gib Jesus dein Leben und du wirst mit herrlicher Ewigkeit beschenkt.

(C) Siegfried Eger

Monatsspruch für Juli 2018:

 

„Sät Gerechtigkeit und erntet nach dem Maß der Liebe! Pflügt ein Neues, solange es Zeit bist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt.“

Hosea 10,12.

Es ist hier vom Säen, Ernten, Pflügen und Regnen die Rede. Aber eine landwirtschaftliche Anweisung ist es sicher nicht. Ein Beispiel aus der Landwirtschaft wird hier vom Propheten Hosea benutzt, um den Umgang den wir miteinander pflegen sollen zu verdeutlichen.

Nur wenn Säen, Ernten, Pflügen und Regnen im richtigen Ausmaß zur Geltung kommen, kann Getreide eingebracht werden. Nur so ist die Versorgung mit Nahrungsmitteln und damit das Überleben gesichert. Nur wenn Gerechtigkeit und Liebe im richtigen Rahmen und glaubwürdig praktiziert werden, kann unser Leben gelingen. Und wieder ein Vergleich. Wir bringen Samenkörner in die Erde und es wachsen Ähren. Wir ernten eine wesentlich größere Menge als wir säen. Nur so ist unser Lebensunterhalt gesichert.

An einer bestimmten Stelle in der Gesellschaft sitze ich an der Schaltstelle. Durch Gerechtigkeit bei der Verteilung notwendiger Güter oder Genehmigungen wird man mir mit Achtung begegnen , mich schätzen und lieben. Wenn ich aber das Prinzip der Gerechtigkeit vernachlässige? Die Folgen sind oft Not und Hass. Was aber ist Gerechtigkeit? Wer nicht nur an sich denkt sondern auch gleichberechtigt an alle anderen, wird durch sein Gewissen zu richtigen Entscheidungen geleitet.

Pflügt ein Neues! ruft der Prophet. Stellen wir uns vor. Einen ganzen Tag lang hat ein Landwirtseinen ochsen angespannt und die schwere Arbeit des Pflügens hinter sich gebracht. Morgen kann er ausruhen und die Beine hoch legen. Da kommt der Prophet und fordert ihn auf:“ Morgen ruhst du nicht aus sondern spannst wieder na und pflügst ein neues Feld, das du bisher nicht bearbeitet hast. Er wird vom Landwirt allesandere als Begeisterung ernten. Und trotzdem ist genau dies manchmal nötig.

Gott ruft uns auf, auch wenn es Mühe macht, nicht nur für uns und unser Land zu ackern sondern auch für diejenigen, die als notleidende Flüchtlinge zu uns kommen und unsere Hilfe und Solidarität dringend brauchen. Wir werden Achtung, Dankbarkeit und Liebe ernten. Wer ihnen notwendige Hilfe verweigert, erntet das Gegenteil.

Nun bleibt die Frage nach dem Regen. Alle Arbeit in der Landwirtschaft ist vergeblich, wenn es nicht regnet. Der Regen kommt von Gott. Der Regen von dem der Prophet hier vergleichsweise spricht kommt auch von Gott. Regen können wir nicht selbst machen. Der Regen den Gott in unser Leben und in unser gesellschaftliches Miteinander bringt, können wir auch nicht selbst machen. Aber wir können und sollen die Voraussetzungen schaffen, damit Gott seine Gerechtigkeit auf uns regnen lassen kann. Denn Gott gibt seinen Regen, sein Gedeihen nur, wenn wir mit unseren Möglichkeiten die Gerechtigkeit in die Waagschale werfen, die wir hineinwerfen können. Wir können ohne Gerechtigkeit reich werden. Aber es wird ohne die Gerechtigkeit Gottes immer weniger gelingen, als Menschen miteinander zu leben. Deshalb ist es so ungeheuer wichtig, Gott und seine Gerechtigkeit zu suchen und sich von ihm bestimmen zu lassen. Ohne die Gerechtigkeit Gottes, ohne unseren Einsatz für gerechten, gleichberechtigten Umgang in der Gesellschaft wird die globale Vernetzung zum Fallstrick.

 

Euer Sigfried Eger

Monatsspruch Mai 2018:

 

"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“. Hebr. 11,1.

"Ich glaube nur, was ich sehe". Wirklich? Und was ist mit dem das du nicht siehst, das aber auch existiert?

Der christliche Glaube ist kein vages „für möglich halten“ von Dingen, die ich nicht beweisen kann. Christlicher Glaube ist ein Festhalten an Gott der sich mir, ungesehen gezeigt hat und zu dem ich ein persönliches Verhältnis aufbauen konnte. Das dürfen wir schon jetzt in diesem begrenzten und vergänglichen Leben haben und täglich im Vertrauen auf Gott erleben. Die Zuversicht die dieser Monatsspruch benennt, ist die für uns noch unfassbare Herrlichkeit die wir erleben dürfen, wenn wir dieses irdische Leben verlassen.

„Ein Nichtzweifeln an dem , das man nicht sieht“. Es geht hier Also um das, was man nicht sieht, obwohl es da ist. Damit sind natürlich Unsicherheiten verbunden, die zu Zweifeln führen können.

Bin ich bei Dunkelheit und Nebel auf einer bekannten Strecke unterwegs, kann sehr wohl Unsicherheit aufkommen. Ich weiß genau um eine markante Stelle auf der Strecke aber ich bin unsicher, ob ich sie schon erreicht habe oder nicht, ob ich sie gar schon hinter mir ließ . Da hätte ich abbiegen müssen. Bin ich noch richtig?

Unser Glaube bewahrt uns also nicht vor Zweifeln, lässt uns aber nicht verzweifeln. Ich kann meine Wegstrecke nicht reißbrettgenau analysieren, aber ich weiß mich auf meinem Weg mit Gott unterwegs, zu ihm hin und in seinem Einflussbereich . Oft sehe ich Dunkelheiten auf meiner Lebensstrecke. Aber ich weiß: Gott erleuchtet immer wieder diese Wegstrecke bevor ich hoffnungslos abirre und er zeigt mir klar, wo ich mich befinde und an welchen Stellen ich Korrekturen vornehmen muss.

Jeder Mensch glaubt etwas. Es fragt sich nur, was.

(C) Siegfried Eger

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Internetseite. Durch die Nutzung unserer Internetseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
zur Datenschutzerklärung 👍 Ich stimme zu 👎 Ich lehne ab