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Kopfermann+Band Konzertlesung

Bild Jahreslosung 2019

 

Dies ist die Jahreslosung für 2019: “Suche Frieden und jage ihm nach.“


Das Wort wurde Psalm 34,15 entnommen, dort heißt es: “Lass ab vom Bösen und Tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach.“


Vorsätze für das Neue Jahr gibt es offenbar viele. Nicht alle werden auch in die Tat umgesetzt.

 

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Monatsspruch August 2018.

„Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm“. 1.Johannes 4,16.

„Geld regiert die Welt“ ist ein immer wieder zitierter Satz. Stellen wir uns vor, die Liebe würde die Welt regieren. Geld hätte da einen extrem niedrigen Stellenwert. Wollen wir das ? Offenbar nicht! Aber die Menschheit leidet enorm unter der immer schlimmer werdenden Lieblosigkeit.

Aber was bedeutet überhaupt „Liebe“? Liebe gibt und tut den Anderen Gutes, ganz besonders denen, die es am meisten brauchen. Da geht es um Hilfe, Verständnis, Vergebung, Solidarität, Zuwendung und _Gerechtigkeit. Liebe steht immer an der Seite der Benachteiligten. Liebe nimmt Flüchtlinge auf, wenn sie aus großer Not zu uns kommen. Liebe ist Leben. Wo die Liebe fehlt übernimmt der Tod die Macht und lässt Flüchtlinge zu Tausenden im Mittelmeer umkommen. Das Gegenteil von Liebe ist Hass. Hass ist unbarmherzig und nimmt niemals Anteil am Leid anderer sondern versucht durch Abschottung und Unrecht unter dem Markenzeichen „Ordnung“ den Versuch zu starten, sich zu rechtfertigen.

Aber wie oft fehlt die Liebe zwischen Ehepaaren, Kindern und Eltern, zwischen Schulkameraden und Arbeitskollegen. Liebe wird nicht nur vernachlässigt sondern auch belächelt. Wie oft wird aus einer Liebesbeziehung ein Herrschaftsanspruch der den anderen einschränkt und bevormundet. Oft ist die Liebe verbraucht. Eine „Nachlieferung“ ist nicht in Sicht. Ob Gott Liebe nachliefern kann?

So viel ist klar. Wenn es um Liebe geht, ist Gott der richtige Ansprechpartner. Da, wo entsetzliche Eiferer behaupten Gott sei groß, sie aber im Auftrag ihres Gottes morden, hat das nichts mit Gott zu tun. Gott ist Liebe. Damit ist Gott der Ursprung des Lebens. Er ist nicht nur lieb, seine ganze Existenz, sein Wesen ist Liebe. Gott liebt auch die, die eine andere Meinung haben als ich. Er spricht das letzte Wort über die Menschen, nicht ein Mensch. Gott straft diejenigen, die die Liebe dem Egoismus unterordnen.

Wie gehen wir nun mit Gottes Liebe um? Es hat wenig Sinn bei Gott Liebe zu tanken und sich dann wieder von ihm zu entfernen. ES geht darum, mit Gottes Liebe zu leben in seiner Liebe und damit in ihm zu bleiben. Alles was der Liebe widerspricht darf bei uns keinen Platz haben. So werden wir Menschen der Liebe. Bewusst entschieden zu Gott zu gehören, ihm alles unterzuordnen, ist die Garantie für ein lohnenswertes Leben.

(C) Siegfried Eger

Monatsspruch für Juli 2018:

 

„Sät Gerechtigkeit und erntet nach dem Maß der Liebe! Pflügt ein Neues, solange es Zeit bist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt.“

Hosea 10,12.

Es ist hier vom Säen, Ernten, Pflügen und Regnen die Rede. Aber eine landwirtschaftliche Anweisung ist es sicher nicht. Ein Beispiel aus der Landwirtschaft wird hier vom Propheten Hosea benutzt, um den Umgang den wir miteinander pflegen sollen zu verdeutlichen.

Nur wenn Säen, Ernten, Pflügen und Regnen im richtigen Ausmaß zur Geltung kommen, kann Getreide eingebracht werden. Nur so ist die Versorgung mit Nahrungsmitteln und damit das Überleben gesichert. Nur wenn Gerechtigkeit und Liebe im richtigen Rahmen und glaubwürdig praktiziert werden, kann unser Leben gelingen. Und wieder ein Vergleich. Wir bringen Samenkörner in die Erde und es wachsen Ähren. Wir ernten eine wesentlich größere Menge als wir säen. Nur so ist unser Lebensunterhalt gesichert.

An einer bestimmten Stelle in der Gesellschaft sitze ich an der Schaltstelle. Durch Gerechtigkeit bei der Verteilung notwendiger Güter oder Genehmigungen wird man mir mit Achtung begegnen , mich schätzen und lieben. Wenn ich aber das Prinzip der Gerechtigkeit vernachlässige? Die Folgen sind oft Not und Hass. Was aber ist Gerechtigkeit? Wer nicht nur an sich denkt sondern auch gleichberechtigt an alle anderen, wird durch sein Gewissen zu richtigen Entscheidungen geleitet.

Pflügt ein Neues! ruft der Prophet. Stellen wir uns vor. Einen ganzen Tag lang hat ein Landwirtseinen ochsen angespannt und die schwere Arbeit des Pflügens hinter sich gebracht. Morgen kann er ausruhen und die Beine hoch legen. Da kommt der Prophet und fordert ihn auf:“ Morgen ruhst du nicht aus sondern spannst wieder na und pflügst ein neues Feld, das du bisher nicht bearbeitet hast. Er wird vom Landwirt allesandere als Begeisterung ernten. Und trotzdem ist genau dies manchmal nötig.

Gott ruft uns auf, auch wenn es Mühe macht, nicht nur für uns und unser Land zu ackern sondern auch für diejenigen, die als notleidende Flüchtlinge zu uns kommen und unsere Hilfe und Solidarität dringend brauchen. Wir werden Achtung, Dankbarkeit und Liebe ernten. Wer ihnen notwendige Hilfe verweigert, erntet das Gegenteil.

Nun bleibt die Frage nach dem Regen. Alle Arbeit in der Landwirtschaft ist vergeblich, wenn es nicht regnet. Der Regen kommt von Gott. Der Regen von dem der Prophet hier vergleichsweise spricht kommt auch von Gott. Regen können wir nicht selbst machen. Der Regen den Gott in unser Leben und in unser gesellschaftliches Miteinander bringt, können wir auch nicht selbst machen. Aber wir können und sollen die Voraussetzungen schaffen, damit Gott seine Gerechtigkeit auf uns regnen lassen kann. Denn Gott gibt seinen Regen, sein Gedeihen nur, wenn wir mit unseren Möglichkeiten die Gerechtigkeit in die Waagschale werfen, die wir hineinwerfen können. Wir können ohne Gerechtigkeit reich werden. Aber es wird ohne die Gerechtigkeit Gottes immer weniger gelingen, als Menschen miteinander zu leben. Deshalb ist es so ungeheuer wichtig, Gott und seine Gerechtigkeit zu suchen und sich von ihm bestimmen zu lassen. Ohne die Gerechtigkeit Gottes, ohne unseren Einsatz für gerechten, gleichberechtigten Umgang in der Gesellschaft wird die globale Vernetzung zum Fallstrick.

 

Euer Sigfried Eger

Monatsspruch Mai 2018:

 

"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“. Hebr. 11,1.

"Ich glaube nur, was ich sehe". Wirklich? Und was ist mit dem das du nicht siehst, das aber auch existiert?

Der christliche Glaube ist kein vages „für möglich halten“ von Dingen, die ich nicht beweisen kann. Christlicher Glaube ist ein Festhalten an Gott der sich mir, ungesehen gezeigt hat und zu dem ich ein persönliches Verhältnis aufbauen konnte. Das dürfen wir schon jetzt in diesem begrenzten und vergänglichen Leben haben und täglich im Vertrauen auf Gott erleben. Die Zuversicht die dieser Monatsspruch benennt, ist die für uns noch unfassbare Herrlichkeit die wir erleben dürfen, wenn wir dieses irdische Leben verlassen.

„Ein Nichtzweifeln an dem , das man nicht sieht“. Es geht hier Also um das, was man nicht sieht, obwohl es da ist. Damit sind natürlich Unsicherheiten verbunden, die zu Zweifeln führen können.

Bin ich bei Dunkelheit und Nebel auf einer bekannten Strecke unterwegs, kann sehr wohl Unsicherheit aufkommen. Ich weiß genau um eine markante Stelle auf der Strecke aber ich bin unsicher, ob ich sie schon erreicht habe oder nicht, ob ich sie gar schon hinter mir ließ . Da hätte ich abbiegen müssen. Bin ich noch richtig?

Unser Glaube bewahrt uns also nicht vor Zweifeln, lässt uns aber nicht verzweifeln. Ich kann meine Wegstrecke nicht reißbrettgenau analysieren, aber ich weiß mich auf meinem Weg mit Gott unterwegs, zu ihm hin und in seinem Einflussbereich . Oft sehe ich Dunkelheiten auf meiner Lebensstrecke. Aber ich weiß: Gott erleuchtet immer wieder diese Wegstrecke bevor ich hoffnungslos abirre und er zeigt mir klar, wo ich mich befinde und an welchen Stellen ich Korrekturen vornehmen muss.

Jeder Mensch glaubt etwas. Es fragt sich nur, was.

(C) Siegfried Eger

Monatsspruch März 2018

Jesus Christus spricht: „Es ist vollbracht.“ Joh. 19,30

Vollbringen, etwas zu Ende bringen, zum Erfolg führen. Wer will das nicht. Oft schaffen wir es nicht oder sind mit dem Ergebnis unzufrieden. Auch wenn wir mit dem Ergebnis zufrieden sind; das nächste Ziel wird schon angepeilt und die Hürden werden höher gelegt. So sind wir es gewohnt. Alles was wir vollbringen ist bei genauem Hinsehen unvollkommen, verbesserungsfähig und ohne Ewigkeitscharakter.

Diese Worte „Es ist vollbracht“ sind die letzten Worte, die unser Herr Jesus Christus als Mensch auf dieser Erde sprach, bevor er unter entsetzlichen Qualen am Kreuz von Golgatha starb. Er starb diesen furchtbaren Tod wie viele andere, ob sie nun vor dem Gesetz schuldig geworden waren oder der Willkür der Mächtigen zum Opfer fielen. Viele Menschen wurden in damaliger Zeit so furchtbar hingerichtet.

Mit diesen Worten Jesu war nicht nur sein Leiden am Kreuz beendet worden. Es war damit das größte Werk der Menschheitsgeschichte vollbracht. Der Sohn Gottes selbst hatte dem Teufel die Macht über die Menschen entzogen. Mit seinem Kreuzesleiden hatte er, der einzige Schuldlose unter den Menschen, die Schuld einer ganzen Menschheit gesühnt und so den Menschen den Zugang zu Gott ermöglicht. Unsere persönliche Schuld hatte er damit auf sich genommen. Nun kann Schuld vergeben werden. Nun kann und täglich unsere Seelenlast abgenommen werden. Jesus hat jedem Menschen ermöglicht, Frieden mit Gott zu erfahren und dies nicht nur für dieses begrenzte irdische Leben sondern darüber hinaus für die Ewigkeit in die wir eintreten, wenn wir dieses Leben verlassen müssen.

Was kein Mensch schaffen konnte, hat Gott geschafft. Gott hat mit Jesus Christus für uns das große Ziel erreicht, das nicht mehr überboten werden braucht oder kann. Dieses Ziel hat ewigen Bestand. So ist dieses Ziel für jeden der diese Zeilen liest erlösende Wirklichkeit. An Jesus Christus, den einen Sohn Gottes glauben hat ewige Erlösung von der eigenen Schuld, den eigenen Verfehlungen zur Folge und darf zu einem Leben führen, das nun von Gott gesegnet und getragen wird.

(C) Siegfried Eger

Monatsspruch Juni 2018:

 

“Vergeßt die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.“

Hebr. 13.2.


Vor Jahren stellte mir jemand folgende Frage: „Was haben Gäste und Fische gemeinsam?“ Antwort: „Beide fangen am dritten Tag an zu stinken“.
Wir wollen ja gastfrei sein und sind es auch. Aber das ist oft gar nicht so einfach. Der Gast bringt den Tagesrhythmus durcheinander. Es gibt noch so viel zu bedenken denn der Gast soll es doch so angenehm wie möglich haben. Und schon haben wir uns und vielleicht auch den Gast überfordert. Man möchte ja vielleicht etwas sagen, aber weil man höflich ist, verzichtet man darauf. Nicht nur Ehrlichkeit, sondern auch Bescheidenheit – es muss nicht alles super sein – helfen ebenso wie Gelassenheit und Fröhlichkeit, herzlich mit den Gästen umzugehen.
Wir denken dabei aber auch an die Flüchtlinge, die aus vielen Ländern der Welt zu uns kommen. Not, Vertreibung, Hunger und Krieg haben sie zu Flüchtlingen gemacht. In Deutschland leben seit vielen Jahren Ausländer, die sich in unterschiedlicher Weise aber meist gut, hier eingelebt haben. Warum wird das Problem jetzt, wo die Not der Flüchtlinge so entsetzlich groß ist, zum großen Problem hochgespielt? Und jetzt spreche ich als Christ. Mein Glaube verpflichtet mich mitzuhelfen, dass Flüchtlinge bei uns heimisch werden und sich bei uns wohl fühlen. Mein christlicher Glaube drängt mich dazu ihnen die Liebe Jesu nahe zu bringen und dies auch zu bezeugen. Es ist mir ein Anliegen, dass die Christen unter den Flüchtlingen vor Verfolgung durch islamische Flüchtlinge geschützt werden. Diese Verfolgung würde für christliche Flüchtlinge in sog. Ankerzentren zur Hölle werden.
Aber der Monatsspruch spricht auch von Engeln. Nicht jeder Gast ist ein Engel. Es gibt aber mehr Engel unter ihnen als man denkt. Wegen dieser Engel lohnt es sich, gastfrei zu sein. Und aus manchem ist während er Gast sein durfte, ein Engel geworden. Was ist eigentlich ein Engel? Ein Engel ist ein Bote der im Auftrag Gottes gute Botschaft bringt. Das bleibt nicht ohne Folgen. Diese Folgen sind das Gute, das wir einander tun können und sollen. Also ist ein Gastgeber in jedem Fall ein Engel.

(C) Siegfrid Eger

Monatsspruch April:

„Jesus Christus spricht: ‘Friede sei mit euch! Wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch.‘“ Joh.20,21

Friede – wie sehr sehnen wir uns danach! Regelmäßig erreichen uns schreckliche Nachrichten von Kriegen und Bürgerkriegen aus allen Teilen der Welt. Wir hören von tausendfachen Opfern. Wir sind dankbar für den Frieden in unserem Land und in Europa. Aber wie sieht es mit dem Frieden in unserem persönlichen Leben aus? Oft fehlt in den Familien, in Schulen und im Berufsleben, in der Nachbarschaft oder im Gespräch mit Menschen die als Flüchtlinge zu uns kommen, die nicht hier ansässig sind oder die eine andere Auffassung vertreten wie wir, bedenklich aus?
Jesus Christus spricht die o.g. Worte, als er nach seiner Auferstehung seinen verängstigten und ratlosen Jüngern als der Auferstandene erscheint. Nach Jesu Kreuzigung hatten sie sich zurück gezogen. Von seiner Auferstehung hatten sie gerade von den Frauen erfahren die den toten Jesus mit einer Einbalsamierung die letzte Liebe erweisen wollten. Diese Nachricht konnten die Jünger weder glauben noch verkraften. Und nun erscheint ihnen Jesus selbst und gibt ihnen zwei Dinge mit auf den weiteren Lebensweg, mit denen er auch uns bereichert und beschenkt.
Das eine ist der Friede. Der Friede fängt bei mir an. Ich kann und soll ein Mensch des Friedens, ein Mensch des Friedens Gottes sein, auch und gerade, wenn ich von Unfrieden umgeben bin. Ich kann ein Mensch des Friedens sein, weil ich Frieden mit Gott gefunden habe. Wie ist das möglich? Das was jeden Menschen von Gott trennt ist seine eigene Sünde. Sie verhindert den Frieden mit Gott. Diese Sünde hat Jesus Christus, der einzig Sündlose und Sohn Gottes am Kreuz von Golgatha mit seinem Leiden und Sterben auf sich genommen. Nun ist Frieden mit Gott für jeden möglich.
Das andere ist der Auftrag den Jesus hier sowohl seinen Jüngern als auch seinen Leuten heute gibt. Er sendet uns zu denen die diesen Frieden mit Gott noch nicht haben, aber dringend brauchen. Aber nicht in Eigenregie. Die Sendung für den Friedensauftrag kommt von Gott selbst, dem Vater und Schöpfer. Gott gab Jesus seinem Sohn diesen Auftrag. Und nun gibt Jesus selbst diesen Auftrag seinen Jüngern weiter und damit allen, die durch diesen Auftrag Menschen des Friedens Gottes geworden sind. Deshalb fasse Mut, diesem Auftrag gerecht zu werden damit viele Menschen zum Frieden mit Gott kommen. Jeder der uns begegnet braucht diesen Frieden. Nur dieser Friede kann den Weltfrieden stabilisieren.

(C) Siegfried Eger

Monatsspruch für Februar 2018:

„Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Mund und in deinem Herzen, dass du es tust.“ 5. Mose 30,14


„Kannst du denn nicht gehorchen!“ Wie oft haben wir diesen Satz als Kinder gehört und als Erwachsene weitergegeben. Gehört werden die Worte wohl. Aber oft werden sie bewusst so weit weg geschoben als müssten wir sie so weit her holen. Aber ge-horchen ist mehr. Da muss man das Gehörte in die Tat umsetzten. Warum fällt uns das so schwer? Es ist unbequem und macht Mühe. Wir sind anderer Meinung. So haben beispielsweise Kinder oft eine andere Meinung als Erwachsene. Das ist normal. Oder wir halten das Gesagte einfach nicht für erforderlich. Wir fühlen uns gegängelt und benachteiligt. Aber vor allem sehen wir unsere Freiheit gefährdet. Wir wollen tun und lassen was wir möchten. Umgekehrt sehen wir das Ganze komischerweise oft anders. Anderen etwas zu sagen beeinträchtigt nicht unsere Freiheit und wir blenden einfach aus, dass wir damit die Freiheit derer einschränken, denen wir etwas sagen.
Wie lösen wir das Problem? Zum einen ärgern wir uns, weil so wenig von dem in die Tat umgesetzt wird, was wir anderen sagen. Zum anderen schieben wir alles „auf die lange Bank“, haben Ausreden und kommen zu dem Schluss, dass das Gesagte jedenfalls zurzeit nicht realisierbar ist.
Dieses unser Verhaltensmuster ist nicht neu. Bereits Gott hatte es bei seinem Volk Israel festgestellt. Es war 40 Jahre lang durch die Wüste gewandert bevor es zum gelobten Land, zum von Gott zugesagten Heimatland kam. Dabei hatte das Volk die Gebote Gottes oft ignoriert, mit fatalen Folgen. Gehört ja, befolgt nicht. Deshalb mahnte Gott immer wieder sein Volk, sich zu ihrem eigenen Nutzen nach seinen _Geboten zu richten. Ausreden ließ Gott nicht gelten. So machte dieses Volk immer wieder dieselben Erfahrungen, die wir heute auch machen; Erfahrungen mit Gott und seinem Anspruch und den Erfahrungen die wir miteinander machen.
Wir können das was uns Menschen sagen ignorieren. Andere können ignorieren was wir sagen. Das muss nicht schlimm sein. Aber wenn wir Gottes Gebote ignorieren, hat das schlimme Folgen. Richten wir uns also zuerst nach Gottes _Geboten. Das wird sich auch wohltuend auf das auswirken, was wir anderen sagen und von dem wir hoffen, dass es ernst genommen wird.

(C) Siegfried Eger

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