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Bild Jahreslosung 2020

 

Dies ist die Jahreslosung für 2020:

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“  Markus 9,24

Ist das nicht ein Widerspruch? Entweder ich glaube und dann habe ich glauben, oder ich bin auf Grund meines Unglaubens ungläubig. Im praktischen Leben ist das offenbar nicht immer so leicht zu trennen. Theoretisch glauben wir. Aber wenn es in die Praxis geht?

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Monatsspruch März 2020:

„Jesus Christus spricht: Wacht!“ Markus 13,37

Dies ist ein Aufruf Jesu Christi, der uns nicht nur einmal überliefert ist, Wir werden aufgerufen, wachsam zu sein. Wachen, wachsam sein, ist lebensnotwendig. Ein kurzer Sekundenschlaf am Steuer führt nur allzu oft zu einem folgenschweren Unfall. Was hilft dagegen? Anhalten, Ausruhen Schlafen, und dann ausgeruht weiter. Aber es gibt Situationen, in denen der Schlaf gegen das Wachen einzutauschen ist. Davon redet Jesus hier. Da ist zum einen der Schlaf der Gewöhnung gegen das Wachen einzutauschen. Presse, Funk und Fernsehen bringen uns wie alle Formen des Internets die neuesten Nachrichten ins Haus. Und dir Nachrichten sind besorgniserregend, empörend und grausam. Hunderte sind bereits auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken, weil sie dem grausamen Alltag in ihren Heimatländern, der täglichen Not und dem ständig lauernden gewaltsamen Tod entfliehen wollten.

Monatsspruch Februar 2020:

„Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.“ 1. Korinther 7,23

Was kann man nicht alles kaufen! Auch Menschen? Dieses Wort wurde im antiken Römischen Reich aufgeschrieben. Sklaverei gehörte zum selbstverständlichen Lebensalltag. Durch Kriege, Verschuldung oder Herkunft sind Menschen, oft ganze Familien, versklavt worden. Sie waren ihren Besitzern bedingungslos und schonungslos ausgeliefert. Nur der Loskauf war die Möglichkeit, wieder ein freier Mensch zu werden. Ein Mensch hatte Geld und Interesse einen Sklaven frei zu kaufen. Dieses Bibelwort kann ich nicht lesen ohne an die moderne Sklaverei unserer Tage zu denken.

Monatsspruch Dezember 2019:

„Wer im Dunkeln lebt, und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.“ Jesaja 50,10

Der Dezember ist der Monat des Jahres mit den längsten Nächten und den kürzesten Tagen. In diese Zeit fallen Advent und Weihnachten. Wir freuen uns in dieser Zeit besonders darauf, Kerzen anzuzünden, um in heimelicher Atmosphäre Licht in die Dunkelheit zu bringen.

Monatsspruch Oktober 2019:

„Wie es dir möglich ist: Aus dem Vollen schöpfend – gib davon Almosen! Wenn dir wenig möglich ist, fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben!“ Tob.4,8.

Wir werden aufgerufen zu spenden! Das ist nichts Neues. Viele Organisationen die gute und notwendige Projekte vorantreiben, rufen zu Spenden auf. Sie verschicken Schreiben in denen sie ihre Projekte bekannt machen und von der Dringlichkeit ihrer Arbeit berichten. Natürlich werden die schon vorbereiteten Überweisungsformulare nicht vergessen. Wir müssten ja aus dem Vollen schöpfen, wollten wir jeder Bitte nachkommen. Wir schöpfen, die meisten von uns jedenfalls, nicht aus dem Vollen. Wir müssen sehen, wie wir jeden Monat mit ball den finanziellen Verpflichtungen über die Runden kommen. Trotzdem haben wir auch gegeben und Gott hat es gesegnet. Wir hatten Trotzdem unser Auskommen.

Monatsspruch Januar 2020:

„Gott ist treu.“ 1. Korinther 1,9

 

Streiflichter zum Thema „Treue“:Eheliche Treue bleibt ungetrübt, wenn sie von keinem der beiden Partner gebrochen wird. Dieser Vertrag basiert auf „treu und glauben“; Vertrauen rauf, Bürokratie runter. „Der ist aber treu.“ Da kommt es ganz auf den Unterton an. „Meine ehre heißt Treue.“ Das ist ein gefährlicher Satz. Menschen verpflichten sich zur Treue einem oft radikalen, korrupten oder gar kriminellen System, gegen das sie eigentlich Widerstand leisten sollten. Es kommt also ganz darauf an, wem man sein Vertrauen schenkt und in Folge treu ist. Treue kann sowohl gut als auch schlecht sein. Treue gegenüber Menschen muss immer die Möglichkeit der Korrektur auf Grund gewonnener Erkenntnisse ermöglichen.

Monatsspruch November 2019:

„Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ Hiob 19,25

Hier kommen wir nicht an der tragischen Gestalt vorbei, die diesen Satz spricht. Es ist Hiob. Hiob war wohlhabend, aufrichtig und gottesfürchtig. Alles gelang ihm, bis ihn das geballte Unheil ereilte. Auf einmal verlor er alles. Unter Gottes Zustimmung verlor er in kürzester Zeit seinen ganzen Besitz. Seine Kinder kamen alle durch eine Katastrophe um. Schließlich wurde er schwer krank. Furchtbare Hautausschläge und ständige Schmerzen plagten ihn. Seine besten Freunde kommen ihn zu besuchen. Nachdem sie mit ihm stumm gelitten hatten versuchten sie das Unglück Hioibs zu erklären. Sie suchten die Dchuld letztendlich bei Hiob, denn Gott kann keine Schuld haben. Dagegen setzt sich Hiob mit letzter Kraft zur Wehr.

Monatsspruch September 2019:

“Was hülfe es dem Menschen wenn er die ganze Welt gewönne, nähme aber Schaden an seiner Seele.“ Matthäus 16,26

Die ganze Welt besitzen oder wenigstens zu den 100 Reichsten zu gehören die den absolut größten Teil des Weltkapitals besitzen, das konnten sich die Menschen zur Zeit Jesu nicht vorstellen. Heute ist dies grausame Realität. Aber Jesus macht unmissverständlich deutlich; wer zu diesen Superreichen gehört und damit der Menschheit das Nötigste vorenthält, nimmt Schaden an seiner Seele. Dessen Seele kann nur gesunden, wenn er seinen Reichtum zur Linderung weltweiter Not zur Verfügung stellt. Tut er dies nicht, wartet auf ihn nach seinem Tod ewige Gottesferne und Höllenfeuer.

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