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März 2018

Monatsspruch März 2018

Jesus Christus spricht: „Es ist vollbracht.“ Joh. 19,30

Vollbringen, etwas zu Ende bringen, zum Erfolg führen. Wer will das nicht. Oft schaffen wir es nicht oder sind mit dem Ergebnis unzufrieden. Auch wenn wir mit dem Ergebnis zufrieden sind; das nächste Ziel wird schon angepeilt und die Hürden werden höher gelegt. So sind wir es gewohnt. Alles was wir vollbringen ist bei genauem Hinsehen unvollkommen, verbesserungsfähig und ohne Ewigkeitscharakter.

Diese Worte „Es ist vollbracht“ sind die letzten Worte, die unser Herr Jesus Christus als Mensch auf dieser Erde sprach, bevor er unter entsetzlichen Qualen am Kreuz von Golgatha starb. Er starb diesen furchtbaren Tod wie viele andere, ob sie nun vor dem Gesetz schuldig geworden waren oder der Willkür der Mächtigen zum Opfer fielen. Viele Menschen wurden in damaliger Zeit so furchtbar hingerichtet.

Mit diesen Worten Jesu war nicht nur sein Leiden am Kreuz beendet worden. Es war damit das größte Werk der Menschheitsgeschichte vollbracht. Der Sohn Gottes selbst hatte dem Teufel die Macht über die Menschen entzogen. Mit seinem Kreuzesleiden hatte er, der einzige Schuldlose unter den Menschen, die Schuld einer ganzen Menschheit gesühnt und so den Menschen den Zugang zu Gott ermöglicht. Unsere persönliche Schuld hatte er damit auf sich genommen. Nun kann Schuld vergeben werden. Nun kann und täglich unsere Seelenlast abgenommen werden. Jesus hat jedem Menschen ermöglicht, Frieden mit Gott zu erfahren und dies nicht nur für dieses begrenzte irdische Leben sondern darüber hinaus für die Ewigkeit in die wir eintreten, wenn wir dieses Leben verlassen müssen.

Was kein Mensch schaffen konnte, hat Gott geschafft. Gott hat mit Jesus Christus für uns das große Ziel erreicht, das nicht mehr überboten werden braucht oder kann. Dieses Ziel hat ewigen Bestand. So ist dieses Ziel für jeden der diese Zeilen liest erlösende Wirklichkeit. An Jesus Christus, den einen Sohn Gottes glauben hat ewige Erlösung von der eigenen Schuld, den eigenen Verfehlungen zur Folge und darf zu einem Leben führen, das nun von Gott gesegnet und getragen wird.

(C) Siegfried Eger

Februar 2018

Monatsspruch für Februar 2018:

„Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Mund und in deinem Herzen, dass du es tust.“ 5. Mose 30,14


„Kannst du denn nicht gehorchen!“ Wie oft haben wir diesen Satz als Kinder gehört und als Erwachsene weitergegeben. Gehört werden die Worte wohl. Aber oft werden sie bewusst so weit weg geschoben als müssten wir sie so weit her holen. Aber ge-horchen ist mehr. Da muss man das Gehörte in die Tat umsetzten. Warum fällt uns das so schwer? Es ist unbequem und macht Mühe. Wir sind anderer Meinung. So haben beispielsweise Kinder oft eine andere Meinung als Erwachsene. Das ist normal. Oder wir halten das Gesagte einfach nicht für erforderlich. Wir fühlen uns gegängelt und benachteiligt. Aber vor allem sehen wir unsere Freiheit gefährdet. Wir wollen tun und lassen was wir möchten. Umgekehrt sehen wir das Ganze komischerweise oft anders. Anderen etwas zu sagen beeinträchtigt nicht unsere Freiheit und wir blenden einfach aus, dass wir damit die Freiheit derer einschränken, denen wir etwas sagen.
Wie lösen wir das Problem? Zum einen ärgern wir uns, weil so wenig von dem in die Tat umgesetzt wird, was wir anderen sagen. Zum anderen schieben wir alles „auf die lange Bank“, haben Ausreden und kommen zu dem Schluss, dass das Gesagte jedenfalls zurzeit nicht realisierbar ist.
Dieses unser Verhaltensmuster ist nicht neu. Bereits Gott hatte es bei seinem Volk Israel festgestellt. Es war 40 Jahre lang durch die Wüste gewandert bevor es zum gelobten Land, zum von Gott zugesagten Heimatland kam. Dabei hatte das Volk die Gebote Gottes oft ignoriert, mit fatalen Folgen. Gehört ja, befolgt nicht. Deshalb mahnte Gott immer wieder sein Volk, sich zu ihrem eigenen Nutzen nach seinen _Geboten zu richten. Ausreden ließ Gott nicht gelten. So machte dieses Volk immer wieder dieselben Erfahrungen, die wir heute auch machen; Erfahrungen mit Gott und seinem Anspruch und den Erfahrungen die wir miteinander machen.
Wir können das was uns Menschen sagen ignorieren. Andere können ignorieren was wir sagen. Das muss nicht schlimm sein. Aber wenn wir Gottes Gebote ignorieren, hat das schlimme Folgen. Richten wir uns also zuerst nach Gottes _Geboten. Das wird sich auch wohltuend auf das auswirken, was wir anderen sagen und von dem wir hoffen, dass es ernst genommen wird.

(C) Siegfried Eger

Jahreslosung 2018

 

Ein Wort für 2018 !

Zu Beginn des neuen Jahres lesen wir ein Bibelwort das ganz am Ende der Bibel steht: “Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“. Offb. 21,6.

Wir gehen in Deutschland trotz guten Wohlstandes mit großen Unsicherheiten und einer provisorischen Regierung in das neue Jahr. Wir haben was wir brauchen. Oder doch nicht? Wir haben es sicher. Oder nimmt es uns doch jemand weg?

In diesem Bibelwort kommt uns Gott entgegen, nicht mit dem was uns unter den Händen zu zerrinnen droht sondern mit dem, was ewig bleibt. Es ist zugleich das, was wir dringend brauchen. Wir merken den Mangel an dem, das wir nur schwer beschreiben können. Es wird mit dem Vergleich „Lebendiges Wasser“ umschrieben. So wie das Wasser Kraft hat Leben zu erhalten so ist das was von Gott kommt wirkliche Lebenserfüllung. Und diese Lebenserfüllung ist die Voraussetzung dafür, das Leben gelingt. Es ist die Kraft die Mut gibt, uns Gott ganz anzuvertrauen. Sie gibt uns die Möglichkeit das eigene Leben realistisch zu sehen und darüber hinaus auch das Leben der anderen, auch das Leben derer, denen wir lieber aus dem Weg gehen .Es ist das Wissen: alle diese Lebenswege kann und will Gott wieder in Ordnung bringen wenn wir ihm dies genehmigen. Dafür gibt er uns die Kraft, die hier mit „lebendigem Wasser“ umschrieben wird. Und er gibt dies Alles umsonst, ohne Hintergedanken, ohne Gegenleistungen zu wollen. Und mit diesem Angebot verändert er täglich heilsam unser Leben. So stillt Gott unseren unbeschreiblichen Lebensdurst. Damit stellen wir unser Leben unter Gottes Herrschaft, die weder gefährdet noch provisorisch ist.

Monatsspruch für Januar: „Der 7. Tag ist der Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren“. 5. Mose 5,14.

Nun ja: die Gesellschaftsordnung damaliger Zeit war anders als heute. Das geht schon aus Zitat hervor. Aber gleich ist die Notwendigkeit eines Ruhetages ohne Arbeit. Der war damals natürlich nicht garantiert. Die Frage nach einem Ruhetag wurde in den Völkern damals wohl kaum gestellt.

Weiter fällt die Sorgfalt auf, mit der der freie Tag für alle gleichberechtigt gefordert wird. Alleine daran – gleiches Recht für alle – ist erkennbar, ob eine Forderung von Gott kommt oder nicht.

Aber Gott kommt nun direkt zur Sprache. Es geht nicht nur darum das sich Gott auf die Seite gerechter Forderungen stellt. Gott ist und bleibt, im Gegensatz zu erschreckend vielen Menschen; Der Garant der Gerechtigkeit. Aber der Feiertag soll nicht nur der notwendigen Erholung diesen. Er soll auf Gott hinweisen, Gott geweiht werden und uns die Möglichkeit geben, uns immer wieder neu auf Gott zu besinnen und unser Leben nach ihm auszurichten. Er soll Gott in besonderer Weise Gott die Ehre geben. Er soll die Gemeinschaft untereinander Fördern. Der Gottesdienst am Sonntag ist dazu die Supergelegenheit. Übrigens: Ungerechte Menschen die alles nur für sich alleine haben wollen, können sich sicher nicht so recht erholen.

(C) Siegfried Eger

 

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