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Brass on Mission

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Wir, als Gemeinde Schmalkalden, treten für das Leben ein:

damit das leben gelingt

  »Du hast mich mit meinem Innersten geschaffen, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet.

Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich!
Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen.
Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann!«
Die Bibel; Psalm 139, Verse 13-16
 
 
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  »Ich habe dich schon gekannt, ehe ich dich im Mutterleib bildete, und ehe du geboren wurdest, habe ich dich erwählt, um mir allein zu dienen.«
Die Bibel; Jeremia 1, Vers 5a
 
 
 
 
Im Herbst 2009 trifft Eugenia eine folgenschwere Entscheidung. Die junge Mutter eines zehn Monate alten Mädchens ist erneut schwanger – von einem Mann, mit dem sie ihre Zukunft nicht verbringen will.
Alleinerziehende Mutter zweier Kinder von zwei Männern? Ausgeschlossen, denkt die damals 22-Jährige. Sie ist verzweifelt und vertraut sich ihrer Hebamme an, die sie zu dem Zeitpunkt noch besucht. Eugenia sagt, dass sie da „einen Gedanken“ im Hinterkopf habe. Ob man die Situation nicht zeitnah „lösen“ könne? Die Hebamme beschleunigt den Entscheidungsprozess. Sie zeigt Verständnis. Eine Abtreibung sei auch nicht schlimm, weil es doch bloß „etwas Gewebe ist“.
Eugenia reicht diese Aussage. Sie will nichts weiter hören, sehen, denken. „Dieses Etwas in meinem Bauch ist noch ein Zellklumpen“, beruhigt sie sich.
Dass sie selbst bislang ganz anders darüber gedacht hat, ist ihr in dem Moment egal.
 

 

20.Kalenderwoche

††† 39.000 Kinder werden
bis zum Ende der 20. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Als „sehr vernünftig“ hat der Pati-
entenbeauftragte der Bundesregierung,
Ralf Brauksiepe (CDU), das Werbeverbot
für Abtreibungen bezeichnet. „Ich sehe
derzeit keinen Bedarf für eine Geset-
zesänderung“, sagte der Bundestagsab-
geordnete der Neuen Osnabrücker Zei-
tung. Gemäß Paragraf 219a macht sich
strafbar, wer „seines Vermögensvorteils
wegen (...) Dienste zur Vornahme eines
Schwangerschaftsabbruchs (...) anbietet,
ankündigt oder anpreist“. Die SPD will
ihn ebenso wie „Die Linke“, FDP und
Grüne reformieren oder abschaffen. Die
AfD ist dagegen, in der Union gibt es
große Vorbehalte.

(C) ideaSpektrum 20/2018

18. Kalenderwoche

††† 35.100 Kinder werden
bis zum Ende der 18. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Kanzleramtsminister Helge
Braun (CDU) lehnt eine Streichung von
Paragraf 219a ab, in dem das Werbever-
bot für Abtreibungen festgeschrieben
ist. „Eine Abschaffung des Paragrafen
kann ich mir nicht vorstellen“, sagte er
der „Bild am Sonntag“. Er zeigte sich
zuversichtlich, dass es im Streit um
das Werbeverbot eine Einigung in der
Großen Koalition geben werde: „Einig
sind sich Union und SPD, dass wir Infor-
mationen für betroffene Frauen zur Ver-
fügung stellen wollen und den Ärzten
Rechtssicherheit garantieren wollen.“
Eine Streichung des Paragrafen sei dafür
nicht unbedingt erforderlich.

(C) ideaSpektrum 18/2018

16. Kalenderwoche

††† 31.200 Kinder werden
bis zum Ende der 16. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Frauen, die Sozialleistungen
erhalten, treiben dreimal häufiger ab
als Frauen, die gut verdienen. Das geht
aus einer Studie der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung hervor. Wie
es zur Begründung heißt, können sich
Hartz-IV-Bezieherinnen, Studentinnen
und Asylbewerberinnen oft keine Ver-
hütungsmittel leisten. Der Bundesrat
hat deshalb die Bundesregierung auf-
gefordert, Verhütungsmittel für Frauen
mit geringem Einkommen in ganz
Deutschland kostenlos zur Verfügung
zu stellen. Für die Bundesregierung ist
dieser Beschluss aber nicht bindend.

(C) ideaSpektrum 16/2018

19. Kalenderwoche

††† 37.050 Kinder werden
bis zum Ende der 19. Woche dieses Jah-
res in Deutschland nach offizieller Sta-
tistik im Mutterleib getötet worden sein.
– Im Klinikum Bad Hersfeld werden seit
fünf Jahren keine Schwangerschafts-
abbrüche mehr vorgenommen. Man
beruft sich auf den Paragrafen 12 des
Schwangerschaftkonfliktgesetzes, nach
dem niemand verpflichtet ist, an einem
Abbruch mitzuwirken. „Es handelt sich
um eine Gewissensentscheidung jedes
einzelnen Arztes. Aber das Ärzteteam
ist sich einig“, sagte ein Kliniksprecher.
Die pro-familia-Beratungsstelle in Bad
Hersfeld beklagt nun, dass Frauen, die
abtreiben wollen, bis nach Kassel fahren
müssten. Wir halten dagegen die Ent-
scheidung der Ärzte für wegweisend.
Der Kampf gegen Abtreibungen ist
nicht vergeblich.

(C) ideaSpektrum 19/2018

17. Kalenderwoche

††† 33.150 Kinder werden
bis zum Ende der 17. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Am 25. Mai wird die irische Be-
völkerung in einem Referendum über
eine Liberalisierung des Abtreibungs-
gesetzes abstimmen. Es ist eines der
striktesten in ganz Europa. Abtreibun-
gen sind nur erlaubt, wenn das Leben
der Mutter in Gefahr ist. Die Pläne der
Regierung sehen nun vor, Abtreibungen
bis zur zwölften Schwangerschaftswo-
che nicht unter Strafe zu stellen. Den
jüngsten Umfragen zufolge liegen die
Befürworter einer Abschaffung zwar in
Führung, doch hat sich deren Vorsprung
verringert. 56 % wollen Ende Mai für
eine Liberalisierung stimmen. Im Januar
waren es noch 60 %.

(C) ideaSpektrum 17/2018

15. Kalenderwoche

††† 29.250 Kinder werden
bis zum Ende der 15. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – In Argentinien sind Abtreibun-
gen bisher als „Delikt gegen das Leben“
verboten – mit zwei Ausnahmen: wenn
eine Frau nach einer Vergewaltigung
schwanger wurde oder ihre Gesundheit
gefährdet ist. Die Regierung will nun
Abtreibungen bis zur 14. Woche erlau-
ben. Seitdem der Vorschlag Anfang
März eingebracht wurde, ist das Land
gespalten. 200.000 Frauen demons­
trierten für die Gesetzesnovelle, 50.000
Abtreibungsgegner nahmen an einem
„Marsch für das Leben“ teil. Bisher wer-
den in Argentinien nach Angaben des
Gesundheitsministeriums jährlich rund
500.000 Kinder illegal abgetrieben.

(C) ideaSpektrum 15/2018