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Wir, als Gemeinde Schmalkalden, treten für das Leben ein:

damit das leben gelingt

  »Du hast mich mit meinem Innersten geschaffen, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet.

Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich!
Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen.
Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann!«
Die Bibel; Psalm 139, Verse 13-16
 
 
ssw 18 ultraschall
 
 
  »Ich habe dich schon gekannt, ehe ich dich im Mutterleib bildete, und ehe du geboren wurdest, habe ich dich erwählt, um mir allein zu dienen.«
Die Bibel; Jeremia 1, Vers 5a
 
 
 
 
Im Herbst 2009 trifft Eugenia eine folgenschwere Entscheidung. Die junge Mutter eines zehn Monate alten Mädchens ist erneut schwanger – von einem Mann, mit dem sie ihre Zukunft nicht verbringen will.
Alleinerziehende Mutter zweier Kinder von zwei Männern? Ausgeschlossen, denkt die damals 22-Jährige. Sie ist verzweifelt und vertraut sich ihrer Hebamme an, die sie zu dem Zeitpunkt noch besucht. Eugenia sagt, dass sie da „einen Gedanken“ im Hinterkopf habe. Ob man die Situation nicht zeitnah „lösen“ könne? Die Hebamme beschleunigt den Entscheidungsprozess. Sie zeigt Verständnis. Eine Abtreibung sei auch nicht schlimm, weil es doch bloß „etwas Gewebe ist“.
Eugenia reicht diese Aussage. Sie will nichts weiter hören, sehen, denken. „Dieses Etwas in meinem Bauch ist noch ein Zellklumpen“, beruhigt sie sich.
Dass sie selbst bislang ganz anders darüber gedacht hat, ist ihr in dem Moment egal.
 

 

40. Kalenderwoche

††† 78.000 Kinder werden
bis zum Ende der 40. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – US-Lebensschutzorganisationen
zeigen sich erfreut über einen histori-
schen Tiefstand bei Abtreibungen in
den USA. Wie das Guttmacher Institut in
New York mitteilte, wurden im Jahr 2017
862.320 Abtreibungen vorgenommen,
rund 200.000 weniger als 2011. Die Ab-
treibungsrate sei 2017 auf 13,5 Schwan-
gerschaftsabbrüche bei 1.000 Frauen im
gebärfähigen Alter (15 bis 44) zurückge-
gangen. Noch nie seit Legalisierung des
Schwangerschaftsabbruchs 1973 sei die
Rate so niedrig gewesen. 2014 lag sie
bei 14,6 und 2011 bei 16,9.

(C) ideaSpektrum 40/2019

 

38. Kalenderwoche

††† 76.050 Kinder werden bis
zum Ende der 39. Woche dieses Jahres
in Deutschland nach offizieller Statistik
im Mutterleib getötet worden sein. – In
der slowakischen Hauptstadt Bratislava
haben am 22. September Zehntausende
Demonstranten gegen das Abtrei-
bungsgesetz des Landes protestiert.
Der slowakischen Bischofskonferenz
zufolge beteiligten sich rund 50.000
Menschen an dem „Nationalen Marsch
des Lebens“. In dem osteuropäischen
Land sind Abtreibungen bis zur zwölf-
ten Woche erlaubt – aus medizinischen
Gründen sogar bis zur 24. Woche. Die
Demonstranten befürworten eine Ver-
kürzung der Frist bzw. ein komplettes
Verbot. Hintergrund ist ein Gesetzes-
antrag, der die Frist für Abtreibungen
auf sechs bis acht Wochen verkürzen
will. Das Parlament will sich im Oktober
mit dem Gesetz befassen. Laut einer
Umfrage lehnen 55,5 % der Slowaken
eine Verschärfung ab, während 34,6 %
sie befürworten.

(C) ideaSpektrum 38/2019

36. Kalenderwoche

††† 70.200 Kinder werden
bis zum Ende der 36. Woche dieses Jah-
res in Deutschland nach offizieller Sta-
tistik im Mutterleib getötet worden sein.
– 3.268 Frauen haben im vergangenen
Jahr auf Mallorca und den Nachbarin-
seln Abtreibungen vornehmen lassen.
2016 waren es noch 3.022, zwei Jahre
zuvor 2.866. Das geht aus Daten der
zentralspanischen Gesundheitsbehörde
hervor. Das waren anteilig deutlich
mehr als auf dem spanischen Festland.
Die meisten Frauen waren zwischen 25
und 29 Jahre alt und lebten in einer fes-
ten Partnerschaft. Die Mallorca-Zeitung,
die den Ursachen für den Anstieg auf
den Grund gehen wollte, stieß nach
eigenen Angaben auf eine Mauer des
Schweigens. In Spanien werden jährlich
rund 93.000 Kinder abgetrieben.

(C) ideaSpektrum 36/2019

39. Kalenderwoche

††† 74.100 Kinder werden
bis zum Ende der 38. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – In ihrem gerade auf Deutsch
erschienenen Buch „Unverschämt
schamlos – Mein Plädoyer für eine
sexuelle Revolution“ plädiert die auch
in Deutschland bekannte US-ameri-
kanische Pfarrerin Nadia Bolz-Weber
(Denver) für das Recht auf Abtreibung.
Sie habe selbst abgetrieben, schreibt
sie. Sie sei damals 24 Jahre alt gewesen
und habe sich finanziell gerade so über
Wasser halten können. Ihr Kind nach der
Geburt zur Adoption freizugeben, sei
für sie nicht infrage gekommen: „Nicht
für eine einzige Minute habe ich meine
Entscheidung bereut.“ Sie begründet
ihre Haltung mit der Bibel. Sie verweist
auf die Schöpfungsgeschichte, nach der
das Leben erst mit „dem ersten Atem-
zug“ beginnt. In den Medien stößt ihre
Haltung auf scharfen Widerspruch.

(C) ideaSpektrum 39/2019

37. Kalenderwoche

††† 72.150 Kinder werden
bis zum Ende der 37. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet wor-
den sein. Eine Abtreibung kann nach
den Worten der CDU-Vorsitzenden
Annegret Kramp-Karrenbauer für ihre
Partei „nie ein Bagatelldelikt“ sein.
Denn das „C“ mache deutlich, dass
jeder einzelne Mensch nach dem Ab-
bild Gottes geschaffen sei und daher
eine eigene personelle Würde habe,
sagte Kramp-Karrenbauer in Villingen-
Schwenningen. Sie sprach bei einem
Symposium mit dem Titel „Christliche
Werte in der Gesellschaft von heute
und morgen“. Weiter sagte sie, das
christliche Menschenbild gehe davon
aus, dass der Einzelne zu Entscheidun-
gen befähigt sei.

(C) ideaSpektrum 37/2019

35. Kalenderwoche

††† 68.250 Kinder werden
bis zum Ende der 35. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Der Bundesverband Lebensrecht
(Berlin) hat einen Forderungskatalog
für mehr Lebensschutz veröffentlicht
und zur Teilnahme am „Marsch für das
Leben“ am 21. September in Berlin auf-
gerufen. Dazu gehören der Appell nach
mehr Respekt vor dem Grundgesetz,
nach mehr Gesetzen, die wirksam dem
Leben dienen, sowie nach mehr Auf-
klärung, die Frauen und Kinder berück-
sichtigt. Auch über schädliche Folgen
für Frauen nach Abtreibungen müsse
informiert werden. Am „Marsch für das
Leben“ hatten sich im vergangenen Jahr
7.500 Menschen beteiligt.

(C) ideaSpektrum 35/2019

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