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39. Kalenderwoche

††† 76.050 Kinder werden
bis zum Ende der 39. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Der radikale christliche Ab-
treibungsgegner Klaus Günter Annen
(Weinheim bei Heidelberg) ist mit einer
Beschwerde vor dem Europäischen
Gerichtshof für Menschenrechte ge-
scheitert. Deutsche Gerichte hätten
ihm zu Recht in mehreren Fällen
verboten, Abtreibungen mit dem Ho-
locaust zu vergleichen, urteilten die
Straßburger Richter. Zwar sei durch die
einstweiligen Verfügungen Annens
Recht auf freie Meinungsäußerung
eingeschränkt worden, aber das war
den Richtern zufolge gerechtfertigt:
Annens drastische Aussagen über
einzelne Ärzte hätten als persönliche
Angriffe verstanden werden können.
Damit hätte er Hass und Aggression
auf die Mediziner auslösen können.

(C) ideaSpektrum 39/2018

36. Kalenderwoche

††† 70.200 Kinder werden
bis zum Ende der 36. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Am „Marsch für das Leben“ am
22. September durch das Zentrum Ber-
lins nimmt erstmals ein evangelischer
Bischof teil. Der Greifswalder Bischof
Hans-Jürgen Abromeit predigt beim
Abschlussgottesdienst vor dem Reichs-
tagsgebäude. An dem ökumenischen
Gottesdienst beteiligt sich auch der ka-
tholische Berliner Weihbischof Matthias
Heinrich. Den Marsch veranstalten 13
Lebensschutzorganisationen zum 14.
Mal. Sie protestieren damit gegen Ab-
treibung und aktive Sterbehilfe.

(C) ideaSpektrum 36/2018

35. Kalenderwoche

††† 68.250 Kinder werden
bis zum Ende der 35. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – In Trier oder Hamm gibt es keine
Abtreibungskliniken. Das wurde in ei-
nem Beitrag des ARD-Fernsehmagazins
Kontraste beklagt. Wenn Frauen über
200 Kilometer weit fahren müssten, um
eine Abtreibung vornehmen zu lassen,
sei dies unzumutbar, so die Sendung.
In der Tat wäre es besser, sie müssten
überhaupt nicht fahren, sondern wür-
den sich für ihr Kind entscheiden. Es hat
ein Recht auf Leben!

(C) ideaSpektrum 35/2018

38. Kalenderwoche

††† 74.100 Kinder werden
bis zum Ende der 38. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet wor-
den sein. – Auf zum „Marsch für das
Leben“ am 22. September in Berlin!
Mit 26 Fahrgemeinschaften und Son-
derbussen können Interessenten aus
ganz Deutschland preisgünstig dorthin
gelangen. Im vergangenen Jahr waren
7.500 Personen dabei. Die friedliche Ak-
tion für das Recht auf Leben und gegen
Abtreibungen beginnt um 13 Uhr mit
einer Kundgebung vor dem Reichstag
und endet mit einem Ökumenischen
Gottesdienst. Am selben Tag gibt es
auch eine „Pro Life Party“ der „Jugend
für das Leben“, unter anderem mit der
bekannten christlichen Band „Koenige
und Priester“ vor dem Reichstag. Wei-
tere Informationen darüber finden sich
auf der Internetseite des Veranstalters,
dem Bundesverband Lebensrecht.

(C) ideaSpektrum 38/2018

37. Kalenderwoche

††† 72.150 Kinder werden
bis zum Ende der 37. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Auch bewusste Christen be-
gehen Abtreibungen. Kann Gott eine
solche Tat vergeben? Diese Frage stellt
die schweizerische Internetplattform
„jesus.ch“. Viele Frauen sprächen nicht
darüber. So werde ihre Abtreibung zum
dunklen Geheimnis. Doch die Bibel
mache Mut, sich der eigenen Schuld zu
stellen. Gott wolle betroffene Frauen
seelisch heilen. Hilfreich sei es, ein klei-
nes Kreuz aufzustellen oder mit Blumen
eine Erinnerungsstätte für das abgetrie-
bene Kind zu schaffen. Wichtig sei es
zudem, es Gott anzuvertrauen.

(C) ideaSpektrum 37/2018

34. Kalenderwoche

††† 66.300 Kinder werden
bis zum Ende der 34. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Zwei Frauenärztinnen aus Kassel
müssen sich Ende August vor Gericht
verantworten, weil sie auf ihrer Inter-
netseite für Abtreibungen geworben
haben sollen. Es geht um den Paragra-
fen 219a, der besagt, dass das Werben
für Abtreibungen verboten ist. Sie wie-
sen darauf hin, dass zu ihren Leistungen
auch „Schwangerschaftsabbruch, ope-
rativ oder medikamentös“ gehöre. Im
November 2017 war die Gießener Ärztin
Kristina Hänel wegen desselben Versto-
ßes zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro
verurteilt worden. Am 6. September
findet ihr Berufungsverfahren vor dem
Landgericht Gießen statt.

(C) ideaSpektrum 34/2018

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