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33. Kalenderwoche 

††† 64.350 Kinder werden
bis zum Ende der 33. Woche dieses Jah-
res in Deutschland nach offizieller Sta-
tistik im Mutterleib getötet worden sein.
– In Argentinien ist eine Initiative zur
Legalisierung der Abtreibung geschei-
tert. Der Senat lehnte mit 38 gegen 31
Stimmen eine Gesetzesvorlage ab, die
bereits von der Abgeordnetenkammer
angenommen worden war. Sie hätte
Schwangerschaftsabbrüche innerhalb
einer Frist von 14 Wochen ermöglicht.
Bisher sind Abtreibungen nur im Fall
von Vergewaltigung oder Lebensgefahr
für Mutter oder Kind erlaubt. Nach
Schätzungen des Gesundheitsminis-
teriums werden jedoch jährlich über
350.000 ungesetzliche Abtreibungen
durchgeführt

(C) ideaSpektrum 33/2018

29-30. Kalenderwoche

††† 56.550 Kinder wer-
den bis zum Ende der 29. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Im Kampf für das Lebensrecht
ungeborener Kinder ist nicht jedes
Mittel angemessen. Darauf hat der
Vorsitzende des Treffens Christlicher
Lebensrecht-Gruppen, Hartmut
Steeb, aufmerksam gemacht. Bei einer
Protestaktion gegen die Beisetzung
abgetriebener Kinder auf dem Südfried-
hof in Wiesbaden hatte die Deutsche
Zentrumspartei auf einem Flugblatt den
Slogan „Abtreiben macht frei“ benutzt,
eine Anspielung auf das Konzentrati-
onslager Auschwitz, dessen Tor mit der
Aufschrift „Arbeit macht frei“ versehen
war. Dazu stellte Steeb fest: „Der Mas-
senmord von Juden ist unvergleichbar.“
Allerdings müsse gesagt werden dürfen,
dass in Deutschland jährlich „100.000
Kinder und mehr“ abgetrieben werden.

Das sei ein „Menschenrechtsskandal“.

(C) ideaSpektrum 29/2018

27. Kalenderwoche

††† 52.650 Kinder werden
bis zum Ende der 27. Woche dieses Jah-
res in Deutschland nach offizieller Sta-
tistik im Mutterleib getötet worden sein.
– Mit einer ungewöhnlichen Initiative
zum Lebensschutz hat ein Pfarrer in Ita-
lien Aufsehen erregt: Don Marco Sacat-
tolon (Padua) gab Frauen, die ihr Kind
ursprünglich abtreiben wollten, sich
aber dann doch dagegen entschieden,
1.000 Euro. Sechs Frauen erhielten das
Geld. Lob gab es dafür aus dem Vatikan:
„Ihr Verhalten ist ein leuchtendes Vorbild
für den immensen Wert des menschli-
chen Lebens und dessen Unterstützung
und sagt mehr, als 1.000 Predigten und
Unterweisungen."

(C) ideaSpektrum 27/2018

31-32. Kalenderwoche

††† 62.400 Kinder werden
bis zum Ende der 32. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Die EU-Politik leidet unter einem
Werteverlust. Das beklagt das Forum
Deutscher Katholiken in einer Resoluti-
on, die von den 1.000 Teilnehmern auf
dem Kongress „Freude am Glauben“ in
Fulda verabschiedet wurde. So sei eine
Bürgerinitiative zum verbesserten Tier-
schutz mit 1,1 Millionen Unterschriften
angenommen und umgesetzt worden,
die Lebensschutz-Initiative „One of Us“
(Einer von uns) mit 1,9 Millionen Unter-
schriften hingegen verworfen worden.

(C) ideaSpektrum 31/2018

28. Kalenderwoche

††† 54.600 Kinder werden
bis zum Ende der 28. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. Bei der Fußballweltmeisterschaft
in Russland kämpft Belgien um den
Titel. In Sachen Lebensrecht hat sich
das Land dagegen ein schlimmes Foul
geleistet. Die Regierung hat ein neues
Abtreibungsgesetz beschlossen. Der
Schwangerschaftsabbruch wird aus
dem Strafgesetzbuch gestrichen. Es soll
ein eigenständiges Gesetz geben, nach
dem Frauen in den ersten zwölf Wo-
chen die Schwangerschaft abbrechen
können. Vor der Abtreibung soll es eine
verpflichtende sechstägige Bedenkzeit
geben. In Belgien werden etwa 20.000
Kinder pro Jahr abgetrieben.

(C) ideaSpektrum 28/2018

26. Kalenderwoche

††† 50.700 Kinder werden
bis zum Ende der 26. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Die Abtreibung eines ungebore-
nen Kindes wegen einer möglichen Be-
hinderung ist Mord an einem Unschul-
digen. Diese Ansicht vertrat Papst Fran-
ziskus in einer Ansprache im Vatikan.
Dieses Verhalten sei vergleichbar mit
der Euthanasie der Nationalsozialisten.
„Heute machen wir dasselbe mit weißen
Handschuhen“, so Franziskus.

(C) ideaSpektrum 26/2018

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