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25. Kalenderwoche

††† 48.750 Kinder werden
bis zum Ende der 25. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – 22 Stunden debattierten in
Argentinien Befürworter und Gegner
einer Liberalisierung der Abtreibung im
Kongress. Am Ende wurde die Gesetzes-
initiative mit 129 gegen 125 Stimmen
angenommen. Sie erlaubt Abtreibun-
gen bis zur 14. Schwangerschaftswoche.
Nun fehlt noch die Zustimmung des
Senats, die allerdings nicht als sicher
gilt. Trotz des bisherigen Verbotes wur-
den in Argentinien jedes Jahr zwischen
370.000 und 500.000 Abtreibungen
illegal vorgenommen. Gegen eine Lo-
ckerung des bisherigen Gesetzes hatten
über 400.000 Argentinier mit ihrer
Unterschrift protestiert. Zehntausende
waren auf die Straßen gegangen.

(C) ideaSpektrum 25/2018

23. Kalenderwoche

††† 44.850 Kinder werden
bis zum Ende der 23. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. Der Paragraf 219a, der Werbung für
Abtreibungen unter Strafe stellt, sorgt
seit vielen Monaten für Diskussionen. In
Berlin hat die Gesundheitsverwaltung
nun Fakten geschaffen. Auf ihrer Inter-
netseite gibt es eine Liste von Ärzten,
die Abtreibungen durchführen. Sie
enthält 33 Namen und Adressen. Weil
die Informationen vom Land Berlin
angeboten werden, müssen die Me-
diziner keine Konsequenzen fürchten.
Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD)
erklärte, mit der Initiative wolle man ein
„klares Zeichen“ für die Abschaffung des
Paragrafen 219a setzen. Dass bei jeder
Abtreibung ein Mensch getötet wird,
verschweigt die Liste.

(C) ideaSpektrum 23/2018

21.Kalenderwoche

††† 40.950 Kinder werden
bis zum Ende der 21. Woche dieses Jah-
res in Deutschland nach offizieller Sta-
tistik im Mutterleib getötet worden sein.
– „Tatort“ aus Dresden am Pfingstmon-
tag: Kommissarin Henni Sieland (Alwara
Höfels) lässt sich einen Termin für eine
Abtreibung geben. Ihr Freund hat sie
verlassen, allein will sie das Kind nicht
großziehen. Auch alles gute Zureden
ihrer Kollegin in der Schlussszene, dass
man als Alleinerziehende sehr wohl
zurechtkommt, ändert an ihrer Ent-
scheidung nichts. „Tatort“ ist nur eine
fiktive Geschichte. Doch im wirklichen
Leben sterben Kinder, weil Mütter über
Hilfen nicht aufgeklärt werden. Ein „Ja
zum Kind“ – das wäre mal eine wirkliche
Alternative – auch in einem „Tatort“.

(C) ideaSpektrum 21/2018

24. Kalenderwoche 

††† 46.800 Kinder werden
bis zum Ende der 24. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Zehntausende Argentinier sind
am 10. Juni in vielen Städten des Landes
auf die Straßen gegangen, um für das
Lebensrecht ungeborener Kinder zu de-
monstrieren. Bisher ist in dem Land eine
Abtreibung nur nach einer Vergewalti-
gung erlaubt. Das Parlament will durch
eine Gesetzesänderung Abtreibungen
bis zur 14. Schwangerschaftswoche
freigeben. Darüber wird am 13. Juni ab-
gestimmt. Die Befürworter der Neure-
gelung verweisen auf rund 3.000 Todes-
fälle von Frauen, die bei Abtreibungen
seit 1983 ums Leben gekommen sind.
Zudem werden trotz Verbotes jährlich
zwischen 370.000 bis 522.000 illegale
Abtreibungen im Land vorgenommen.

(C) ideaSpektrum 24/2018

22. Kalenderwoche

††† 42.900 Kinder werden
bis zum Ende der 22. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. Mehr als 3,6 Millionen Argentinier
haben in über 200 Städten des Landes
am „Marsch für das Leben“ teilgenom-
men. Die Demonstrationen wurden
unter anderem wegen einer geplanten
Gesetzesänderung abgehalten, das die
Tötung ungeborener Kinder bis zur 14.
Schwangerschaftswoche erlauben soll.
Bisher sind Abtreibungen in dem Land
nur in Ausnahmefällen erlaubt. Der
„Marsch für das Leben“ im vergangenen
Jahr in Berlin zählte 7.500 Teilnehmer.

(C) ideaSpektrum 22/2018

20.Kalenderwoche

††† 39.000 Kinder werden
bis zum Ende der 20. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Als „sehr vernünftig“ hat der Pati-
entenbeauftragte der Bundesregierung,
Ralf Brauksiepe (CDU), das Werbeverbot
für Abtreibungen bezeichnet. „Ich sehe
derzeit keinen Bedarf für eine Geset-
zesänderung“, sagte der Bundestagsab-
geordnete der Neuen Osnabrücker Zei-
tung. Gemäß Paragraf 219a macht sich
strafbar, wer „seines Vermögensvorteils
wegen (...) Dienste zur Vornahme eines
Schwangerschaftsabbruchs (...) anbietet,
ankündigt oder anpreist“. Die SPD will
ihn ebenso wie „Die Linke“, FDP und
Grüne reformieren oder abschaffen. Die
AfD ist dagegen, in der Union gibt es
große Vorbehalte.

(C) ideaSpektrum 20/2018

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