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45. Kalenderwoche 2018

††† 87.750 Kinder werden bis zum Ende der 45. Woche dieses Jahres in Deutschland nach offizieller Statistik im Mutterleib getötet worden sein. – Die Kölner Fotografin Esther Mauersberger fotografiert in ihrem Alltag eigentlich Geburten. Doch vor eineinhalb Jahren machte sie Bilder von sich selbst – bei einer Abtreibung. Unter dem Motto „Mein Leben darf wichtiger sein als das werdende Leben“ zeigt sie diese Fotos im Foyer des Rathauses in Husum. Die alleinerziehende 32-Jährige hatte bereits zwei Kinder und wollte kein weiteres bekommen, sagte sie zur Begründung. Vielleicht kann diese umstrittene Ausstellung als Anregung verstanden werden: Wie wäre es, Fotos zu zeigen von Familien und Allein­erziehenden, die sich für ihr Kind entschieden haben, die Freude und Glück ausstrahlen?

(C) ideaSpektrum 45/2018

43. Kalenderwoche 2018

††† 83.850 Kinder werden bis zum Ende der 42. Woche dieses Jahres in Deutschland nach offizieller Sta­tistik im Mutterleib getötet worden sein. – Im „stern“-Titel vom 6. Juni 1971 gestan­den 374 Frauen: „Wir haben abgetrieben“. Jetzt stellt das Magazin drei Frauen vor, die schildern, warum sie abgetrieben haben. Das sei mutig, so der „stern“, weil Frauen, die sich zur Abtreibung beken­nen, immer noch in der Gesellschaft diskriminiert würden. Tatsächlich dürfte das Gegenteil der Fall sein. Wo bleiben die Berichte über Frauen, die trotz Widerstand in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis sich für eine Fortsetzung der Schwangerschaft entschieden haben? Das sind die wahren Heldinnen.

(C) ideaSpektrum 43/2018

41. Kalenderwoche 2018

††† 79.950 Kinder werden bis zum Ende der 41. Woche dieses Jahres in Deutschland nach offizieller Statistik im Mutterleib getötet worden sein. – Für landesweite Schlagzeilen sorgte der Vorsitzende des französischen Gynäkologenverbandes, Bertrand de Rochambeau (Paris). In einem Interview mit der Sendung „Quotidien“ (Täglich) sagte er auf die Frage, warum er keine Abtreibungen durchführt: „Wir sind nicht da, um Menschenleben zu töten.“ Die Journalistin wollte wissen, ob Abtreibung wirklich Mord sei. Der Arzt: „Ja, Madame! Das ist meine Überzeugung, weil das die Wirklichkeit ist.“ In Frankreich gibt es jährlich rund 200.000 Abtreibungen.

(C) ideaSpektrum 41/2018

44. Kalenderwoche 2018

††† 85.800 Kinder werden bis zum Ende der 44. Woche dieses Jahres in Deutschland nach offizieller Statistik im Mutterleib getötet worden sein. – In der Debatte um den umstrittenen Vergleich von Papst Franziskus einer Abtreibung mit einem Auftragsmord hat die Zeitung „The European“ einen Beitrag, der sich hinter die Haltung des Papstes stellt, veröffentlicht. Die Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) in Bayern, Christiane Lambrecht (Murnau), schreibt dort: „Bei Abtreibung geht es um einen Menschen, der ohne Abtreibung leben würde, und um eine Frau, die unser aller Hilfe bräuchte statt eine in der Regel kostenfreie Abtreibung.“ Das Recht auf Leben umfasse alle Menschen und sei nicht nur ein Privileg derer, die schon geboren sind. Konservativismus ist nicht Rechtspopulismus

(C) ideaSpektrum 44/2018

42. Kalenderwoche 2018

††† 81.900 Kinder werden bis zum Ende der 42. Woche dieses Jahres in Deutschland nach offizieller Statistik im Mutterleib getötet worden sein. – Zum Einsatz für den Schutz un- geborener Kinder hat der stellvertretende „Bild“-Chefredakteur Daniel Böcking (Berlin) in seinem Blatt aufgerufen. Er fragt zugleich: „Warum ist es nichts Gutes mehr, sich für einen ungeborenen Menschen, für den Allerschwächsten, starkzumachen?“ Wer das tue, gelte schnell als verbohrt und reaktionär. Hier lohne es sich zu kämpfen, „statt schweigend Abtreibung als Lösung zu akzeptieren“. Böcking widerspricht zugleich Papst Franziskus, dass Abtreibung wie ein Auftragsmord sei: „Was für ein perfider Vergleich. Doch als Christ sehe ich uns als Gottes Geschöpfe.“

(C) 42/2018

40. Kalenderwoche

††† 78.000 Kinder werden bis zum Ende der 40. Woche dieses Jah- res in Deutschland nach offizieller Statistik im Mutterleib getötet worden sein. – 40 Tage lang demonstrieren Christen vor der Pro-Familia-Beratungsstelle in Frankfurt am Main gegen Abtreibungen – durch Lieder und Gebete. Die Stadtparlamentarier wollten ihnen das verbieten und beschlossen eine „Bannmeile“ von 150 Metern. Doch Frankfurts Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) hält den Beschluss für rechtswidrig und will ihn nicht umsetzen.

(C) ideaSpektrum 40/2018

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