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39. Kalenderwoche

††† 74.100 Kinder werden
bis zum Ende der 38. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – In ihrem gerade auf Deutsch
erschienenen Buch „Unverschämt
schamlos – Mein Plädoyer für eine
sexuelle Revolution“ plädiert die auch
in Deutschland bekannte US-ameri-
kanische Pfarrerin Nadia Bolz-Weber
(Denver) für das Recht auf Abtreibung.
Sie habe selbst abgetrieben, schreibt
sie. Sie sei damals 24 Jahre alt gewesen
und habe sich finanziell gerade so über
Wasser halten können. Ihr Kind nach der
Geburt zur Adoption freizugeben, sei
für sie nicht infrage gekommen: „Nicht
für eine einzige Minute habe ich meine
Entscheidung bereut.“ Sie begründet
ihre Haltung mit der Bibel. Sie verweist
auf die Schöpfungsgeschichte, nach der
das Leben erst mit „dem ersten Atem-
zug“ beginnt. In den Medien stößt ihre
Haltung auf scharfen Widerspruch.

(C) ideaSpektrum 39/2019

37. Kalenderwoche

††† 72.150 Kinder werden
bis zum Ende der 37. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet wor-
den sein. Eine Abtreibung kann nach
den Worten der CDU-Vorsitzenden
Annegret Kramp-Karrenbauer für ihre
Partei „nie ein Bagatelldelikt“ sein.
Denn das „C“ mache deutlich, dass
jeder einzelne Mensch nach dem Ab-
bild Gottes geschaffen sei und daher
eine eigene personelle Würde habe,
sagte Kramp-Karrenbauer in Villingen-
Schwenningen. Sie sprach bei einem
Symposium mit dem Titel „Christliche
Werte in der Gesellschaft von heute
und morgen“. Weiter sagte sie, das
christliche Menschenbild gehe davon
aus, dass der Einzelne zu Entscheidun-
gen befähigt sei.

(C) ideaSpektrum 37/2019

35. Kalenderwoche

††† 68.250 Kinder werden
bis zum Ende der 35. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Der Bundesverband Lebensrecht
(Berlin) hat einen Forderungskatalog
für mehr Lebensschutz veröffentlicht
und zur Teilnahme am „Marsch für das
Leben“ am 21. September in Berlin auf-
gerufen. Dazu gehören der Appell nach
mehr Respekt vor dem Grundgesetz,
nach mehr Gesetzen, die wirksam dem
Leben dienen, sowie nach mehr Auf-
klärung, die Frauen und Kinder berück-
sichtigt. Auch über schädliche Folgen
für Frauen nach Abtreibungen müsse
informiert werden. Am „Marsch für das
Leben“ hatten sich im vergangenen Jahr
7.500 Menschen beteiligt.

(C) ideaSpektrum 35/2019

38. Kalenderwoche

††† 76.050 Kinder werden bis
zum Ende der 39. Woche dieses Jahres
in Deutschland nach offizieller Statistik
im Mutterleib getötet worden sein. – In
der slowakischen Hauptstadt Bratislava
haben am 22. September Zehntausende
Demonstranten gegen das Abtrei-
bungsgesetz des Landes protestiert.
Der slowakischen Bischofskonferenz
zufolge beteiligten sich rund 50.000
Menschen an dem „Nationalen Marsch
des Lebens“. In dem osteuropäischen
Land sind Abtreibungen bis zur zwölf-
ten Woche erlaubt – aus medizinischen
Gründen sogar bis zur 24. Woche. Die
Demonstranten befürworten eine Ver-
kürzung der Frist bzw. ein komplettes
Verbot. Hintergrund ist ein Gesetzes-
antrag, der die Frist für Abtreibungen
auf sechs bis acht Wochen verkürzen
will. Das Parlament will sich im Oktober
mit dem Gesetz befassen. Laut einer
Umfrage lehnen 55,5 % der Slowaken
eine Verschärfung ab, während 34,6 %
sie befürworten.

(C) ideaSpektrum 38/2019

36. Kalenderwoche

††† 70.200 Kinder werden
bis zum Ende der 36. Woche dieses Jah-
res in Deutschland nach offizieller Sta-
tistik im Mutterleib getötet worden sein.
– 3.268 Frauen haben im vergangenen
Jahr auf Mallorca und den Nachbarin-
seln Abtreibungen vornehmen lassen.
2016 waren es noch 3.022, zwei Jahre
zuvor 2.866. Das geht aus Daten der
zentralspanischen Gesundheitsbehörde
hervor. Das waren anteilig deutlich
mehr als auf dem spanischen Festland.
Die meisten Frauen waren zwischen 25
und 29 Jahre alt und lebten in einer fes-
ten Partnerschaft. Die Mallorca-Zeitung,
die den Ursachen für den Anstieg auf
den Grund gehen wollte, stieß nach
eigenen Angaben auf eine Mauer des
Schweigens. In Spanien werden jährlich
rund 93.000 Kinder abgetrieben.

(C) ideaSpektrum 36/2019

34. Kalenderwoche

††† 66.300 Kinder werden
bis zum Ende der 34. Woche dieses Jah-
res in Deutschland nach offizieller Sta-
tistik im Mutterleib getötet worden sein.
– Das US-amerikanische Online-Magazin
Teen Vogue hat einer 16-jährigen
schwangeren Leserin Tipps zur Abtrei-
bung gegeben. Die Redaktion empfahl:
„Es ist nur logisch, dass Teenager, die alt
genug sind, Eltern zu werden, auch alt
genug sind, um darüber entscheiden
zu können, ob sie ein Kind bekommen
wollen oder nicht. Die Möglichkeit einer
Abtreibung sollte zu ihren Rechten ge-
hören.“ Die Redakteurin klärt über die
Rechtslage in den USA auf und weist
darauf hin, dass es auch einen Fonds
gebe, um Abtreibungen zu finanzieren.
Zudem zeigt sie sich zuversichtlich, dass
die Eltern ihre Tochter auch nach einer
Abtreibung weiter lieben werden. Die
Organisation „Live Action“, die Abtrei-
bungen ablehnt, twitterte in einer Reak-
tion auf den Artikel: „Das ist grauenhaft.“

(C) ideaSpektrum 34/2019

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