01.jpg
Facebook

33. Kalenderwoche

††† 64.350 Kinder werden
bis zum Ende der 33. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – In Neuseeland hat das Parlament
ein neues Abtreibungsrecht auf den
Weg gebracht, das Abtreibungen nicht
länger grundsätzlich verbietet. Nach der
bisherigen Regelung aus dem Jahr 1977
sind Abtreibungen nur erlaubt, wenn
das Leben oder die Gesundheit der
Mutter in Gefahr sind.

(C) ideaSpektrum 33/2019

29.-30. Kalenderwoche

††† 58.500 Kinder werden
bis zum Ende der 30. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – Nach der Legalisierung der Ab-
treibung im vergangenen Jahr in Irland
haben erstmals rund 10.000 Lebens-
rechtler in der Hauptstadt Dublin gegen
diese Entscheidung protestiert. Bei dem
Marsch unter dem Motto „Aufstehen
für das Leben“ machten sie deutlich,
dass eine Abtreibung niemals richtig
sei. 2018 hatten sich 66 % der Iren in
einem Referendum für eine gesetzliche
Neuregelung der bis dahin verbotenen
Abtreibung ausgesprochen.

(C) ideaSpektrum 29/2019

27. Kalenderwoche

††† 52.650 Kinder werden
bis zum Ende der 27. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – In den USA ist eine Schwangere,
der im Streit eine andere Frau in den
Bauch geschossen hatte, wegen Tot-
schlags angeklagt worden. Ein Gericht
im Bundesstaat Alabama wirft der
27-Jährigen vor, den Streit begonnen
zu haben und damit für den Tod ihres
ungeborenen Kindes verantwortlich zu
sein, so US-Medien. Die andere Frau ha-
be in Notwehr auf sie geschossen. Sie
wurde freigesprochen. In dem Streit auf
einem Parkplatz in Pleasant Grove ging
es um den Vater des ungeborenen Kin-
des. Die Mutter war damals im fünften
Monat schwanger.

(C) ideaSpektrum 27/2019

31-32. Kalenderwoche

††† 62.400 Kinder werden
bis zum Ende der 32. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – 90 Ärzte haben sich bisher auf
eine Liste der Bundesärztekammer set-
zen lassen, um mitzuteilen, dass sie Ab-
treibungen vornehmen. Auf diese Liste
hatten sich die Koalitionsfraktionen bei
der Reform des Werbeverbots für Ab-
treibungen (§ 219a) geeinigt. Die SPD-
Bundestagsabgeordnete Nina Scheer
kritisierte diese Liste als „faktische Des-
information“. Sie forderte, den § 219a
des Strafgesetzbuches zu streichen. Die
Bundesärztekammer erklärte, die Liste
sei im Aufbau und werde monatlich
aktualisiert. Ärzte befürchten den An-
gaben zufolge, sich bei einer Aufnahme
auf die Liste zur Zielscheibe für Abtrei-
bungsgegner zu machen.

(C) ideaSpektrum 31-32/2019

28. Kalenderwoche

††† 54.600 Kinder werden
bis zum Ende der 28. Woche dieses
Jahres in Deutschland nach offizieller
Statistik im Mutterleib getötet worden
sein. – In den USA lehnen immer mehr
Einwohner Abtreibungen ab, so eine
Gallup-Umfrage. 39 % wollen, dass
Abtreibungen „in ganz wenigen Fällen“
erlaubt sind, 21 % sind für ein totales
Abtreibungsverbot. Damit sind aktuell
60 % für eine Änderung der Abtrei-
bungsgesetze, 7 % mehr als 2017. Seit
1973 sind Abtreibungen in den USA
gesetzlich erlaubt. Dort werden jährlich
rund 880.000 Kinder abgetrieben.

(C) ideaSpektrum 28/2019

26. Kalenderwoche

††† 50.700 Kinder werden
bis zum Ende der 26. Woche dieses Jah-
res in Deutschland nach offizieller Sta-
tistik im Mutterleib getötet worden sein.
– Der US-Bundesstaat Illinois hat ein
liberales Abtreibungsgesetz verabschie-
det. Der Erzbischof von Chicago, Kardi-
nal Blase Cupich, hat es scharf kritisiert.
Die Verabschiedung des Gesetzes mar-
kiere „einen traurigen Moment in unse-
rer Geschichte als Staat“. In dem Gesetz
heißt es, schwangere Frauen hätten ein
„Grundrecht“ auf Abtreibung, während
ein befruchtetes Ei, ein Embryo oder
ein Fötus „keine unabhängigen Rechte”
hätten. Illinois schloss sich damit einem
ähnlichen Gesetz des Bundesstaates
New York an. Dieser hatte im Januar ein
weitreichendes Gesetz verabschiedet,
das Abtreibungen unter bestimmten
Umständen bis zum neunten Schwan-
gerschaftsmonat ermöglicht.

(C) ideaSpektrum 26/2019

Weitere Beiträge ...

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Internetseite. Durch die Nutzung unserer Internetseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.