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52.-53. Kalenderwoche 2020

††† 100.880 Kinder werden bis zum Ende der 52. Woche dieses Jahres in Deutschland nach offizieller Statistik im Mutterleib getötet worden sein. – Britische Eltern, die mehr als zwei Kinder haben wollen, werden in Großbritannien gezielt steuerlich benachteiligt, berichtet die Internetplattform „The Guardian“. Das führe zu steigenden Abtreibungszahlen. Die Zeitung berief sich auf den britischen Schwangerschaftsberatungsdienst, den führenden Abtreibungsanbieter Großbritanniens. Die wirtschaftliche und berufliche Unsicherheit während der Corona-Pandemie sowie die Zwei-Kind-Politik hätten die Hälfte der von ihr befragten Mütter veranlasst, sich für die Abtreibung zu entscheiden – obwohl sie sonst ihre Babys zur Welt bringen wollten.

(C) ideSpektrum 52-53/2020

 

50. Kalenderwoche 2020

††† 97.000 Kinder werden bis zum Ende der 50. Woche dieses Jahres in Deutschland nach offizieller Statistik im Mutterleib getötet worden sein. – Die polnische Bischofskonferenz verteidigt die vom Verfassungsgericht verfügte Verschärfung des Abtreibungsgesetzes gegen Kritik des Europaparlaments. „In einer demokratischen Rechtsordnung darf es kein Recht geben, einen unschuldigen Menschen zu töten“, betonte ihr Vorsitzender Erzbischof Stanislaw Gadecki. Den Titel der EU-Resolution, „Entschließung des Europäischen Parlaments zu der De-facto-Abschaffung des Rechts auf Abtreibung in Polen“, nannte er „irreführend”, denn ethisch und völkerrechtlich existiere kein „Recht auf Abtreibung“.

(C) ideaSpektrum 50/2020

48.Kalenderwoche 2020

††† 93.120 Kinder werden bis zum Ende der 48. Woche dieses Jahres in Deutschland nach offizieller Statistik im Mutterleib getötet worden sein. – 277 Beschäftigte im Gesundheitswesen von Nordirland haben in einem offenen Brief den nordirischen Gesundheitsminister Robin Swann aufgefordert, den Versand von Abtreibungspillen mit der Post zu verbieten. In Großbritannien waren die Abtreibungsbestimmungen Anfang des Jahres gelockert worden. Seitdem können Frauen nach einer telefonischen Beratung die Abtreibungspillen zugeschickt bekommen. Nach Ansicht der Unterzeichner sind solche Abtreibungen jedoch „unsicher und in-akzeptabel”. Stattdessen sollten Frauen bei einer ungeplanten Schwangerschaft mehr medizinische, soziale und finanzielle Hilfe erhalten.

(C) ideaSpektrum 48/2020

51. Kalenderwoche 2020

††† 98.940 Kinder werden bis zum Ende der 51. Woche dieses Jahres in Deutschland nach offizieller Statistik im Mutterleib getötet worden sein. – Die Debatte um ein neues Abtreibungsrecht spaltet Argentinien. Präsident Alberte Angel Fernandez will Abtreibungen bis zur 14. Schwangerschaftswoche erlauben. Gegner und Befürworter gehen deshalb auf die Straße. Jedes Jahr führen Ärzte in dem Land mehr als 350.000 illegale Abtreibungen durch. Gegen die Neuregelung ist vor allem die katholische Kirche. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Opinaia sind 49% der Argentinier gegen Abtreibung, 35% dafür, 16% wollen sich nicht festlegen.

(C) ideaSpektrum 51/2020

49. Kalenderwoche 2020

††† 95.060 Kinder werden bis zum Ende der 49. Woche dieses Jahres in Deutschland nach offizieller Statistik im Mutterleib getötet worden sein. – In Argentinien hat der linksgerichtete Präsident Alberto Fernández ein Gesetz in Aussicht gestellt, das „die Bestrafung von Abtreibungen beendet“. Tausende Abtreibungsgegner sind dagegen am 28. November auf die Straße gegangen. Zu den Protesten hatten die katholische Kirche und evangelikale Gruppen aufgerufen. In Argentinien, dem Heimatland von Papst Franziskus, sind Schwangerschaftsabbrüche laut einem Gesetz aus dem Jahr 1920 verboten und werden mit bis zu 4 Jahren Gefängnis bestraft. Schätzungen zufolge werden in dem Land jährlich bis zu 500.000 Kin-der abgetrieben.

(C) ideaSpektrum 49/2020

47.Kalenderwoche 20202

††† 91.180 Kinder werden bis zum Ende der 47. Woche dieses Jahres in Deutschland nach offizieller Statistik im Mutterleib getötet worden sein. – Mehr als 100.000 Frauen hat die niederländische Organisation „Women on Waves“ (Frauen auf Wellen) in den letzten 15 Jahren bei Abtreibungen geholfen. Das bestätigte die bei der Organisation beschäftigte Menschenrechtsanwältin Leticia Zenevich. Nach ihren Worten holt die Organisation die Frauen an Bord eines Schiffes und fährt dann zwölf Seemeilen auf das Meer hinaus. In internationalen Gewässern gölten nicht mehr die Gesetze des jeweiligen Landes, sondern die des Schiffs: „Da unser Boot unter niederländischer Flagge fährt, ist die Abtreibung auf hoher See legal.“ Dort schluckten die Frauen dann eine Abtreibungspille.

(C) ideaSpektrum 47/2020

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